Deutsche Annington: Eine Menge an Argumenten (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)
01 Sep
In einem sehr schwachen Gesamtmarktumfeld kann sich die Aktie des Immobilienunternehmens Deutsche Annington (WKN A1ML7J) am Dienstag im MDAX noch mit am besten halten. Dabei profitiert das Papier, das wohl nicht mehr lange in der zweiten deutschen Börsenliga verbleiben und als erster Immobilienwert in den DAX aufsteigen wird, von einem positiven Analystenkommentar. Dieser musste nicht einmal groß auf die baldige DAX-Zugehörigkeit eingehen. Stattdessen haben die Analysten bei JPMorgan andere positive Dinge ausgegraben, die sie über Deutsche Annington sagen können. Da wäre zum Beispiel das Zinsniveau, das aus Analystensicht für längere Zeit niedrig bleiben sollte. Ein Grund für die Marktexperten, weiter zum Kauf europäischer Immobilienaktien zu raten. ... » Weiterlesen
Aktienmärkte im Fokus – Das sagen die Top-Trader bei wikifolio.com (Andreas Kern)
01 Sep
Wenn man die aktuelle Stimmung der Trader zusammenfassend auf den Punkt bringen möchte, dann könnte man von einem „verhaltenen Optimismus“ sprechen. Über die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass wir mit dem panikartigen Abrutschen auf fast 9300 Punkte das Tief der Korrektur bereits gesehen haben. Gut ein Drittel der Trader rechnet damit, dass die Marke von 9000 Punkten noch einmal getestet wird. Einen nachhaltigen „Mega-Crash“ erwartet hingegen niemand. Sebastian Reese zum Beispiel warnt aktuell vor übertriebenem Aktionismus: „Nicht aus der Ruhe bringen lassen. Aufgrund der Niedrigzinspolitik führt (noch) kein Weg am Aktienmarkt vorbei. Neben einer Investitionsquote von rund 50 Prozent sollte mit einem gleichhohen Cashanteil weiterhin fü... » Weiterlesen
Apple: Überall präsent (Marc Schmidt)
01 Sep
iPhones und iPads gelten gemeinhin als Geräte für die Freizeitbeschäftigung. Doch schon mit der Kooperation mit dem IT-Konzern IBM (WKN 851399) versuchte Apple (WKN 865985) seine Hard- und Software besser in Firmen zu etablieren. Jetzt soll auch noch die Zusammenarbeit mit dem US-Netzwerk-Riesen Cisco Systems (WKN 878841) bei diesem Vorhaben zu helfen. Gleichzeitig hat der Apfelkonzern damit natürlich auch die schwächelnden iPad-Verkäufe im Blick. Allerdings haben die rückläufigen Tablet-Verkäufe die Stimmung rund um den Apfelkonzern weniger belastet als man annehmen könnte. Schließlich lief es zuletzt beim mit Abstand wichtigsten Produkt, dem iPhone, richtig rund. Und nun sollen am 9. September rechtzeitig vor dem so wichtigen Weihnachtsges... » Weiterlesen
Manz-Aktie: Eine Momentaufnahme? (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)
01 Sep
Wegen der aufgrund einer Auftragsstornierung und entfallener Folgeaufträge gesenkten Umsatz- und Ergebnisziele für das Gesamtjahr 2015 sowie enttäuschender Halbjahreszahlen ging es zuletzt für die Aktie des Hightech-Maschinenbauers Manz (WKN A0JQ5U) steil nach unten. Die allgemeinen Marktturbulenzen waren natürlich auch keine Hilfe. Doch nun versucht das TecDAX-Unternehmen so langsam Anlegervertrauen zurückzugewinnen. Nachdem Manz zuletzt verkünden durfte, dass neue Großaufträge für Maschinen zur Montage von Notebooks und anderen Geräten im Volumen von rund 10 Mio. Euro eingetrudelt seien, gab es nun die nächste Erfolgsmeldung. Ein US-amerikanischer Neukunde habe eine Produktionslinie zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien im Volume... » Weiterlesen
Fresenius: Der gerechte Lohn (Marc Schmidt)
01 Sep
Gerade konnte der Gesundheitskonzern Fresenius (WKN 578560) verkünden, dass die Dividende in diesem Jahr nun schon zum 23. Mal in Serie ansteigen wird. Die Ausschüttung soll beim DAX-Unternehmen auch wegen positiver Währungseffekte sogar um „deutlich mehr als 20 Prozent“ nach oben geschraubt werden. Und jetzt werden die Fresenius-Aktien auch noch in den EuroStoxx 50 aufgenommen. Diese Entscheidung des Indexanbieters Stoxx wurde am Markt bereits erwartet . Zum 21. September muss dann der Energieversorger RWE (WKN 703712) seinen Platz räumen, nachdem die Essener seit geraumer Zeit mit wegbrechenden Geschäften in der konventionellen Stromerzeugung und fallenden Aktienkursen zu kämpfen haben. Für Fresenius bedeutet die Indexaufnahme wiederum die zwischenz... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24