DAX - jetzt gilt's! - Beiersdorf auf dem Weg nach unten (Frithjof Kuhlmann, xtb)
17 Feb
Marktlage: Die Pokerrunde der europäischen Finanzminister ging gestern zur Überraschung Griechenlands mit einer Pattsituation zu Ende. Damit hatten die griechischen Regierungsvertreter wohl nicht gerechnet. Die anderen europäischen Teilnehmer sind ebenfalls erfahrene Pokerspieler und lassen sich nicht so leicht von einem Bluff beeindrucken und geben ihre Karten aus der Hand. Jetzt steckt Griechenland in einem „All-In“ fest, in das es so wahrscheinlich gar nicht hinein wollte. Nach dem gestrigen Treffen stieg die Wahrscheinlichkeit eines Grexit deutlich und lässt Griechenland gleichzeitig nur noch die Wahl des Einlenkens zum Deal oder des Austritts aus der EU. War die Enttäuschung für die Märkte damit nicht schon groß genug, setzte ein technischer D... » Weiterlesen
Hirn ausschalten und Aktien kaufen (Stephan Feuerstein)
17 Feb
Noch zu Beginn des Jahres zeigte sich die Mehrheit der Marktteil-nehmer äußerst zurückhaltend, was den kurzfristigen Verlauf an den Aktienmärkten anbelangt. Auch mittelfristig wollten sich viele nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Wir hatten hingegen auf das eine oder andere Argument hingewiesen, das für steigende Notierungen gesprochen hat: Wenn die Zinsen nahe Null sind: Hirn ausschalten und Aktien kaufen! Diese Weisheit stammt natürlich nicht von uns, sondern wurde an dieser Stelle bereits schon mehrfach zitiert. Es handelt sich um eine Erkenntnis, die André Kostolany vor vielen Jahren von sich gegeben hat, die aber immer noch ihre Berechtigung hat – eigentlich in diesen Zeiten mehr denn je! Allmählich macht sich auch in der breiten Bevölk... » Weiterlesen
Gold verliert weiter / Brent-Öl steigt über 60 US-Dollar / Kupfer: Reaktion der Mi...
17 Feb
Der Preis für eine Feinunze Gold ist in der vergangenen Woche auf den tiefsten Stand seit einem Monat gerutscht. Gleichzeitig sind die Renditen der zehnjährigen US-Staatsanleihen angestiegen - eine Entwicklung, die Händlern zufolge darauf hindeuten könnte, dass die Märkte nun mit einer baldigen Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank rechnen. Analysten von Barclays Capital verweisen auf eine spürbare Reduktion bei der Positionierung von Hedgefonds und anderen spekulativen Marktteilnehmern. Sie hätten ihre Long-Positionen um 30.000 Gold-Terminkontrakte verringert. Trotz dieses Rückgangs liegen die Long-Positionen weiterhin auf dem höchsten Stand seit Juli 2014, was in den Augen der Analysten "weitere Verkäufe wahrscheinlich werden lässt." Gleich... » Weiterlesen
Analyse der Vale Teil 4 - Ertragswertschätzung - Peer Rio Tinto und BHP Billiton (...
16 Feb
Liebe Leser, nun kommen wir zur Analyse der Vale Teil 4 . In diesem Teil möchte ich versuchen, den inneren Wert der Vale mit einer Art Ertragswertmodell zu bewerten, welches ich mir von Prof. Max Otte abgeschaut habe. Es ist eine Equity Methode, und orientiert sich beim Abzinsen der zukünftigen Erträge an den Kapitalkosten für Eigenkapital. Dazu verwende ich die Umsätze und Gewinne Aktie der letzten 10 Jahre, naja eigentlich 11, da ich für 2014 den Gewinn pro Aktie, anhand der ersten drei Quartale auf 0,6$ Aktie geschätzt habe. Das gleiche habe ich auch beim Umsatz für 2014 gemacht. Somit ergibt sich eine durchschnittliche Umsatzrendite von 27%. Wobei man fairerweise dazu sagen muss, dass diese Umsatzrendite in den letzten 3 Jahren deutlich unter den 27% g... » Weiterlesen
Die Perestroika des Kapitalismus - Episode 16: Das Casino oder - Spekulation und F...
16 Feb
Wenn die Börsenkurse fallen, regt sich Kummer fast bei allen, aber manche blühen auf: Ihr Rezept heißt Leerverkauf. Keck verhökern diese Knaben Dinge, die sie gar nicht haben, treten selbst den Absturz los, den sie brauchen - echt famos! Leichter noch bei solchen Taten tun sie sich mit Derivaten: Wenn Papier den Wert frisiert, wird die Wirkung potenziert. Wenn in Folge Banken krachen, haben Sparer nichts zu lachen, und die Hypothek aufs Haus heißt, Bewohner müssen raus. Trifft's hingegen große Banken, kommt die ganze Welt ins Wanken - auch die Spekulantenbrut zittert jetzt um Hab und Gut! Soll man das System gefährden? Da muss eingeschritten werden: Der Gewinn, der bleibt privat, die Verluste kauft der Sta... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24