28.02.24

Rapid noch geschickter als die ÖVP.  Die besungenen "oaschwoamen Veilchen" sind der bisher am schwersten zu schreibende Tagebuch-Eintrag. Shitstorm Gefahr. Aber ja, man muss lachen. Nämlich über die Rapidler, die einfach so daneben sind, in der heutigen Zeit mit stets tausenden Smartphones rundherum unbedingt den Fans gefallen zu wollen. Ein Fettnäpfchen Marke Champions League, national in einer anderen Sportart nur von der ÖVP überboten. Und Spieler als Manager? Ein Problem, denn sie sind selbst grössere Fans als externe Manager und eher Werbeträger als operative Checker. Sie kennen die Szene in ihrer Tiefe mit doppelter Bedeutung des Wortes Tiefe. Da ist bald mal was schwul, ohne damit Homosexualität verunglimpfen zu wollen. Die Tagespresse hat es so ausgedrückt: "Mit den fußballerischen Leistungen reicht es für Rapid Wien derzeit nur für Rang 6 in der Bundesliga. Doch nun haben die Grün-Weißen ihr wahres Talent entdeckt: Homophobie. Saudi-Arabien schlägt sofort zu und kauft den Kader geschlossen auf." Also wer den Schaden hat, hat den Spott. "Schwul"ist blöderweise für alles mögliche umgangssprachlich eingedeutscht, kann man nur verbieten, wegkriegen tut man das sonst nicht. Das englische Fuck, das längst nicht mehr Ficken heisst, ist da sympathischer aufgestellt und kommt bei manchen in jedem Satz vor. Auch bei uns. Klar ist: Homophobie geht nicht und ich glaube auch nicht, dass das die patscherten Akteure sind. Es ist eher ein Bildungsthema.

 

 
 

Skurriler Film im Keller des AKW Zwentendorf entdeckt - eine Zeitreise in die subt...

Bei einer Sonderführung durch den Keller des AKW Zwentendorf wurden vor einiger Zeit ein paar Kisten mit alten Filmrollen entdeckt. Teilweise konnten die Ton- und Bilddokumente in den letzten Wochen bereits digitalisiert werden. Eine besondere Perle aus der Welt der 1970-er Jahre möchten wir niemandem vorenthalten, sie steht ab sofort auf dem EVN Youtube-Kanal zur Ansicht zur Verfügung. So sahen manche vor 40 Jahren die Zukunft der Kernenergie in Österreich.      » Weiterlesen


 

Von wegen tu felix Austria - einzig in Belgien ist's noch schlimmer (Robert Gillin...

Die Gesamtbelastung von Arbeitseinkommen durch Steuern und Sozialabgaben liegt in Österreich nach wie vor weit über dem OECD-Durchschnitt. Nur in Belgien ist bei einem alleinstehenden Durchschnittsverdiener die Belastung höher. Auch bei fast allen anderen untersuchten Haushaltstypen liegt die Steuer- und Abgabenlast in Österreichim OECD-Vergleich an der Spitze. Vor allem die im internationalen Vergleich hohen Sozialbeiträge der Arbeitgeber und Arbeitnehmer führen zu einer insgesamt hohen Steuer- und Abgabenlast auf Arbeitseinkommen. Dies geht aus derOECD-Studie “ Taxing Wages 2016 “ hervor, die gesternin Paris vorgestellt wurde.      » Weiterlesen


 

Bitte Hillary und kein Donald (Robert Gillinger)

Nachdem heute Super-Tuesday ist: Die Mär hält sich hartnäckig, dass republikanische Präsidenten aufgrund ihrer eher wirtschaftsliberalen Haltung für bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen und damit auch für steigende Aktienkurse sorgen. Analysiert man allerdings die Entwicklungen des S&P 500 von 1928 bis heute, zeigt sich, dass sich die Aktienkurse während republikanisch geführter Regierungen schlechter entwickelten als unter demokratischen Präsidenten. Es steht 10,0 zu 1,8 Prozent (annualisiert) - für die Demokraten. Eine Grafik dazu finden Sie unter http: goo.gl Z61tYj      » Weiterlesen


 

Denn Geben ist seliger denn Nehmen - der Kapitalmarkt hilft (Robert Gillinger)

Deutschlands Bundeskanzlerin hat in Sachen Flüchtlings-Frage keinen Plan B, sagte sie Sonntag Abend in der ARD. Womit beim EU-Sondergipfel am 7. März Bewegung in die an sich eher starren Gespräche kommen müsste. Was wohl nicht nur die Flüchtlinge selbst, sondern auch die Bevölkerung Europas tunlichst herbeisehnen würden. Doch da wird wohl noch einiges an Wasser die Donau hinabfließen ... und private Initiativen weiter vonnöten sein. Zwei davon sollen heute (exemplarisch) vor den Vorhang geholt werden: So gibt es am 18. März ein Benefizkonzert des „Kapitalmarktduo“ (Anne D’Arcy, Professorin für Corporate Governance an der WU sowie Friedrich Jergitsch, Anwalt Bank- und Finanzrecht, Freshfields Bruckhaus Deringer). Mehr dazu finden Sie...     » Weiterlesen


 

Spar-Tipp mal anders: Fotobücher sollten Sie jetzt noch schnell kaufen, sonst ... ...

… wird's nämlich bald teurer. Grund - und da beziehe ich mich auf PWC: Aufgrund der Durchführungsverordnung (EU) 2015 2254 vom 2. Dezember 2015 zur Einreihung bestimmter Waren in die Kombinierte Nomenklatur (KN) sind Fotobücher als Fotografien unter die Position 4911 91 00 der KN einzureihen und gelten daher aus umsatzsteuerlicher Sicht nicht als Bücher. Heißt wiederum: Der bisher gültige ermäßigte Steuersatz von 10% auf Lieferungen und die Einfuhr von Fotobüchern (Rz 1173a der Umsatzsteuerrichtlinien – UStR) entfällt per 1. April 2016. Ab diesem Zeitpunkt kommt somit der Steuersatz von 20% zur Anwendung.      » Weiterlesen


29.02.24

Heute ist der 29.2. und Februar-Ultimo. In Wien hat sich das Jahresminus heute auf -2,5 Prozent erhöht, beim DAX in Deutschland das Jahresplus auf 5,5 Prozent. Das heisst tatsächlich, dass wir nach nur 2 Monaten 8 Prozentpunkte Rückstand auf einen Nachbarmarkt aufgerissen haben und bei den Handelsvolumina blieb es leider auch dünn. Heute musste ich auch mehr als fünf Stunden warten, bis der Wiener Börse Party Podcast live gegangen ist. Upload war kurz vor 13 Uhr, jetzt ist er da. https://open.spotify.com/episode/2P72Vjt0QtVWVjGcc0D6YZ . Es ist verflixt, denn genau dieser Podcast heute war mir zum privaten Teilen wichtig, habe ich doch meinem Cousin zum 60er gratuliert, den er als Kind des 29.2. zum 15.Mal termingerecht feiern konnte. Er ist Musiker, vier Jahre älter als ich und war in der Kindheit erste Inspiration auf dem Weg zur Musik, die ich einfach gerne hobbymässig mache. Daher sind die letzten 3 Minuten der heutigen Podcastfolge auch zuerst einer Aufnahme von seinem Duo und dann einem Xangl von mir gewidmet. Beides sind Coverversionen. Am nächsten eigenen Song wird aber gebastelt.