16.06.24

Wenig VAR. Bitte, wie leiwand ist bisher diese Euro? Viele Tore, lässige Szenen (zb das 1:0 von Albanien gegen Italien nach Einwurf-Fehler), wenige Fouls, kaum Karten und vor allem: Ganz wenig VAR bisher. Während man bei jedem Spiel der Österreichischen Bundesliga davon ausgehen kann, dass mindestens 10 Minuten mit überforderten Video-Schauern verplempert werden, gab es hier bislang Ruhe vor dem digitalen Fussball-Feind. Wunderbar. Vielleicht hängt das auch mit den Skills der Akteure zusammen, dass man einfach weniger oft so blöd rumsteht, dass der VAR schon wieder ranmuss. Keine Ahnung, empirische Werte wird es hierzu nicht geben. Jedenfalls macht die Euro aus den geannten Gründen wirklich viel Freude, die Favoriten haben sich bisher durchgesetzt, es gibt viele Tore, aber nach den ersten 18 Trefferm (Zwischenstand, als ich das schreibe), hat es noch keinen Doppeltorschützen gegeben. Das ist ebenfalls statistisch signifikant, sag ich mal, ohne auch hier auf Daten zurückgreifen zu können. Aber wenn man schon ein paar Grossevents gesehen hat, fällt das auf. 




 

3565 Kilometer, 1500 Meter, noch keine 30 (Elisabeth Niedereder)

Am Donnerstag reise ich nach Baku ab. 3565 Kilometer. Im Team Guide steht, dass ich 30 bin. Bin ich bald, aber jetzt noch nicht .... About: Die Europaspiele 2015 (1st European Games) werden vom 12. bis 28. Juni 2015 in Baku, Aserbaidschan ausgetragen. Veranstalter bei dieser europäischen Premiere sind die Europäischen Olympischen Komitees. Vergleichbares gibt es mit den Asienspielen oder den Panamerikanischen Spielen schon lange. Mein Saisonziel war, bei dieser lässigen Geschichte dabeisein zu dürfen. Und der ÖLV hat mich nominiert. Ich freue mich wirklich sehr darüber, es hat ja heuer noch keine nennenswerten Bewerbe gegeben. Im Winter war ich eher auf den Langstrecken unterwegs, habe meine Ausdauer verbessert, Fitness gezeigt. Ich bin schon lange dabei, auf mehreren Streck...     » Weiterlesen


 

Erfolgswochenende für unsere Melanie Raidl (Elisabeth Niedereder)

Unsere Meli (Melanie Raidl) war wieder super erfolgreich.Hier ihr eigener Rennbericht von einem tollen Wettkampfwochenende: "Der Sommernachtsnachtslauf in Bad Fischau fand zum zweiten Mal statt, letztes Jahr war ich Siegerin und wollte heuer meinen Titel verteidigen. Ich war von Anfang an erste und hatte aber Angst, dass mich bei der ca. 200 Meter langen Steigung in der zweiten Runde eine Dame überholt. Die Fahrradbegleitung für die erste Frau blieb aber bis zum Ende bei mir und ich gewann mit über einer Minute Vorsprung. Bei der Siegerehrung verkündigte der Moderator dann:"Bei den Damen wurde der Streckenrekord geknackt, aber die die ihn geknackt hat, hat sich quasi selbst geknackt!" haha Beim Akademieparklauf in Wr. Neustadt wurde ich heuer zum zweiten Mal in Folge Zweite und wol...     » Weiterlesen


16.06.24

Ich brüte gerade über grossen Sachen, ev. den grössten Sachen in meinem Berufsleben, ganz sicher geht es um die grössten Sachen in meiner Selbstständigkeit, die ja nun doch auch schon 12 Jahre andauert. Es kann in alle möglichen Richtungen zu extremen Entscheidungen führen. Und da erinnere ich mich immer wieder an eine gute alte "Regel" aus meiner Angestelltenzeit, als ich gerade Geschäftsführer wurde. Ich nenne jetzt nicht den Namen des Konzernd, aber ein Ex-Eigentümer meinte, eine vermeintliche Super-Idee müsse jeweils zwei Proben standhalten. Hat man die Idee nüchtern entwickelt, muss man sie auch noch einmal im Einfluss des Alkoholkonsums erörtern. Und umgekehrt. Das Ganze ist natürlich heutzutage vielleicht nicht mehr ganz politisch korrekt, aber pfeif drauf. Ich finde es gut, denn die nüchterne und nicht ganz so nüchterne Euphorie haben schon was. Und wenn wir uns an liebgewonnene Serien wie "Dallas" oder "Mad Men" erinnern, ging da ja gar keine Besprechung ohne Liquidität. Wie auch immer: Kein Plädoyer zum Saufen, aber ein bissl entspannter könnten wir alle mal wieder sein. Und ich bleibe dabei: Das mit dem "so und so" abstecken einer Idee ist einfach grossartig, wenngleich für mich auch das Laufen (alleine) da eine immer gewichtigere Rolle spielt im "Trau ich mich das?"-Prozess.