Flexopack – Geschäftsbericht 2014 (Daniel Koinegg)
29 Sep
Vor kurzem habe ich in einem Quickcheck den griechischen Nahrungsmittelverpackungshersteller Flexopack S.A. behandelt und mir vorgenommen, etwas mehr über das Unternehmen in Erfahrung zu bringen, indem ich mal den Geschäftsbericht 2014 durchblättere. In diesem Artikel möchte ich die wichtigsten und auffälligsten Dinge behandeln: Im operativen Geschäft gibt es derzeit Anstrengungen, sich zu internationalisieren. Zu diesem Zweck wurde (was für eine Überraschung) eine zypriotische Holding gegründet, über die Anteile an Auslandstöchtern gehalten werden, die das internationale Geschäft abwickeln. Der am stärksten bearbeitete Markt derzeit ist Polen, daneben wird man in Serbien, Australien, Zypern sowie ab 2015 auch in Großbritannien akt... » Weiterlesen
Schon wieder Schnäppchen, muss man jetzt kaufen? (Stephan Feuerstein)
29 Sep
Das Thema der letzten Tage ist nach wie vor die „Diesel-Gate-Affäre“ um Volkswagen. Hier prallen derzeit vielerlei Interessen aufeinander, so dass es durchaus Sinn macht, das Geschehen mit etwas Abstand zu betrachten. Zunächst ist es unbestritten, dass eine vorsätzliche Täuschung im großen Stil natürlich verwerflich ist und auch eine Strafe nach sich ziehen wird. Allerdings sind mir nicht wirklich Personen bekannt, welche die Entscheidung des Kaufs eines Pkws auf die Abgasemissionswerte gegründet haben. Bei der momentanen Berichterstattung sollte dies vielleicht nicht ganz vergessen werden. Ein bekannter Börseninformations-Herausgeber hat dies durchaus treffend beschrieben: Es explodieren plötzlich keine Autos – auch wenn man bei dem ... » Weiterlesen
Neu-Positionierung nach VW-Abgasskandal (Oswald Salcher)
28 Sep
Die CFD-Daytrader positionieren sich im deutschen Leitindex DAX, nach dem Wochenende, neu. Mit einem Sentiment Index von +0,51 glauben sie, dass der DAX sich heute nach erneuten Turbulenzen doch noch erholen wird. Oswald Salcher beginnt seine Dow Jones Analyse mit folgenden Worten: „Man ist sehr sehr sehr nervös!“, mehr dazu in der Sendung. Die Ausgangslage der Volkswagen Aktie vor dem Abgasskandal, war ein eindeutiger Trend nach unten. Den Skandal aber, konnte keiner voraussagen. Die Schwankungsbreite des Marktes wird mit der Volatilität gemessen. Der CFD-Experte der flatex Oswald Salcher sagt „Wir sind weit von einem normalen Handelstag entfernt“. Mehr dazu in der aktuellen Sendung. » Weiterlesen
Salzgitter: Einsparerfolge bleiben (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)
28 Sep
Gerade hat sich Deutschlands zweitgrößter Stahlkonzern Salzgitter (WKN 620200) mit einem schmerzhaften Restrukturierungsprogramm aus der Krise gekämpft, nur um sich in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld wiederzufinden. Allerdings hat das MDAX-Unternehmen andere Argumente parat. Eines davon ist aus Sicht der Analysten bei Independent Research ein vom Vorstandschef Heinz Jörg Fuhrmann im Interview mit „Euro am Sonntag“ erneut ins Spiel gebrachtes Zusammengehen mit dem Kupferkonzern Aurubis (WKN 676650). An den Hamburgern hält Salzgitter bereits 25 Prozent. Damit würde der Stahlkonzern laut Analysteneinschätzung seine Abhängigkeit vom Stahlgeschäft deutlich reduzieren, während Aurubis schon jetzt über bessere Wachstumsperspektiven ... » Weiterlesen
VW – eine Idee wert? (Max Otte)
28 Sep
Sehr geehrte Privatanleger, Derzeit erschüttert der VW-Skandal Deutschland. In der Folge hat sich die VW-Aktie (Vorzüge, WKN: 766403) seit ihrem Hoch im März dieses Jahres halbiert. Da stellt sich schon einmal die Frage, ob man einsteigen sollte. Es ist keine Frage, dass eine Lawine auf VW zurollen wird. Das Unternehmen hat bislang einen vergleichsweise niedrigen Betrag von 6,5 Milliarden Euro zurückgestellt. Zudem hat der Reputationsverlust sicherlich auch Auswirkungen auf die zukünftigen Umsätze. Ein bisschen erinnert mich der Skandal an die Vorwürfe von plötzlicher Beschleunigung (engl. sudden acceleration), denen sich Honda und Toyota in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren in den USA ausgesetzt sahen und die beiden Unternehmen massiv scha... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24