Was haben Strafzinsen mit Sozialismus zu tun? (Max Otte)
17 Nov
Sehr geehrte Privatanleger, nun werden punktuell auch schon Strafzinsen auf größere Privatvermögen erhoben. Deutlicher kann die Bankrotterklärung für das gegenwärtige System des billigen Geldes nicht ausfallen. Das Wort Sozialismus ist mit (mindestens) zwei Bedeutungen belegt. Für die wenigen verbliebenen Anhänger stellt der Sozialismus ein solidarisches und menschengerechtes System dar. Für die Mehrheit ist er gleichbedeutend mit Faulheit, Ineffizienz, Verschwendung und Vetternwirtschaft. Aber Vetternwirtschaft gibt es im Hyperkapitalismus auch, wo Politiker und die großen Finanzmarktakteure eine Allianz gegen die Sparerinnen und Sparer eingegangen sind. Die Soziale Marktwirtschaft war gleichzeitig leistungs- und gemeinwohlorientiert. Sie hatte also ... » Weiterlesen
Der Runplugged-Startnummerngurt wurde im Wienerwald vorgestellt
16 Nov
Ich war gestern bei einem schönen Festl der Wienerwaldschnecken. Dort wurde u.a. ein Startnummernband vorgestellt, dasVereinspräsident Thomas Baucek mit Alibaba für meine http: www.runplugged.com entworfen hatte und das 2015 in den Startersackerln des Wienerwaldlaufs dabei sein wird. Highlight des Abends war aber freilich das Video aus 2014, das Andreas Schweighofer (ich glaub, er ist auch Präsident) zusammengeschnitten hat. Dem Artikel hab ich einen Still aus dem Video beigefügt. Man sieht, dass ich auf dem - für mich viel zu anstrengenden - Berg fast niemandem (und schon gar nicht der schnellen Monika Kalbacher) folgen kann. » Weiterlesen
Die Perestroika des Kapitalismus - Episode 7: Treibende Kräfte des Kapitalismus (K...
16 Nov
Die Frage aller Fragen Die Kernfrage scheint mir die Folgende sein: Lohnt sich der mühevolle Weg, Lösungsmöglichkeiten für die Verteilungs-, Verknappungs- und Pollutionskrisen erstens zu erarbeiten und sie sodann, wenn irgend möglich, auch umzusetzen? Oder gerät man dadurch gegenüber jenen, die rücksichtslos alle Vorteile und Machtmittel nutzen, um sich die begrenzten Ressourcen der Welt zu arrogieren, ins Hintertreffen? Kann man den mühsam erarbeiteten Standard, das eigene Überleben in Würde durchsetzen? (Die bisher veröffentlichten Episoden dieser Serie finden sich unter www.facebook.com kwoltron notes ) Beispiele für eine gewalttätige Art der Problemlösung gibt es genug – von der Gewaltherrschaft der Ägypte... » Weiterlesen
Die Österreicher und ihre eingeimpfte Aktienwut
15 Nov
Über Aktienanlagen wird nicht mehr ausreichend differenziert berichtet. Wenn Staatsfunk und Ökonomen wie selbstverständlich sagen, mit Aktien könne man nichts verdienen, wird es gefährlich. Deutsche Programmbeiräte und Studien kritisierten die Medienberichterstattung über den Ukraine-Konflikt heftig. Die von grossen Medienanstalten ausgestrahlten bzw. gedruckten Inhalte hätten teilweise den „Eindruck der Voreingenommenheit erweckt“ und seien „tendenziell gegen Russland und die russischen Positionen“ gerichtet, heißt es grosso modo. Vieles sei „nicht oder nur unzureichend beleuchtet“ worden. Anders ausgedrückt: „Nicht ausreichend differenziert“.Nun, dieses „nicht ausreichend differenziert“ darf a... » Weiterlesen
Lufthansa, Air France, Ryanair, Easyjet, Singapore Airlines, Southwest und Jetblue...
14 Nov
Der Preis für Rohöl ist in den letzten Monat in einen Bärenmarktübergegangen und hat von seinem letzten Hoch mittlerweile30% eingebüßt. Heute ist der Ölpreis auf das tiefste Niveau seit 2010 gefallen. Da im Financeblog-wikifolio auch ein Öl-Produzent vertreten ist (die OMV), welche natürlich nicht erfreut ist über den Preisverfall bei Rohöl,dachte ich, dass es sinnvoll ist zur Absicherung auch ein Unternehmen mit in dasPortfolio zu nehmen, welches von niedrigem Ölpreis profitiert. Bei der Frage, welche Unternehmen am ehesten von einem längerfristig niedrigen Ölpreis profitieren bin ich bei den Fluglinien angelangt. Für sie sind die Treibstoffkosten ein wichtiger Kostenpunkt. Deshalb nehmen wir also heute folgende Unternehme... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24