28.02.24

Rapid noch geschickter als die ÖVP.  Die besungenen "oaschwoamen Veilchen" sind der bisher am schwersten zu schreibende Tagebuch-Eintrag. Shitstorm Gefahr. Aber ja, man muss lachen. Nämlich über die Rapidler, die einfach so daneben sind, in der heutigen Zeit mit stets tausenden Smartphones rundherum unbedingt den Fans gefallen zu wollen. Ein Fettnäpfchen Marke Champions League, national in einer anderen Sportart nur von der ÖVP überboten. Und Spieler als Manager? Ein Problem, denn sie sind selbst grössere Fans als externe Manager und eher Werbeträger als operative Checker. Sie kennen die Szene in ihrer Tiefe mit doppelter Bedeutung des Wortes Tiefe. Da ist bald mal was schwul, ohne damit Homosexualität verunglimpfen zu wollen. Die Tagespresse hat es so ausgedrückt: "Mit den fußballerischen Leistungen reicht es für Rapid Wien derzeit nur für Rang 6 in der Bundesliga. Doch nun haben die Grün-Weißen ihr wahres Talent entdeckt: Homophobie. Saudi-Arabien schlägt sofort zu und kauft den Kader geschlossen auf." Also wer den Schaden hat, hat den Spott. "Schwul"ist blöderweise für alles mögliche umgangssprachlich eingedeutscht, kann man nur verbieten, wegkriegen tut man das sonst nicht. Das englische Fuck, das längst nicht mehr Ficken heisst, ist da sympathischer aufgestellt und kommt bei manchen in jedem Satz vor. Auch bei uns. Klar ist: Homophobie geht nicht und ich glaube auch nicht, dass das die patscherten Akteure sind. Es ist eher ein Bildungsthema.

 

 

 

Schuldner als Klientel der neuen Elite (Klaus Woltron)

28 Oct

Klaus Woltron

Die Profis, insbesondere die eher linken, wissen das alles. Sie wissen aber auch, dass beim Großen Kassasturz jene, die gespart und gearbeitet haben, die Rechnung bezahlen werden, weil sie einen sehr grossen Teil ihres verliehenen Geldes (Sparguthaben, Pensionsfonds, Anleihen) nie mehr wieder sehen werden. Die Schuldner hingegen - die Klientel der neuen " Elite" - werden sich , nach bereits vollzogenem Fruchtgenuß durch Verbrauch der Rettungsschirme, Ankurbelungen und des gedruckten Schein - Geldes - ins Fäustchen lachen. Aber nicht lange, denn der Ärger wird gewaltig sein und allen auf den Kopf fallen. Das ist die Gesamtstrategie hinter der organisierten Schuldnerei, samt Draghi und EZB. So einfach ist das alles, wie die meisten ganz grossen Gaunereien. Weitersagen, bitte. ...     » Weiterlesen



 

Nicht den Kopf von Merkels angeblichen Alternativlosigkeiten vernebeln lassen (Kla...

04 Oct

Klaus Woltron

Ich lese mit Vergnügen so ziemlich meine eigene Meinung zur EU in der "Presse". Ein hervorragender Beitrag, m.E.. So wird's auch kommen, trotz gewaltigen Gezappels aller Gläubigen. "Scheitert der Euro, scheitert Europa“ lautet einer der Merkel-Sätze, die Europa besser nicht mehr als Merksätze gelten lassen sollte. Überhaupt sollten sich die Europäer den Kopf nicht von Merkels angeblichen Alternativlosigkeiten vernebeln lassen." Wer irgendetwas als alternativlos bezeichnet, sollte sich aus der Politik verabschieden: Er ist phantasielos, im schlimmsten Fall ein Tyrann. Gilt auch für Damen. Was von der EU bleiben muss – und was nicht Der Weg zu einer „immer engeren Union“, wie es im Lissabon-Vertrag heißt, hat sich erl...     » Weiterlesen


 

Über Kreisky, Sinowatz und Woltron (Klaus Woltron)

03 Oct

Klaus Woltron

Der Herr Bundeskanzler Dr. Kreisky hat, vor 35 Jahren, als er mich in mein damaliges Amt einführte, brummig zu mir gesagt "...no, Sie sind aber ein sehr junger Mann für dieses schwierige Geschäft...". Damals stand er am Höhepunkt seiner Macht, war unangreifbar, war der Sonnenkönig. Einige Jahre später war der Glanz dahin, die Mühle hatte ihn, den Zähesten von allen, zermalmt. 1985 stand ich mit dem Herrn Bundeskanzler Sinowatz in New Delhi am Buffet, überarbeitet und besorgt. Sein riesiger runder Leib mit dem phantastisch darüberkonstruierten makel-losen Anzug beeindruckte mich. Es schien mir ein Kunstwerk, eine solche perfekte Kugel zu schneidern. "Wie geht´s Ihnen denn, Herr Generaldirektor?" fragte er mich teilnahmsvoll. Und ich schilderte ihm...     » Weiterlesen


29.02.24

Heute ist der 29.2. und Februar-Ultimo. In Wien hat sich das Jahresminus heute auf -2,5 Prozent erhöht, beim DAX in Deutschland das Jahresplus auf 5,5 Prozent. Das heisst tatsächlich, dass wir nach nur 2 Monaten 8 Prozentpunkte Rückstand auf einen Nachbarmarkt aufgerissen haben und bei den Handelsvolumina blieb es leider auch dünn. Heute musste ich auch mehr als fünf Stunden warten, bis der Wiener Börse Party Podcast live gegangen ist. Upload war kurz vor 13 Uhr, jetzt ist er da. https://open.spotify.com/episode/2P72Vjt0QtVWVjGcc0D6YZ . Es ist verflixt, denn genau dieser Podcast heute war mir zum privaten Teilen wichtig, habe ich doch meinem Cousin zum 60er gratuliert, den er als Kind des 29.2. zum 15.Mal termingerecht feiern konnte. Er ist Musiker, vier Jahre älter als ich und war in der Kindheit erste Inspiration auf dem Weg zur Musik, die ich einfach gerne hobbymässig mache. Daher sind die letzten 3 Minuten der heutigen Podcastfolge auch zuerst einer Aufnahme von seinem Duo und dann einem Xangl von mir gewidmet. Beides sind Coverversionen. Am nächsten eigenen Song wird aber gebastelt.