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Grasser war der bürgerfreundlichste Finanzminister (Günter Luntsch)

Grasser war der bürgerfreundlichste Finanzminister. Weil ich gerade über die hohen Gerichtsgebühren geschrieben habe: Mit Schaudern denke ich an die Zeit vor Grasser zurück, wo gerade die Steuerzahler, die eh schon unter Zahlungsschwierigkeiten litten, über Stempelgebühren für simple Zahlungserleichterungsansuchen und Nachsichtsansuchen noch einmal zur Kassa gebeten wurden. Viele Jahrzehnte lang. Kam ein Bittbrief ins Finanzamt, wo "Bitte haben Sie Geduld, ich krieg erst am Ersten wieder Geld!" oder "Bitte kann ich auf 2x zahlen?" drinnen stand, wurde ein Steuerakt für die "verkürzte" Eingabegebühr angelegt. 180 Schilling plus 90 Schilling Strafzuschlag für die nicht vorschriftsmäßige Entrichtung. Das war in den Neunzigern viel Geld. Auch we...     » Weiterlesen


 

Traurige Geschichte von einem bargeldlosen hochrangigen EU-Politiker Österreichs (...

Bargeldlos durch den Tag. Nachdem viele Fahrscheinautomaten sowohl der Wiener Linien als auch der ÖBB offenbar oft nicht genug Wechselgeld hatten und daher nur mehr Münzen annahmen (da spielten sich Dramen ab, wenn Fahrgäste lange versucht haben, zu zahlen, und der Zug fuhr dann ohne sie ab!), wurden bei den ÖBB viele Automaten auf "bargeldlos" (hört sich super an, heißt aber nur: ohne Karte braucht man´s gar nicht probieren!) umgerüstet. Z.B. am Wiener Hauptbahnhof vor dem Aufgang zu Bahnsteig 12 großzügig gleich 3 von 6 Automaten. Nun wage ich aufgrund meiner Beobachtungen zu sagen: statistisch wird vielleicht wirklich jede zweite Fahrkarte mit Bankomat- bzw. Kreditkarte bezahlt oder mit Code (vorher online bestellt und bezahlt) am Automaten ausgedruck...     » Weiterlesen


 

Gefährden Einsparungen bei Justiz den Rechtsstaat? (Günter Luntsch)

Gefährden Einsparungen bei Justiz den Rechtsstaat?Als im Frühjahr von Einsparungen auch bei der Justiz die Rede war, begaben sich Vertreter eben dieser zu einer Podiumsdiskussion, um dort klar und deutlich ihre Meinung kund zu tun. Die Selbstverständlichkeit, mit der die Redner sich als über Regierung und Volk stehend sahen, erschreckte mich. Politik braucht Kontrolle durch die Justiz, gut, so soll es sein, wenn die Regierung die Bürger schlecht behandeln will. Auch wenn geringschätzig über bildungsferne Politiker, "die nicht einmal ihr Jus-Studium abgeschlossen haben", gesprochen wurde, so sind unsere im Parlament vertretenen Parteien (egal wer es gerade in die Regierung schafft) immerhin demokratisch gewählt und legitimiert worden. Ich fände es traurig, wenn i...     » Weiterlesen


 

A.o.HV C-Quadrat 5: Zu einer Erhöhung der Barabfindung wollte sich der Vorstand ni...

A.o.HV C-Quadrat 5 und Ende. Die Pause hätte bis 14 Uhr dauern sollen, um 14:20 Uhr war das Podium noch nicht vollständig anwesend, der AR-Vorsitzende musste sich vom zweiten deutschen Redner den Vorwurf gefallen lassen: "Es ist 14 Uhr 20, wann bitte sehr würden Sie arbeiten wollen? Mich draußen warten zu lassen und sich selbst alle Zeit der Welt geben!" Der AR-Vorsitzende entschuldigte sich, "dass ein Teil der Mannschaft fehlt, für die Beantwortung der Fragen brauchen wir Zeit". Der Aktionärsvertreter: "Wenn Herr Schütz da gewesen wäre, wäre es schneller gegangen!" Der Vorstand gab die Planzahlen Provisionsertrag in Höhe von 21,1 Mio. 2014, 22,9 Mio. 2015, 25,5 Mio. 2016, 26 Mio. 2017 und das geplante Ebit in Höhe von 2,2 Mio. 2014, 2,3 Mio. 2015, 3,...     » Weiterlesen


 

A.o.HV C-Quadrat 4: Viele Worte für viele Auslassungen (Günter Luntsch)

A.o.HV C-Quadrat 4. Den hinsichtlich der vertretenen Aktien etwas kleineren Deutschen interessierte auch die "Absenz des Herrn Schütz, seine chronische Präsenzfurcht". Er sprach da­von, dass Cube nun Großaktionär geworden sei, "In-sich-Ge­schäfte bedürfen natürlich besonderer Wahrnehmung und Überprüfung", und gerade hier seien die "Auslassungen", die "weißen Seiten". In Deutschland jedenfalls seien 84% allerSpruchverfahren erfolgreich. Mittlerweile würden Deutschlands Richter nicht mehr auf Vorschläge zurückgreifen, weil sie sich für fachkundig genug halten würden, um selbst welche (also den Anforderungen einer Prüfung von ange­messenen Abfindungspreisen bei Gesellschafterausschlüssen gewachsene Wirtschaftsprüfer) auszusuchen. Er bezeichnete HNA als "chinesischen Wackel­pudding,...     » Weiterlesen


Günter Luntsch

#gabb Autor, siehe http://boerse-social.com/...

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