Übersichtsseite Blogs

>> zur Startseite mit allen Blogs

Blogger

 

Wir sind in der Vola (Wolfgang Matejka)

Volatilität ist ein Faktor in jeder Asset Klasse. Die Schwankungsbreite, das Maß des Risikos. Bei Aktien eben mehr als bei anderen, zumeist.Wenn sich Märkte lange Zeit in eine Richtung bewegen, sinkt die Volatilität ganz automatisch. Sie ist ja nur eine Art Durchschnitt der Erwartungen auf Basis vergangener Perioden. Wenn die Märkte dann plötzlich drehen, passiert vorerst einmal gar nicht so viel. Die Anzahl der vergangenen Perioden dominiert da noch das Ergebnis. Je länger diese Gegenbewegung aber anhält, umso schneller springt die Volatilität in die Höhe. Insbesondere Derivate die auf Basis der Schwankungsbreite gepreist werden, sind dann rasch teuer. Nun, mit Derivaten macht man nicht nur schändliches Herumzocken, man kann zum Beispiel auch seine B...     » Weiterlesen


 

Stolperfallen (Wolfgang Matejka)

Die letzten Wochen waren wahrlich von historischer Dimension. In kaum einer Phase ist eine Börse gegen sämtliche Nachbarmärkte dermaßen abgefallen wie es unser Markt die letzten 8 Wochen getan hat. Eigentlich unerklärlich auf den ersten Blick. Auch in anderen Märkten gab es Profit Warnings, Regierungswechsel oder Konjunkturflaute zu beklagen. Doch seit Juli gut 7% gegen den DAX oder gar mehr als 10% gegen den Stoxx 50 Euroland zu verlieren ist schon ein arges Stück. Was ist da passiert? Holen wir das wieder auf?Nun, die Börsen handeln Erwartungshaltungen. Perception is Reality. Und wenn ein Markt keine positive Erwartungshaltung unterstützt, dann fällt er aus dem Investorenradar. Ist wie bei einer Modenschau. Wenn die Kleider bekannt, die Models sich gar n...     » Weiterlesen


 

Subprime reloaded: Vor ABS-Comeback in Europa

Der Markt für Asset-backed-Securities (ABS) soll in Europa dank moderner Regulierung neu entstehen. Die EZB und die Internationale Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO) haben das Ziel definiert: es soll einen funktionierenden ABS Markt in Europa geben.Es mutet seltsam an, von Regulatoren und Notenbankern plötzlich genau diese Investitionsform adressiert zu bekommen. Kredite von Privatpersonen zusammen zu fassen und danach als Gesamtpakete verbrieft an Dritte zu verkaufen? Hatten nicht gerade jene strukturierten und verbrieften Schulden die ganze Finanzkrise verursacht? Sind komplexe Kreditprodukte wirklich gut für den europäischen Wirtschaftsraum? Wird damit nicht erneut die Büchse der Pandora geöffnet ohne aus der Geschichte gelernt zu haben? Ein Blick auf...     » Weiterlesen


 

Der nächste Winter kommt bestimmt.

In Moskau erzählt man sich seit einigen Wochen regelmäßig einen Witz: „Was wird demnächst in Europa kälter sein als die Kaltwasserleitungen? … Die Warmwasserleitungen.“Wird wohl nicht so heftig kommen, aber das Thema „Energie“ bekommt in den letzten Wochen und Monaten von vielen Seiten erhöhte Aufmerksamkeit. Der Globus dreht sich nicht allein ums russische Gas, oder die ukrainischen Pipelines. Es geht um Schiefergas in den USA und der Ukraine, um Kostenexplosionen bei Japans Energieimporten, gewaltige Kosten bei technologisch anspruchsvollen Explorationen, um bilanzielle Druckmittel für Öl-produzierende Staaten und um die Absicherung, von politischen Risiken am Energiemarkt generell weniger abhängig zu werden. Die ganze Branche ...     » Weiterlesen


 

Der Zwang zum Realitycheck

Einem Portfoliomanager traut man ja im Allgemeinen zu, sich über die unterschiedlichen Investmentchancen im Kapitalmarktuniversum ein Bild machen zu können. Dazu bedient sich die Branche aller möglichen Mittel im Bereich der Analyse. Vom Chart bis zum Geburtsdatum der Großmutter des CEO ist vielen alles wichtig. Das ist geübt und darauf ist man üblicherweise ausgebildet. Was der herkömmliche Portfoliomanager aber sicher nicht in seiner Ausbildung erhält, ist ein intellektuelles Korsett das ihn zum Spezialisten für Kriegsanalyse, Katastrophenberechnung, Seuchenbewertung oder Politopportunismus macht. Aber genau das wird seit Monaten, wenn nicht Jahren zum täglichen Brot erkoren.Der Punkt offenbart sich, wenn man nachdenkt, wie man selber am besten Dinge di...     » Weiterlesen


Wolfgang Matejka

Über 30 Jahre einschlägige Erfahrung im Bankwesen, davon über 15 Jahre in Führungspositionen

  • seit 07/2013 Chief Investment Officer der Wiener Privatbank SE
  • seit 07/2010 Geschäftsführender Gesellschafter der Matejka & Partner Asset Management GmbH
  • 02/2010 - 07/2010 Geschäftsführer der Oscar Investment GmbH Wertpapierfirma
  • seit 10/2009 Geschäftsführer der Matejka Beteiligungs GmbH, Erwerb, Verwaltung, Entwicklung und Veräußerung einer Beteiligung
  • 09/ 2009-10/2009 Vorstand der Q1 Capital Management AG, Unabhängiges Multi-Manager-Investmenthaus mit Sitz in Wien
  • 06 / 2009-10/2010 GF Sparrow GmbH. (Einzelgesellschaft) – Geschäftsgegenstand: Erwerb, Verwaltung und Entwicklung von Beteiligungen
  • 04 / 2006: GF Julius Meinl Investment GmbH
  • 03 / 2004: CIO Meinl Bank AG
  • 05 / 2002: Vst. Bank Vontobel Österreich AG
  • 01 / 1999: GF Allianz Invest KapitalanlagegesmbH.
  • 07 / 1994: Investment & Trust Bank (nunm. Allianz Investment Bank AG)
  • 04 / 1990: Länderbank Capital Markets GmbH.
  • 10 / 1981: Österreichische Länderbank AG
  • Matura (Naturwissenschaftl. Realgymnasium), CEFA, div. Fachseminare

>> http://wolfgang-matejka.com