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Annahme ist nicht gleich Verkauf, Depot nicht gleich Depot (Christian Drastil)

Bezüglich phion hat die Erste Group noch vor dem Wochenende die „Annahme des Angebots" empfohlen. Man darf nicht vergessen: 12 Euro sind ca. 28 Prozent vom IPO-Preis und die Erste war vor zwei Jahren Leadbank. Jedoch wichtig: Die Erste sagt „Empfehlen die Annahme" und nicht „Verkaufen Sie über die Börse". Gemäss §16 Abs. 2 kommt eine eventuelle Nachbesserung ja allen zugute, die das Angebot angenommen haben. Wer über die Börse verkauft hat, ist natürlich zu Fixkurs raus. Und: Ein Leser hat uns geschrieben, was die Aufregung rund um die Bundesfinanzierungsagentur soll, es seien ja vorher Gewinne erzielt worden. Richtig, aber: BE z.B. muss etwaige Depotverluste „nur“ mit dem Eigentümer ausmachen, bei der BfA jedoch ist es um Steuergeld gegangen. Da ist schon ein Unterschied.      » Weiterlesen


 

phion sollte mehr als 12 Euro wert sein; und wer ist die nächste phion? (Christian...

Bei phion gibt es nach der gestrigen Handelsaussetzung nun natürlich einen neuen Wissensstand, das Angebot von 12 Euro wirkt auf den ersten Blick - vor allem bezogen auf den Vor-Angebots-Letztkurs von 8,60 Euro - sehr schön. Allerdings: Die Firma, die erst im Juli 2007 zu 42 Euro an die Börse gekommen ist, hat operativ in der Krise nicht viel falsch gemacht und sollte deutlich mehr als 12 Euro e Aktie wert sein. Wir haben daher keine Eile (der Kurs war heute bei exakt 12 Euro). Bei der Market Cap liegen wir unter 10 Mio. Euro und das trotz nettem Cashbestand.By the way: Durchaus möglich, dass es bei anderen Titeln (S&T?) zu ähnlichen Überraschungen kommt. Stay tuned.     » Weiterlesen


 

Drastil sucht .... (Christian Drastil)

Der Börse Express sucht Kontakt zu Österreichs Wertpapierclubs (bankennahe oder unabhängig). Interessierte mailen an christian.drastil@boerse-express.com . Wir wollen die Aktivitäten der Clubs in einer Herbst-Serie vorstellen, für die Clubs freilich kostenfrei. Bin auch für Tipps aus der Community dankbar.     » Weiterlesen


 

AT&S, S&T, phion und ein "Kasperlmarkt" mit längerem Atem (Christian Drastil)

Liebe Leser! Zehn Jahre ist es her, dass AT&S an die Frankfurter Börse gegangen ist, konkret an den boomenden „Neuen Markt“. Für die Wiener Börse war dies zweifellos - auf gut wienerisch - eine „Watschn“, weil potenzielle Werbeträger wie Hannes Androsch nebenbei auch noch ihren Senf zum „Kasperlmarkt Wien“ abgeben mussten. Mittlerweile gibt es den Neuen Markt nicht mehr, und AT&S notiert in Wien. Ähnlich das Bild bei S&T: Vor 11 Jahren an die Easdaq (später: Nasdaq Europe) gegangen. Auch die Brüsseler Wachstumsbörse gibt es nicht mehr und S&T notiert in Wien. Themawechsel: Bei phion (ausgesetzt) wartet man auf News. Die Aktie wird morgen wohl deutlich höher oder deutlich tiefer notieren ...     » Weiterlesen


 

Ganz anderer Meinung als Wilhelm Rasinger (Christian Drastil)

Wilhelm Rasinger brauche ich Ihnen nicht vorzustellen, der streitbare Anlegerschützer ist z.B. unter den beliebtesten Autoren auf www.be24.at zu finden. Definitiv eine Bereicherung für unseren Newsflow. Was er zum Pflichtveröffentlichungsmonopol der „Wiener Zeitung“ sagt, kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Zitat Rasinger: „Die Einladungen zur HV und relevante Kundmachungen der börsenotierten Gesellschaften sollen auf jeden Fall auch in den nächsten Jahren in der "Wiener Zeitung" erscheinen ... das Internet soll die "Wiener Zeitung" sinnvoll ergänzen, ein Ersatz würde nur neue Probleme schaffen.“ Nun, die Börsenotierten müssen dafür viel zu hohe Tarife zahlen. Im Internet ginge das alles schneller und billiger. Webmedien erhalten keine Presseförderung und müssen sich mit Monopolisten rumschlagen. Seh...     » Weiterlesen


Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil