Nestlé: Das wird vorübergehen (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)
16 Oct
Im ersten Halbjahr kam der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern Nestlé (WKN A0Q4DC) mit Belastungen wie dem Rückruf von Fertignudeln in Indien, dem starken Franken und einem insgesamt schwierigen Marktumfeld noch ganz gut zurecht. Doch im dritten Quartal war es damit vorbei. Nun musste der SMI-Konzern sogar etwas für ihn radikales tun . Die Prognose für das organische Umsatzwachstum im Gesamtjahr 2015 wurde nun von 5,0 auf 4,5 Prozent gesenkt. Nach neun Monaten lag das Plus bei 4,2 Prozent auf 64,9 Mrd. CHF. Besonders enttäuschend fiel der Umstand aus, dass das Schwellenländerwachstum durch die Probleme in Indien und die geringere Wachstumsdynamik der Wirtschaft in China im dritten Quartal schwächelte. Dabei sind gerade die Zukunftsmärkte für das Unt... » Weiterlesen
RWE: Schreckensszenarien abgewendet(?) (Stefano Angioni, Marc Schmidt)
16 Oct
Die RWE-Aktie (WKN 703712) profitierte kurzfristig vom bestandenen Atom-Stresstest. Allerdings bleibt das Marktumfeld für die Versorger schwierig, so dass Anleger eine gewisse Absicherung nicht außer Acht lassen sollten. Zwischendurch kursierten allerhand Schreckensszenarien in Bezug auf zu geringe Rückstellungen der großen deutschen Energieversorger RWE und E.ON. Kritik wurde laut: Die Unternehmen hätten ihr Geld lieber noch stärker für den zukünftigen Rückbau der Kernkraftwerke und die Lagerung des radioaktiven Mülls sparen sollen, statt es großzügig an die Anteilseigner auszuschütten. Jetzt kam aber die Bestätigung vonseiten der Regierung, dass diese Sorgen hinsichtlich zu geringer Rückstellungen übertrieben waren. ... » Weiterlesen
Gold: Die Entscheidung naht... (Christian-Hendrik Knappe)
16 Oct
Die Aussicht auf eine fortgesetzte Nullzinspolitik der US-Notenbank Fed beflügelte zuletzt die Goldpreise. Trotz eines Dreimonatshochs bei den Goldnotierungen sollten sich Edelmetallinvestoren jedoch nicht zu früh freuen. Schließlich könnten die US-Notenbanker die Erwartungen an eine in das Jahr 2016 verschobene Zinswende noch enttäuschen. Bei ihrer Sitzung Mitte September wollte die Fed die US-Leitzinsen noch nicht anheben. Zu groß waren die Ängste, dass sich die chinesischen Wachstumssorgen auf den Rest der Welt übertragen könnten. Zudem bewegte sich die Inflation nicht schnell genug in Richtung des Zielwerts von 2 Prozent. Stattdessen blieb es beim Rekordtief von 0,00 bis 0,25 Prozent. Einen schwachen US-Arbeitsmarktbericht später hatten Anleger... » Weiterlesen
General Electric und Honeywell: Diese Zahlen könnten Sie erwarten (Marc Schmidt)
16 Oct
Die neue US-Berichtssaison hat zum Wochenschluss zwei Schwergewichte aus dem Industriesektor im Angebot. Mit General Electric (WKN 851144) meldet vor Börsenbeginn ein Urgestein der US-Wirtschaft und des Dow Jones Zahlen. Analysten erwarten einen deutlichen Gewinnrückgang. Beim Technologiekonzern Honeywell (WKN 870153) wird dagegen ein deutlicher Anstieg des Ergebnisses erwartet. Vorbörslich melden ab etwa 13.00 Uhr MESZ: General Electric : Aktuelle Erwartungen (EPS): 0,26 US-Dollar ; Vorjahresgewinn (EPS): 0,38 US-Dollar Honeywell : Aktuelle Erwartungen (EPS): 1,55 US-Dollar ; Vorjahresgewinn (EPS): 1,47 US-Dollar Nach Börsenschluss ab etwa 22.00 Uhr MESZ melden: – Folgen Sie uns auch auf Guidants: Unseren Experten-Desktop auf der personalisierbaren Investment- und A... » Weiterlesen
Branchen-Übersicht 2015 - USA und Europa (Michael Gredenberg)
16 Oct
Welche Branchen haben im Börsejahr 2015 bisher am besten abgeschnitten? Wo sind die Unterschiede zwischen den USA und Europa. Diese Fragen werde ich heute versuchen zu beantworten. Das Börsejahr 2015 war bisher ein sehr turbulentes: Nach einer Rally die zu neuen Höchstkursen im Frühsommer führte, kam die Maschinerie des Aktienmarktes weltweit ins stottern. Doch waren wirklich alle Branchen gleichermaßen betroffen, oder gibt es den einen oder anderen Sektor, der weniger von den Turbulenzen beeinflusst war? Außerdem werde ich heute analysieren, in welcher Branche sich die Gewinne heuer am besten entwickelt haben bzw. wo es Probleme gab. Außerdem vergleiche ich die Bewertung der einzelnen Industrie-Sektoren der USA und Europa miteinander. Das Brachen-Radar 20... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24