Absturz bei E.On und RWE: Versorger im Fokus (Andreas Kern)
17 Sep
Berichten zufolge soll bei einem vom Wirtschaftsministerium veranlassten Stresstest nämlich eine Lücke von bis zu 30 Mrd. Euro bei den bislang von den Unternehmen gebildeten Rückstellungen gefunden worden sein. Noch liegt der endgültige Bericht allerdings gar nicht vor und die betroffenen Konzerne haben umgehend betont, dass ihre Rückstellungen nach geltendem Bilanzierungsrecht berechnet worden seien und es daher gar nicht zu solch drastischen Abweichungen kommen könne. Die Angst vor weiteren Belastungen hat im Wochenverlauf dennoch zu einer erneuten Verkaufswelle bei den arg gebeutelten Aktien geführt. Bei wikifolio.com wurden die Werte ebenfalls sehr rege gehandelt. Die Mehrheit der Trader zeigt sich dabei allerdings optimistisch und sieht die eingebrochenen Kurse e... » Weiterlesen
Ex-Vermögensberaterin Martina Hagspiel hat die Kurve gekratzt (Christian Drastil)
17 Sep
"Du hast mit mir damals den Auftakt für den Kurvenkratzer gemacht und den Abschied aus der Finanzbranche... das werd ich Dir nie vergessen!", hat mir Martina Hagspiel heute geschrieben. Gemeint ist: Eine Vermögensberaterin, eine Krebserkrankung und ein Kurvenkratzer-Projekt . Viel wichtiger ist, dass sie die Kurve tatsächlich gekratzt hat. Mittlerweile wohnt sie in der Nachbargasse und es wird Zeit, dass wir auch hier mal ein Treffen schaffen. "Done. 5 years are over and I survived - Today I have beaten the 50:50 chance that I am still alive in September 2015. According to statistics I am now definitely a cancer survivor, which feels great! Many things I have learned the last few years, many experiences I've made and millions of little steps I had to take. The conclusion remains th... » Weiterlesen
SAP-Konkurrent Oracle macht keine gute Figur (Marc Schmidt)
17 Sep
Zu langsames Wachstum in der Cloud bei gleichzeitig steigenden Investitionsausgaben, der knallharte Wettbewerb und vor allem der starke US-Dollar haben dem US-Softwarehersteller Oracle (WKN 871460) zuletzt stark zugesetzt. Beim bereinigten Gewinn je Aktie konnte der Konkurrent von Europas größtem Softwareunternehmen SAP (WKN 716460) im August-Quartal mit 0,53 US-Dollar die Markterwartungen von 0,52 US-Dollar noch übertreffen. Doch das war’s dann auch in Sachen gute Nachrichten. Während die Umsatzerlöse um 1,7 Prozent auf 8,45 Mrd. US-Dollar schrumpften, enttäuschte auch der Ausblick für das laufende Quartal. Der Nettogewinn fiel zuletzt sogar um 20 Prozent auf 1,75 Mrd. US-Dollar. Quelle: Guidants Aktien-Analysen Aktuell scheint jeder in der Cloud der ... » Weiterlesen
K+S: Gelassenheit ist gefragt (Marc Schmidt)
17 Sep
Dank einiger positiver Analystenkommentare war der Mittwoch ein sehr schöner Tag für Anleger, die auf eine Übernahme von K+S (WKN KSAG88) durch Potash (WKN 878149) hoffen. Doch dann musste der Chef der Kanadier dazwischenfunken. Laut Potash-CEO Jochen Tilk steht man derzeit nicht aktiv mit dem Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller wegen einer Übernahme in Kontakt . Allerdings sind das jetzt auch keine bahnbrechenden Nachrichten, die ein Platzen der transatlantischen Unternehmenshochzeit signalisieren würden. Schließlich bestätigte Tilk, dass man weiter an einer Übernahme interessiert sei. Außerdem rechnet man am Markt nun sowieso eher mit einem feindlichen Übernahmeangebot als mit einer Einigung mit dem K+S-Management. Quelle: Guidants A... » Weiterlesen
S Immo: „Waren optimistisch und sind es jetzt noch mehr“ (Christian Drastil)
17 Sep
S Immo-CEO Ernst Vejdovszky ist im 2. Jahr Partner von Choose Optimism ( Choose Optimism 2015 - die Antworten von 34 österreichischen Unternehmen ). 2014 gab es bei der S Immo selbst Zuversicht für Unternehmen & Aktie. Heute weiss man: zu Recht. Die Zukunft soll noch besser werden. Das u.a. Interview mit Vejdovszky hatte ich vor wenigen Tagen für http: www.christian-drastil.com fachheft36 im Runplugged Room von Tristyle geführt .. Wir starten mit diesem Interview unser zweites Jahr mit dem gemeinsamen Choose Optimism-Claim. Im Vorjahr war bei Durchsicht Ihrer Aussendungen markant aufgefallen, dass das Unternehmen im Wording auf den Einsatz von ‚Optimismus‘ gesetzt hatte. Das Schöne ist, dass der Optimismus berechtigt war. Die Aktie machte knapp 30 Prozent Plus... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24