26.05.24

Die kenianische Leichtathletin Beatrice Chebet hat den Weltrekord über 10.000 Meter gebrochen. Im Vorfeld des Diamond-League-Meetings in Eugene/Oregon siegte die Langstrecken-Spezialistin in 28:54,14 Minuten. Ja, sie ist eine Langstrecken-Spezialistin, aber da wissen wir ja, dass da fast schon das Tempo von den schnellen Zehnern auch über Halbmarathon oder fast schon Marathon gelaufen wird. Harald Fritz, langjähriger Betreuer von zb Lemawork Ketema, sagte mir einmal bei einem Plauderlauf, dass die AfrikanerInnen und Afriker einfach nicht viel länger als zwei Stunden laufen wollen, daher laufen sie auch so schnell. Klingt einleuchtend und erklärt, warum der Kontingent bei den Ultraläufen nicht vorne dabei ist. Offenbar zu fad und dauert zu langen. Und ja: Der Zehner ist meine absolute Lieblingsstrecke, meine Bestzeit aus 1988 bei einem Lauf im Ölhafen Lobau, damals lief ich viel zum Spass mit 800m-Mann Martin Gerhart (Bestzeit unter 1:50), liegt bei 37:20. Und wie bereits vor ein paar Tagen erwähnt, ich bin sehr stolz, 30 Jahre später mit 39:56 nochmals diese Grenze geknackt zu haben.

 

Ein Brief an eine Tochter - es tut mir leid, dass sich deine Welt seit einem Jahr ...

11 Feb

Lisa Grüner

Meine liebe Tochter,es tut mir leid, dass ich dir deine Freiheiten, die du erkämpft hast, wieder nehmen muss.Endlich war es soweit, du durftest alleine in die Schule fahren. Und du konntest es auch. Du hast es tüchtig gemacht und hast den Schulweg tüchtig ohne Ablenkungen gemeistert. Du warst pünktlich in der Schule und im Unterricht.Es tut mir leid, dass ich dir diese Freiheit wieder nehmen muss. Ich traue mich nicht mehr, dich alleine in die Schule fahren zu lassen. Noch weniger traue ich mich, dich alleine nach Hause fahren zu lassen. Zuviele Mädchen und Frauen werden auf der Straße angesprochen und belästigt. Allein in meinem Bekanntenkreis wurden bereits fünf Frauen Opfer von Gewalt und Raub. Teils am helllichten Tag. Als du das erste Mal alleine in den Sup...     » Weiterlesen


 

Eröffnung der Galerie Contemplor am 15.2. (Lisa Grüner)

09 Feb

Lisa Grüner

Irgendwann steht jeder Künstler vor der Entscheidung "Galerie - JA oder NEIN". Üblicherweise läuft das dann so ab, dass sich die Künstler mitihren Arbeiten, Mappen oder iPads auf den Weg machen und eine Galerienach der anderen abklappern, um in einer der heiß ersehntenRäumlichkeiten ausstellen zu dürfen. Da die meisten Galerienkostendeckend arbeiten müssen, ist das Ausstellen in solchenEtablissements oft Künstlern vorbehalten, die das nötige Kleingeld fürdie Miete haben. Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich immer die Regel. Ich für meinen Teil, habe bis vor ein paar Wochen Stein und Bein geschworen, in keiner Galerie ausstellen zu wollen. Denn, ich alstrotzige Galeristentochter, mache alles anders. Und vor allemorganisiere ich meine A...     » Weiterlesen


 

Richard Lugner, Spatzi und Akte (Lisa Grüner)

13 Jun

Lisa Grüner

Akte darf er zhaus nicht aufhängen, erzählt der Richard. S' Spatzi hat sogar das Donauweibchen aus dem Schlafzimmer verbannt. Gefallen tun's ihm aber schon, die bunten Akte. Geschmack hat er, der Lugner. Bondage-Bilder in different shades 18.6.2015, 19 Uhr Kunstkeller des Brandstetter, Hernalser Hauptstraße 134, 1170 Wien mit Bondage-Live-Act by Shibari-Meister Vinciens und Musik-Act: Doris Riegler (voice), Antonis Vounelakos (guitar) Link zur Facebook-Einladung: www.facebook.com events 1658487551037251      » Weiterlesen


 

Interesse an Bondage-Bildern? Finissage der Ausstellung "50 shades of Lisa" (Lisa ...

11 Jun

Lisa Grüner

Es geht um das Thema Grenzen: Um diese spürbar zu machen und darzustellen, setzte ich das Seil ein und lasse es wirken. In meinem aktuellen Zyklus „shades of grey“ setze ich mich in meiner ganz persönlichen Art intensiv mit dem Thema „Bondage & Fesseln“ auseinander. Über das Medium Seil miteinander in Kontakt zu treten, löst Gefühle aus. Diese Gefühle, die von Vertrauen, Verbundenheit über bis Angst oder Wut reichen, fließen mit in die Bilder ein. Oft sind die Gefühle auch widersprüchlich, verändern sich sprunghaft. Das Fesseln als emotionaler Austausch zwischen zwei Menschen ist spannend und bereichernd. Das fängt bei den Vorbereitungen an und endet mit dem Entfesseln, dem Auflösen. Bondage-Bilder in differen...     » Weiterlesen



26.05.24

Ich bin mit dem deutschen Börsenradio nun seit 2015 verschränkt, damals machten wir gemeinsam die CD (also nicht ein Wortspiel mit meinen Initialen "Audio-CD", sondern echt eine Compact Disc) in diversen Sondereditionen zum 25er des ATX Anfang 2016, launige Interviews und Erinnerungen mit Zeitzeugen. Als dann der neue Börsechef Christoph Boschan nach Wien gekommen ist, konnte ich die Kooperation mit den Vorstandsinterviews einfädeln, meine Kollegen Peter Heinrich und Sebastian Leben (er ist schwer erkrankt, stand mehr als nur an der Kippe, war aber stark und ist jetzt wieder im Kapitlalmarkt tätig, er hatte offen über sein aggressives Glioblastom gesprochen) waren fortan als Interviewer für Vorstandsinterviews aus Österreich am Tag der Zahlen zuständig. Ich war da zunächst nur der Einfädler, dann kam aber selbst die Lust zu podcasten und wir arbeiten vielfältig zusammen. Mittlerweile agiert Peter Heinrich mit Andreas Gross aus den Studios A und B aus Deutschland und ich nenne meine beiden Setups Studio C (für Podcastgäste) und Studio D (für Marktberichte). Die Deutschen machen Vorstandsinterviews und Schlussberichte, ich mache Live-Einstiege intraday und Werdegang-Podcasts. Passt gut!