Volkswagen: Skepsis vor den Zahlen (Marc Schmidt)
20 Jul
Europas größter Automobilkonzern Volkswagen (WKN 766403) wird in der kommenden Woche (29.Juli) die Zahlen zum zweiten Quartal vorlegen. Im Vorfeld macht sich am Markt Skepsis breit. Schuld haben die Absatzzahlen für das erste Halbjahr, die vergangenen Freitag veröffentlicht wurden. Zahlreiche Analysten haben in der Folge ihre Kursziele reduziert. Volkswagen hat im ersten Halbjahr 2015 seine Fahrzeugauslieferungen auf hohem Niveau nahezu stabil gehalten und erneut mehr als fünf Millionen Autos verkauft. Insgesamt wurden zwischen Januar und Juni 2015 weltweit 5,04 Millionen Fahrzeuge an Kunden übergeben. Dies entspricht einem minimalen Rückgang um 0,5 Prozent. Allerdings sorgte vor allem der schwache Juni für Enttäuschung. Der Einzelmonat Juni 2015 verlief mi... » Weiterlesen
Der desaströse Griechenland-Deal war vorherzusehen (Max Otte)
20 Jul
Sehr geehrte Privatanleger, wir stecken so tief drin in der Einschüchterung und Enteignung der Mittelschicht, dass man manchmal aufschreien möchte. Und die meisten Medien kommentieren das, wie man ein Sportereignis kommentiert: szenen- und personenbezogen, mit viel Action und wenig Hintergrund. Der desaströse Griechenland-Deal war vorherzusehen. Ich habe in vielen Interviews vorher gesagt, was passieren wird: Merkel und der Rest der EU werden sofort einknicken, wenn Griechenland auch nur minimale Zugeständnisse macht, die sich zu Hause verkaufen lassen. Genau das ist geschehen. Eine Regierung, die in Verhandlungen jeglichen Respekt vor den Partnern vermissen ließ, deren Regierungschef die EU gar als „terroristisch“ bezeichnete, bekommt weitere 80 Milliarden Euro.... » Weiterlesen
DAX weiter ein Bullenmarkt, Gold durchbricht wichtige Unterstützung (Christian Kre...
20 Jul
AUTOR: Jannik Gölz Marktlage In Griechenland treten die ersten Reformen heute in Kraft: Die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel steigt um 10% auf 23% an und trifft damit nun wirklich jeden im Land. Auch bei den Kapitalverkehrskontrollen gibt es Lockerungen. Zwar dürfen die Griechen nun wieder mehr als 60€ am Tag abheben, jedoch darf die Summe aller Auszahlungen pro Woche 420€ nicht überschreiten, was letztlich den bisherigen 60€ pro Tag entspricht. Die heute fällige Rate an die EZB in Höhe von 3,5 Milliarden Euro hat Griechenland Medien zufolge bereits angewiesen. Paradoxerweise wird diese Zahlung wohl mit eben jenem Geld beglichen, das der griechische Staat durch die derzeitige Brückenfinanzierung von EZB und der Eurogruppe erhält. Der Dow ... » Weiterlesen
Quickcheck: Goldminen (Daniel Koinegg)
20 Jul
Ein weiteres Feld, das einen Value Investor momentan interessieren könnte, ist jenes der Goldminenaktien. Der Goldpreis scheint derzeit nur eine Richtung zu kennen, die Berichterstattung ist durchwegs negativ und alle rechnen wahrscheinlich durch die kommende Zinserhöhung in den USA mit weiterem Abwärtsdruck: das perfekte Umfeld also für einen Value Investor, um sich nach potenziellen Käufen umzusehen. Goldminen tauchen immer wieder mal auf meinen Screens auf. Aus meiner Sicht spielen in dieser Branche folgende Kriterien eine tragende Rolle: Die finanzielle Stabilität der Gesellschaft (wie überall) Die Förderkosten Die Lage der Minen Finanzielle Stabilität ist für mich ohnehin bei allen meinen Investments ein entscheidender Punkt. Ich mag einfach kei... » Weiterlesen
Manz-Aktie: Gelingt der Turnaround? (Marc Schmidt)
20 Jul
Beim Hightech-Maschinenbauer Manz (WKN A0JQ5U) zeichnet sich gerade ein Kurs-Turnaround ab. Vergessen scheinen die gesenkten Erwartungen, nachdem das Unternehmen heute neue Großaufträge im Batteriesegment vermelden konnte. Charttechnisch sieht die Aktie ebenfalls wieder besser aus. Konkret konnte Manz im Geschäftsbereich Energy Storage mehrere Folgeaufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 50 Mio. Euro erhalten. Umsatz- und ertragswirksam werden die Aufträge zum Teil noch im laufenden Geschäftsjahr 2015 sowie im ersten Halbjahr 2016. Die neuen Aufträge schließen an die bereits Anfang des Jahres 2015 erhaltenen Großaufträge von insgesamt 40 Mio. Euro an. Angesichts dieser Zahlen gibt sich Unternehmenschef und -gründer Dieter Manz zuvesichtlich: &... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24