Paypal – buy on bad news? (Marc Schmidt)
29 Oct
Das Tamtam um den Börsengang von Paypal (WKN A14R7U) haben wir noch alle in guter Erinnerung. Jetzt mussten die Jungs das erste Mal Bilanz ziehen – und enttäuschten. Dennoch gibt es gute Gründe, bei der Aktie cool zu bleiben. Der Bezahldienst Paypal hat seinen Umsatz im ersten Quartal nach der Trennung vom ehemaligen Mutterkonzern Ebay (WKN 916529) weniger stark gesteigert als erwartet. So können wir es heute morgen in vielen Agenturen lesen. Die besagten Umsätze stiegen im vergangenen Quartal (auf Sicht zum Vorjahresquartal) um ca. 15 Prozent auf 2,3 Mrd. US-Dollar. Damit verfehlte man aber die Analysenschätzungen – und das kommt bekanntlich an der Wall Street nie gut an, auch wenn der Gewinn wiederum um knapp 30 Prozent auf 301 Mio. US-Dollar anstieg und mit ... » Weiterlesen
Investmentidee: Visa (Heiko Geiger)
29 Oct
Die USA sind bekannt für ihre Vorliebe für Kreditkarten. Doch auch in Deutschland gehört das elektronische Bezahlen für viele schon zum Alltag. Besonders bei Buchungen im Internet kommt man oft nicht umher eine Kreditkarte zu verwenden. Anbieter von einem Bezahlsystem, das Kreditkarten-Transaktionen möglich macht, sind MasterCard und Visa. Wie MasterCard bietet auch Visa keine eigenen Kreditkarten an. Sie organisieren lediglich die Bezahlung und stellen die Infrastruktur bereit. Visa wird am 02. November neue Quartalszahlen veröffentlichen. Im zweiten Quartal konnte der Konzern einen Umsatz von 3,52 Milliarden USD erreichen, der teils durch Steuervorzüge bedingt war. Im letzten Quartal steigerte das Unternehmen seine Dividendenzahlungen um 25%. Jetzt erhöhte es d... » Weiterlesen
Warten auf FED, Apple ohne positive Kursbewegung, Twitter abgestraft (Oswald Salcher)
28 Oct
Der CFD Experte der flatex Oswald Salcher ist heute besonders gut gelaunt. Grund hierfür ist der Sieg seiner Lieblingsmannschaft im DFB Pokal. Weniger euphorisch ist der DAX denn der bewegt sich nur in einer Bandbreite von etwas mehr als 100 Punkten, da alle die heutige FED Zinsentscheidung abwarten. Im Dow Jones ein ähnliches Bild mit wenig Bewegung. Oswald Salcher sagt: Wir glauben nicht an eine Zinsanhebung und die Marktteilnehmer glauben das mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 8 Prozent. Super Zahlen, aber auch eine sehr hohe Erwartung an Apple führen, vorerst, zu keiner positiven Kursbewegung. Nach wie vor ist das iPhone das Zugpferd des Unternehmens und das ist ein gewisses Klumpenrisiko unter den Apple-Produkten. „Der Kurs wird von Käufern und Verkäufern gebild... » Weiterlesen
Steirische Politiker kurzsichtig und feig (Wilhelm Rasinger)
28 Oct
Politiker in der Steiermark sind feig und handeln kurzsichtig. Die einmalige Chance, einen Fehler der Vergangenheit zu sanieren, wird nicht genützt. Der französische Energiekonzern EdF hatte an dem steirischen Landesversorger ESTAG mit einer Sperrminorität von knapp über 25 Prozent weitreichende Rechte eingeräumt bekommen. Erwartete Synergien und Know How-Transfers hat es indes nicht gegeben. Spät, aber doch, entschlossen sich die Franzosen, diese Beteiligung aufzugeben. Es gab ein Vorkaufsrecht für das Land Steiermark, das unverständlicherweise nicht genutzt wurde. Der Preis von 257 Millionen war niedriger als der Einstandspreis und entspricht etwa dem anteiligen Eigenkapital. Es gab somit zwei Optionen: das Vorkaufsrecht zu nutzen oder darauf zu verzichten und dam... » Weiterlesen
Der Kamm der alle Banken schert (Wolfgang Matejka)
28 Oct
Die Wolle von Schafen war immer schon begehrt. Je feiner desto besser. Geschorene Wolle wurde daher mit immer feineren Kämmen behandelt um am Ende ja nur feine Fäden zu erhalten. Jene, die die ganze Schur mit nur einem Kamm behandelten, waren verpönt. Es waren jene die „alles über einen Kamm scheren“. Manche europäische Bank dürfte sich die letzten Jahre immer mehr wie eines jener Schafe fühlen. Jener Schafe die in großer Zahl mit ein und denselben Instrumenten behandelt werden. Das Gute für die Schafe, das Fell wächst wieder nach. Das schlechte für die Banken, die Individualität stirbt und damit verbunden explodieren Kosten und Aufwand. Das Geschäftsmodell einer Bank, egal wo, ist immer schon jenes gewesen in dem man sich als... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24