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Zum Thema politischer Einfluss auf unsere Kapitalmärkte (Wolfgang Matejka)

Die letzten Jahre waren ja beileibe nicht langweilig in Punkto politischer Einflüsse auf unsere Kapitalmärkte. Selbst wenn es in den letzten Monaten in immer positiverer Weise konjunkturell aufwärts gegangen ist und wir die unterschiedlichen Parameter zu dieser Entwicklung analysieren und kommentieren durften ist es doch so, dass die Wege die am Globus zum Erreichen dieser Effekte gegangen werden derzeit so unterschiedlich sind wie selten zuvor. Wir haben uns nur schön langsam daran gewöhnt dass es gut läuft. Auch, dass es, solange es so gut läuft ja auch nichts falsch daran sein kann. Vielleicht hat sich da inzwischen etwas geändert.Wenn man es oberflächlich betrachtet sind hier gerade mal vier Spieler im Raum: die USA, China, Japan und die EU. Sorry für R...     » Weiterlesen


 

Aufpassen: Fantasievolle Diskurse blühen auf, Volkswirte haben keine Benchmark ode...

Die halbe Welt wünscht es sich. Das Allheilmittel gegen depressive Wirtschaften, Cash Flow arme Staatsfinanzen, fantasielose Notenbanken oder historisch festgefahrene Volkswirte: die Inflation sollte endlich einmal steigen.Seit Jahren lesen wir vom Inflationskorridor der Notenbanken und über die mit einer Überschreitung dessen unterer Grenze von (zumeist) 2% erwarteten Segnungen des Wirtschaftsaufschwunges samt optimierter Steuerbarkeit dessen. Selbst auf die Gefahr hin, die eigene, persönliche Inflation als Maßstab für die Bewegung der Staatlichen zu nehmen und das Ausbleiben von deren Sprung über die 2% Marke frustriert zur Kenntnis zu nehmen, die öffentlichen Inflationserwartungen bleiben noch immer gedämpft.Die Verfechter der berühmten „Phillips-...     » Weiterlesen


 

Das wahre Problem werden die ETFs sein (Wolfgang Matejka)

2017 ist geschlagen und es war ein tolles Jahr. Nicht nur Aktienmärkte, sogar die Bondmärkte konnten sich nicht beschweren. Der Globus in ungeteilter Performancefreude. So etwas ist selten. Und es war so gar nicht erwartet worden. Überhaupt nicht. Sämtliche Vorzeichen wurden als potentiell unsicher und überwiegend trügerisch betrachtet. Die Lernkurve lag eindeutig im Erkennen der Moll-Töne. Dur kam erst zur Jahresmitte in die Lernkurve. Jetzt sind wir in 2018 und haben das Problem vielleicht zu blauäugig zu sein, oder bereits den bereits vorhandenen Stolperfallen entgegen zu laufen, oder sind wir noch immer zu kritisch? Wo könnten in 2018 die Ereignisse lauern, die Konjunkturentwicklung, Inflationsentwicklung, Notenbankeinflüsse oder Erkennen politischer Ei...     » Weiterlesen


 

Neues Börsegesetz Österreich ab Jänner: Die Büchse der Pandora (Wolfgang Matejka)

Am 1.1.2018 ist es soweit. Ob wir eine neue Regierung haben oder nicht wir werden ein neues Börsengesetz haben. Grund genug sich damit perspektivisch auseinanderzusetzen, denn nicht alles was neu ist, ist auch von vornherein „super“.Für den österreichischen Kapitalmarkt scheint es als ob der Umstand, eine neue Gesetzesgrundlage erhalten zu haben, dem Charakter eines chinesischen Reissacks entspräche. Quasi, so ziemlich egal. Der MiFID II trainierte Blick ins Detail dieses stillen Machwerks lohnt sich aber. Denn unser neues Börsengesetz ändert Einiges. Allein die Aufnahme eines Verfahrens zum De-Listing, also zum Abschied von der Börse wird uns im nächsten Jahr mit Sicherheit beschäftigen.Ein De-Listing in dieser Form gab es bis dato in Österreic...     » Weiterlesen


 

15.12.: Not amused by the deadline (Wolfgang Matejka)

Der 15. Dezember wird heuer ein interessanter Tag dies- und jenseits des Ärmelkanals. Die Brexit-Verhandlungen zwischen UK und EU müssen an diesem Tag über die erste Stufe entschieden sein. Diese Stufe entscheidet über die beiderseitigen Finanzzugeständnisse, Bürgerrechte und die Grenzbehandlung in Irland. Später folgt dann Stufe zwei, in der es um die jeweiligen Handelsrechte geht. Gibt es keine Stufe eins, geht es in Richtung „Hard Exit“. Am 30.3.2018 wäre dann Schluss, dann würde der Strich gezogen. Selten gab es eine bilaterale Verhandlung, die seit ihrem Entstehen vor 17 Monaten dermaßen konstant an Öffentlichkeit verloren hat und doch in ihrer Brisanz Jeden berührt.Die Fakten liegen auf der Hand: 51,6% der Briten wollen aus der ...     » Weiterlesen


Wolfgang Matejka

Über 30 Jahre einschlägige Erfahrung im Bankwesen, davon über 15 Jahre in Führungspositionen

  • seit 07/2013 Chief Investment Officer der Wiener Privatbank SE
  • seit 07/2010 Geschäftsführender Gesellschafter der Matejka & Partner Asset Management GmbH
  • 02/2010 - 07/2010 Geschäftsführer der Oscar Investment GmbH Wertpapierfirma
  • seit 10/2009 Geschäftsführer der Matejka Beteiligungs GmbH, Erwerb, Verwaltung, Entwicklung und Veräußerung einer Beteiligung
  • 09/ 2009-10/2009 Vorstand der Q1 Capital Management AG, Unabhängiges Multi-Manager-Investmenthaus mit Sitz in Wien
  • 06 / 2009-10/2010 GF Sparrow GmbH. (Einzelgesellschaft) – Geschäftsgegenstand: Erwerb, Verwaltung und Entwicklung von Beteiligungen
  • 04 / 2006: GF Julius Meinl Investment GmbH
  • 03 / 2004: CIO Meinl Bank AG
  • 05 / 2002: Vst. Bank Vontobel Österreich AG
  • 01 / 1999: GF Allianz Invest KapitalanlagegesmbH.
  • 07 / 1994: Investment & Trust Bank (nunm. Allianz Investment Bank AG)
  • 04 / 1990: Länderbank Capital Markets GmbH.
  • 10 / 1981: Österreichische Länderbank AG
  • Matura (Naturwissenschaftl. Realgymnasium), CEFA, div. Fachseminare

>> http://wolfgang-matejka.com