Barrick Gold: Fed sorgt für Kursfantasien (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)
15 Oct
Vor gar nicht allzu langer Zeit sah es so aus, als würde der Goldpreis sogar unter die Marke von 1.000 US-Dollar pro Feinunze rutschen. Inzwischen haben sich die Notierungen für das gelbe Edelmetall jedoch deutlich erholt. Jetzt ist die Marke von 1.200 US-Dollar gar nicht mehr weit. Von dieser Preiserholung profitieren natürlich auch Minenbetreiber wie Barrick Gold (WKN 870450). Der kanadische Marktführer unter den Goldminenbetreibern versucht sich derzeit mit Kosteneinsparungen und Anteilsverkäufen auf eine Welt mit niedrigeren Goldpreisen einzustellen. Möglicherweise wird er das kurzfristig jedoch gar nicht tun müssen, wenn die US-Notenbank Fed die US-Leitzinswende tatsächlich auf das kommende Jahr verschieben sollte. Die Notenbanker bleiben zwar dabei, dass die ... » Weiterlesen
DAX - Intraday Long, mittelfristig Short, Infineon vom Sorgenkind zum Goldesel (Ch...
15 Oct
AUTOR: Christian Latussek Dax: Der Donnerstagmorgen beginnt allgemein recht freundlich. Gute Zahlen aus Asien sorgten dafür, dass die Käufer wohlgesonnen in den heutigen Handel gestartet sind. Der Dax hat die beliebte Marke von 10.000 Punkten vorerst zurückerobert und notiert momentan bei 10.045 Punkten, was ein Plus von 1,28% zum Vortag ausmacht. In der gestrigen Marktanalyse konnten wir feststellen, dass der seit Oktober herrschende Aufwärtstrend beendet wurde und in einen kleinen Abwärtstrend übergegangen ist. Auf Grund dieser Annahme ist der aktuelle Anstieg nicht übertrieben positiv zu werten, da dieser Anstieg notwendig ist, um einen Orientierungspunkt für den Trendkanal festzulegen. Intraday sehen wir selbstverständlich nach wie vor einen Auf... » Weiterlesen
wikifolio-Trader trotzen dem DAX-Rückgang (Andreas Kern)
15 Oct
Diskussionen rund um den EU-Austritt von Griechenland, die Zinspolitik der USA, Unsicherheiten rund um China oder erst kürzlich die Turbulenzen rund um den VW-Konzern wirkten sich in den vergangenen Monaten deutlich auf den DAX aus. Aktives Portfolio-Management, wie es im Rahmen von Social Trading meist üblich ist, soll genau solche Turbulenzen an den Märkten ausgleichen. Ob dies tatsächlich der Fall ist, untersuchen wir in unserer jüngsten Analyse, die die Performance der investierbaren Handelsstrategien auf der Plattform mit der Kursentwicklung des DAX vergleicht. Fazit: An allen fünf Tagen, an denen der DAX 2015 die größten Rücksetzer verbucht hatte, war die durchschnittliche Performance aller investierbaren wikifolios deutlich besser. Besonders... » Weiterlesen
Fed-Politik im Zeichen der Ungleichheit (Joachim Goldberg, Marc Schmidt)
15 Oct
Auch wenn aus der US-Notenbank immer noch widersprüchliche Signale kommen, glaube ich nicht daran, dass wir von der Fed in diesem Jahr noch eine erste Zinserhöhung zu sehen bekommen werden. Selbst wenn die Gefahr besteht, dass ich mich von den Reden zweier Fed-Gouverneure, Lael Brainard und Daniel Tarullo, die einen Zinsschritt in diesem Jahr explizit ausschließen, besonders habe beeinflussen lassen. Brainards Stataement wurde von einem Kommentator immerhin mit einer „policy bomb“ verglichen. Aber es sprechen noch andere Gründe gegen einen derartigen Schritt. Einer davon ist eine umfangreiche Studie der Investmentbank Credit Suisse (Global Wealth Report 2015), die nicht nur wegen der bevorstehenden Nobelpreisverleihung an den Ökonomen Angus Deaton besondere Aufmerk... » Weiterlesen
Netflix: Nur ein kleiner Ausrutscher? (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)
15 Oct
So etwas war man zuletzt von Netflix (WKN 552484) nicht gewohnt. Schließlich konnte der Video-on-Demand-Anbieter einige Male mit beeindruckenden Wachstumszahlen bei den Neukunden aufwarten. Doch im dritten Quartal war das anders , zumindest auf dem Heimatmarkt. Allerdings ist gerade das US-Geschäft profitabel, während das Unternehmen für die internationale Expansion Verluste auf den Auslandsmärkten in Kauf nimmt. Insgesamt musste man einen deutlichen Gewinnrückgang im Vorjahresvergleich hinnehmen. Es ging von 59,3 auf 29,4 Mio. US-Dollar nach unten. Schuld waren die höheren Kosten infolge des Wachstums außerhalb der USA und natürlich wegen teurer Eigenproduktionen wie der Erfolgsserie „House of Cards“. Dafür kletterten die Umsatzerlö... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24