K+S: Übernahmekandidaten – Zurücklegen und entspannen (Christian Scheid, Marc Schm...
28 Jul
Der Markt für Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions, kurz M&A) läuft so gut wie lange nicht. Nach Berechnungen des Datendienstleisters Dealogic wurden im ersten Halbjahr weltweit Deals mit einem Volumen von 2,19 Bio. Dollar angekündigt. Die Zahl liegt nur knapp unter dem bisherigen 2007er-Rekordwert von rund 2,59 Bio. Dollar. Die Deutsche Bank rechnet damit, dass die Rekordmarke von vier Bio. Dollar aus 2007 heuer fallen wird. Denn damals wurde das Fusionskarussell im zweiten Halbjahr bereits von der unter der Oberfläche brodelnden Finanzkrise gebremst. Für Anleger sind Übernahmen in der Regel ein gutes Geschäft. Denn kommt es erst einmal zu einem Angebot, ist in der Regel ein Aufschlag auf den aktuellen Aktienkurs drin. Üblich sind Prä... » Weiterlesen
Warum Crowdinvesting die Welt zu einem besseren Ort macht (Martin Watzka)
28 Jul
Mein ganzes Berufsleben habe ich im Finanzsektor verbracht. Seit ich mich 2012 mitdasErtragReichselbständig gemacht habe, werde ich immer wieder gefragt, warum ich den gut bezahlten und sicheren Job als „Vermögensberater der Reichen“ (sprich, Private Banker) an den Nagel gehängt habe. Die kurze Antwort: Weil der Finanzmarkt, global gesehen, außer Kontrolle geraten ist. Er dient mit dem Schmiermittel Kapital nicht mehr der Wirtschaft, sondern immer stärker sich selbst . Aber was passiert, wenn das Interesse des globalen Finanzmarkts unseren eigenen Zielen und Wünschen eines Tages zuwiderläuft? Nichts Gutes. Daher die begründete Antwort: Seit dem Beginn des 19Jahrhunderts verglobalisiert sich unsere Wirtschaft immer schneller, seit der Erfindung... » Weiterlesen
Aixtron: Licht- und Schattenseiten (Marc Schmidt)
28 Jul
Die Aixtron-Aktie (WKN A0WMPJ) steht am Dienstag aufgrund der Zahlen zum ersten Halbjahr 2015 im Fokus. Trotz schwächerer Zahlen stützt der Auftragsbestand das deutliche Wachstum im zweiten Halbjahr 2015. Dennoch gibt der Kurs weiter nach. Vertrauen sieht anders aus. Die Umsatzerlöse für das erste Halbjahr 2015 lagen mit 80,7 Mio. Euro rund 10 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der EBITDA-Verlust musste von -13,4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf -21,8 Mio. Euro ausgeweitet werden. Die ist vor allem auf zusätzlichen Qualifizierungsaufwand für die AIX R6, höhere F&E-Kosten und einen weniger ausgeprägten positiven Währungseffekt im zweiten Quartal zurückzuführen. Derweil schreitet die Integration des Anfang April 2015 übernom... » Weiterlesen
AT&S: Zukunftsinvestitionen (Christian Scheid, Marc Schmidt)
28 Jul
Wenn Apple (WKN 865985) Quartalszahlen meldet, blickt auch Andreas Gerstenmayer, Vorstandschef von AT&S (WKN 922230), mit Spannung auf Umsatz, Absatzzahlen und Profitabilität der Amerikaner. Denn obwohl die Österreicher ihre Kunden nicht nennen dürfen, hat sich am Markt längst herumgesprochen, dass sie zu den Haus- und Hoflieferanten des kalifornischen Elektronikkonzerns gehören. AT&S ist einer der weltweit führenden Hersteller von Leiterplatten, die in mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets zum Einsatz kommen. Daneben beliefert AT&S die Branchen Automotive, Industrial und Medical. „Wir adressieren technologisch gesehen gezielt das obere Ende des Marktes, unter anderem um uns von den asiatischen Wettbewerbern abzuheben“, erklärt ... » Weiterlesen
James Lawrence: 50 Tage, 50 Ironmans (Wilhelm Lilge)
28 Jul
Also wenn jemand nach besonderen Herausforderungen oder Rekorden im Ausdauerbereich sucht, der Amerikaner James Lawrence hat die Latte relativ hoch gelegt:Er hat soeben an 50 aufeinanderfolgenden Tagen jeweils einen Ironman-Distanz-Triathlon in jeweils einem anderen US-Bundesstaat absolviert. Täglich somit 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und dann noch einen Marathon laufen. Dazu kommt noch der Transfer in den nächsten Bundesstaat, was z.B. von Hawaii (1. Tag) oder Alaska ja auch nicht immer gleich ums Eck ist. Durchschnittlich jeden Tag ein 15-Stunden Wettkampf und 4 Stunden schlafen. Ich glaub, jetzt hat er sich etwas Erholung verdient. » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24