Facebook-Fragerunde: EZB-Bazooka oder 3400 Euro für jeden EU-Bürger?
30 Jan
Via http: www.facebook.com drastil wurde folgende Frage gestellt: Die EZB kauft mit ihrem Bazooka-Programm im Prinzip alles, das EZB-Stütze verlangt, vor allem Staatsanleihen. Man liest, dass das 3400 Euro pro EU-Bürger wären und hört den Vorschlag, dass man diese3400 Euro besser steuerfrei jedem Bürger geben sollte. Meinungen? Hier die Postings: Christian Drastil also ich würde die 3400 euro zurücknehmen als kleine wiedergutmachung für die verschwendung meiner hart erarbeiteten zwangsabgaben für irgendwelchen schrott Michael Gredenberg Sicher wäre das besser - Durch den Kauf von Staatsanleihen übergibt die EZB die Verantwortung für die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in Europa direkt an die Staaten. Die müssen eingr... » Weiterlesen
Warum Europas Reiche immer reicher werden und das Gold-Thema
29 Jan
Man liest viele Begründungen, warum die Schere zwischen Arm und Reich immer mehr auseinandergeht oder auch nicht. Je nach Sichtweise und politischer Heimat ist da viel Platz für Interpretationen. Für mich ist der Hauptgrund ein mehr als banaler: Die mittlerweile als extrem zu bezeichnende Schwäche des Euro. Jeder, der seinem Ersparten in den vergangenen Jahren zB ein wenig USD (meist über Aktien) beigemischt hat, ist automatisch reicher geworden. Auch die Besitzer von Goldmünzen merken das: "Eigentlich ist ja der Goldpreis gar nicht so stark gestiegen. Warum sind dann meine Münzen so massiv im Wert nach oben gegangen? Ist der Philharmoniker besser als normales Gold?". Der Philharmoniker ist für Euro-Anleger zuletzt vor allem ein USD-Gewinn gewesen. » Weiterlesen
Dax steht vor neuer (Abwärts-)Bewegung - die Schlacht entscheidet sich auf Stunden...
29 Jan
Dax: Die gestrige Notenbanksitzung der FED ergab nur wenig neue Erkenntnisse. Das wohl wichtigste Detail das verändert wurde, war die Streichung des Satzes aus dem FED-Sitzungsprotokoll, wonach die Zinsen noch für "eine beträchtliche Zeit" nahe Null liegen werden. Damit wurde die Ernsthaftigkeit des geldpolitischen Kurses der FED, im Frühsommer die Zinsen anheben zu wollen, nochmals bestätigt. Die Reaktion der Aktienmärkte auf die Nachricht war negativ und somit verlor der Dow Jones bis zum Handelsschluss ca. 1,1 Prozent an Wert. Der Deutsche Aktienindex hingegen bewies weiterhin seine relative Stärke gegenüber den US-Märkten und setzte heute Morgen zu einem direkten Erholungsversuch an. Gestern war allerdings der gescheiterte Ausbruch nach oben kein gut... » Weiterlesen
Netflix – Zeit für Gewinnmitnahmen! (Robert Schröder)
29 Jan
Netflix verlor gestern im Rahmen der allgemeinen Marktschwäche 2,58 %. Nach der Rally der letzten Tage und Wochen fällt dieses Minus jedoch kaum ins Gewicht. Seit dem Januar-Tief hat die Aktie hier fast 40 % zulegen können. Seit meiner Empfehlung vom 22. Dezember immerhin noch über 31 %. Netflix Inc. – ISIN: US64110L1061– Börse: Nasdaq – Symbol: NFC – Währung: USD Auch wenn unser Kursziel von 520 USD auf dem Niveau der oberen Trendkanallinie noch nicht erreicht ist, sollten wir es hier zunächst dabei belassen und aussteigen. Man soll nie nie sagen, aber ich denke nicht, dass die Kurse in dem Tempo der letzten Tage fast senkrecht weiter zulegen werden. Diese Analyse entstand in Kooperation mit Finanzmarktwelt.de Vermutlich geht die Ak... » Weiterlesen
Falsches Spiel mit Roger Raiffeisen: US-Häuser haben Spass mit Subordinates
29 Jan
Das Marktgeschehen bei Raiffeisen Subordinated Bonds ist derzeit Tagesthema in der Wiener Börseszene. Man hört, dass dieUmsätze von amerikanischen Investmenthäusern seit Wochenstart um ein Vielfaches höher seien als das Marketmaking der Emittenten. Das Problem ist bekannt: "Selber Kurse stellen" ist fast unmöglich, da die Eigenkapitalvorschriften dies nicht zulassen. Es ist so: Die regulatorischen Vorgaben drängen Handelseinheiten und das Risikomanagement österreichischer Banken in eine extreme Passivhaltung; das wiederum scheinen grosse ausländische Häuser zu antizipieren, da wird Research eingestreut und schon geht es zB nach unten. "Unten"wird dann wie 2007 aufgesammelt und einfach nur auf Eigeninitiative der Emittenten gewartet. Im Händlerdeutsch... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24