28.02.24

Rapid noch geschickter als die ÖVP.  Die besungenen "oaschwoamen Veilchen" sind der bisher am schwersten zu schreibende Tagebuch-Eintrag. Shitstorm Gefahr. Aber ja, man muss lachen. Nämlich über die Rapidler, die einfach so daneben sind, in der heutigen Zeit mit stets tausenden Smartphones rundherum unbedingt den Fans gefallen zu wollen. Ein Fettnäpfchen Marke Champions League, national in einer anderen Sportart nur von der ÖVP überboten. Und Spieler als Manager? Ein Problem, denn sie sind selbst grössere Fans als externe Manager und eher Werbeträger als operative Checker. Sie kennen die Szene in ihrer Tiefe mit doppelter Bedeutung des Wortes Tiefe. Da ist bald mal was schwul, ohne damit Homosexualität verunglimpfen zu wollen. Die Tagespresse hat es so ausgedrückt: "Mit den fußballerischen Leistungen reicht es für Rapid Wien derzeit nur für Rang 6 in der Bundesliga. Doch nun haben die Grün-Weißen ihr wahres Talent entdeckt: Homophobie. Saudi-Arabien schlägt sofort zu und kauft den Kader geschlossen auf." Also wer den Schaden hat, hat den Spott. "Schwul"ist blöderweise für alles mögliche umgangssprachlich eingedeutscht, kann man nur verbieten, wegkriegen tut man das sonst nicht. Das englische Fuck, das längst nicht mehr Ficken heisst, ist da sympathischer aufgestellt und kommt bei manchen in jedem Satz vor. Auch bei uns. Klar ist: Homophobie geht nicht und ich glaube auch nicht, dass das die patscherten Akteure sind. Es ist eher ein Bildungsthema.

 

 
 

Anleger feiern billiges Geld (Stephan Feuerstein)

Allmählich muss geliefert werden, was versprochen wurde. Da sind einerseits die Notenbanken, die weitere Wirtschaftsanreize schaffen möchten. Interessanterweise scheint die Europäische Zentralbank ihren Auftrag schon längst nicht mehr in der Stabilität des Euro zu sehen, sondern vielmehr wie auch die US-Notenbank, das Wirtschaftswachstum am Laufen zu halten. Anleger feiern billiges Geld So hatte FED-Chef Jerome Powell bereits für Juli eine Zinssenkung angedeutet. Die Anleger gehen hier davon aus, dass noch weitere folgen werden, möglicherweise sogar noch in diesem Jahr. Auf der anderen Seite hat EZB-Chef Draghi durchklingen lassen, dass man einer Ausweitung der Käufe von Staats- und Unternehmensanleihen nicht abgeneigt ist. An den Börsen kam dies sehr gut i...     » Weiterlesen


 

Wie wird der Juli? (Stephan Feuerstein)

In der vergangenen Woche hatten sich die Anleger in Zurückhaltung geübt. Schließlich erwartete man sich vom Gipfeltreffen der 20 führenden Wirtschaftsnationen im japanischen Osaka einen besonderen Impuls. Insofern war man besonders auf das Gespräch zwischen US-Präsident Trump und dem chinesischen Staatslenker Xi Jinping gespannt. Schließlich waren die Verhandlungen über ein Ende der Handelsstreitigkeiten zuletzt nicht nur ins Stocken geraten, sondern hatten sich mit weiteren Strafzöllen weiter verschärft. Börse feiert Absichtserklärung Eigentlich war es nicht wirklich überraschend, dass sich die USA und China wieder angenähert haben, denn schließlich haben beide Länder unter dem Handelskrieg zu leiden. Daneben ist US-Pr...     » Weiterlesen


 

Kryptowährungen im Hausse-Modus, Gold überwindet Hindernisse (Stephan Feuerstein)

Wir hatten in den letzten Wochen an dieser Stelle bereits auf die Auswirkungen der Spannungen zwischen den USA und dem Iran und deren Auswirkung auf den Ölpreis hingewiesen. Der jüngste Abschuss einer US-Drohne durch den Iran hat den Kurs des Schwarzen Goldes bereits mit einem deutlichen Sprung nach oben emporgeschoben und gibt dabei einen kleinen Vorgeschmack darauf, was dem Ölpreis im Falle einer weiteren Verschärfung des Konflikts bevorsteht. Während US-Präsident Trump möglicherweise auch aus wahltaktischen Gründen eine Vergeltung des Drohnenabschusses und damit eine weitere Eskalation in der Golfregion vermieden hat, bleibt die Frage, wie lange er sich gegen die politischen „Falken“ wehren kann, die unter seiner Regierung offenbar eine militäris...     » Weiterlesen


 

Trump gegen den Rest der Welt (Stephan Feuerstein)

Einer der maßgeblich belastenden Faktoren ist nach wie vor die „America-First“-Politik des amtierenden US-Präsidenten Trump mit all ihren Facetten. Hatten sich die Anleger noch in den ersten Wochen des Jahres über eine baldige Einigung im Handelskonflikt mit China gefreut und die Aktienkurse entsprechend nach oben getrieben, wurde diese Hoffnung spätestens mit der erneuten Einführung von Strafzöllen durch die USA zunichte gemacht. Doch nicht erst seitdem fürchten viele Anleger die berühmt-berüchtigten Tweets des US-Präsidenten, da diese den Verlauf an der Börse zu einem großen Stück nur noch schwer kalkulierbar machen. Besonders betroffen sind davon Schwellenländer, die man daher im Depot aktuell etwas untergewichten sollt...     » Weiterlesen


 

Sicher sind nur die Probleme (Stephan Feuerstein)

Europa hat gewählt und am Tag danach zeigt sich zunächst Erleichterung. Schließlich ist der erwartete Rechtsruck nicht ganz so stark ausgefallen wie befürchtet. Daneben zeigt sich die europakritische Partei „Brexit Party“ des bekennenden Europagegners Nigel Farage als einer der Gewinner der Europawahl. Bereits vor dem Referendum in Großbritannien war Farage eine der treibenden Kräfte für den Austritt des Königreichs aus der EU. „Hard Brexit“ wieder wahrscheinlicher War es zuletzt nach dem deutlichen Aufschub des Brexit sehr ruhig um das Thema geworden, wurde es mit der Ankündigung des Rücktritts von Premierministerin May am vergangenen Freitag wieder top-aktuell. Damit stellt sich die Frage, wer folgt der zuletzt eher glü...     » Weiterlesen


29.02.24

Heute ist der 29.2. und Februar-Ultimo. In Wien hat sich das Jahresminus heute auf -2,5 Prozent erhöht, beim DAX in Deutschland das Jahresplus auf 5,5 Prozent. Das heisst tatsächlich, dass wir nach nur 2 Monaten 8 Prozentpunkte Rückstand auf einen Nachbarmarkt aufgerissen haben und bei den Handelsvolumina blieb es leider auch dünn. Heute musste ich auch mehr als fünf Stunden warten, bis der Wiener Börse Party Podcast live gegangen ist. Upload war kurz vor 13 Uhr, jetzt ist er da. https://open.spotify.com/episode/2P72Vjt0QtVWVjGcc0D6YZ . Es ist verflixt, denn genau dieser Podcast heute war mir zum privaten Teilen wichtig, habe ich doch meinem Cousin zum 60er gratuliert, den er als Kind des 29.2. zum 15.Mal termingerecht feiern konnte. Er ist Musiker, vier Jahre älter als ich und war in der Kindheit erste Inspiration auf dem Weg zur Musik, die ich einfach gerne hobbymässig mache. Daher sind die letzten 3 Minuten der heutigen Podcastfolge auch zuerst einer Aufnahme von seinem Duo und dann einem Xangl von mir gewidmet. Beides sind Coverversionen. Am nächsten eigenen Song wird aber gebastelt.