23.06.24

Da bei dieser Fussball-Euro die besten vier Gruppen-Dritten weiterkommen und Österreich da unter den Kandidaten ist, darf natürlich gerechnet werden. Und das ist deswegen spannend, da ja nicht alles gleichzeitig passiert. Und heute hat Ungarn mal einen dritten Rang in der Gruppe mit Deutschland, der Schweiz und Schottland dank eines Last Minute Tores fixiert. Es ist gut für Österreich, dass nicht die Schotten gewonnen haben, aber ein Unentschieden wäre noch besser gewesen, dann wären die drei Punkte Österreichs sowieso nicht einholbar dagestanden. Um vor den Ungarn zu bleiben, dürfen die Österreicher nun sogar mit 3 Toren Unterschied gegen die Niederlande verlieren (was natürlich gegen potenziell in einen Lauf kommende Holländer immer einzukalkulieren ist). Ich glaube aber gelesen zu haben, dass irgendeine KI die Aufstiegswahrscheinlichkeit für Österreich mit 98 Prozent beziffert hat, vor allem, weil uns die Polen wegen des direkten Duells nicht mehr überholen können. Ich glaube, schon am Dienstag können wir das fix bejubeln, das mit dem Aufstieg in die Last 16.

 

DAX mit leichtem Aufschlag ins Silvester-Wochenende (Gregor Kuhn)

30 Dec

Gregor Kuhn

Besagte Preismarke war Mitte Dezember im Zuge einer fulminanten Aufwärtsbewegung zurückerobert worden. Knapp 1000 Punkten Aufschlag hatte der Dax alleine im letzten Kalendermonat des Jahres verbuchen können. Eine Phase der Konsolidierung einhergehend mit einer Seitwärtstendenz kommt in diesem Kontext also nicht überraschend, wenngleich nicht wenige Marktteilnehmer noch mit einer dynamischen Fortsetzung respektive Jahresendrally gerechnet hatten. Mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 11.481 Punkten schließt der deutsche Aktienindex die Börsenpforten. Ein volatiles Handelsjahr geht mit dem heutigen Tag also zu Ende, das vor allem von der Politik (Brexit, US-Wahl u.a.) und der Geldpolitik (Fed, EZB, BoJ) dominiert wurde. Noch im Februar hatte der Dax dabei ein Tief bei ...     » Weiterlesen


 

Dax hinter moderatem Minus – Kaum Bewegung zum Jahresausklang (Gregor Kuhn)

29 Dec

Gregor Kuhn

Mit dem Sprung über die 11.400 Zählern Mitte Dezember tritt der Dax nahezu ausschließlich auf der Stelle und sortiert sich seitdem oberhalb besagter Preismarke ein. Investoren scheinen angesichts eines knappen 1000-Punkteaufschlages binnen der letzten vier Wochen nun das Jahr ausklingen lassen zu wollen. Bei 11.450 Punkten notiert das heimische Börsenbarometer derzeit überschaubare 0,2 Prozent schwächer. Leichte Zugewinne kann dagegen Gold verzeichnen, das am späten Nachmittag 0,4 Prozent auf aktuell 1.146 US-Dollar zulegt. Selbiges gilt für den Euro gegenüber dem Greenback, das nach einem abermaligen Rücksetzer zum Vortag heute einen Aufschlag von 0,4 Prozent auf 1,0456 US-Dollar verbuchen kann. Hier finden Sie weitere aktuelle Analysen zum U...     » Weiterlesen


 

DAX mit leichtem Abschlag – Stille Nacht am deutschen Aktienmarkt (Gregor Kuhn)

22 Dec

Gregor Kuhn

Mit dem Sprung über die Marke von 11.400 Punkten kann sich der heimische Aktienindex seit Wochenbeginn stabil oberhalb besagten Preisniveaus behaupten. Angesichts der fulminanten, am fünften Dezember gestarteten Jahresendrally und einem einhergehenden Aufschlag von rund 1000 Zählern ist diese robuste Seitwärtslage durchaus als Zeichen von Stärke einzuordnen. Mit anderen Worten: konsolidierungsbedingte Rücksetzer würden vor diesem Hintergrund keine große Überraschung darstellen und dies gilt umso mehr für die momentan zu beobachtende Seitwärtsorientierung. Auch von der anderen Seite des Atlantiks gibt es keine nachhaltigen Impulse zu vermelden. Die Wallstreet präsentiert sich im frühen Handel nahezu unverändert. Zur Stunde gibt der Da...     » Weiterlesen


 

DAX mit neuen Jahreshochs am Revers (Gregor Kuhn)

20 Dec

Gregor Kuhn

Angesichts der seit Dezemberbeginn laufenden, fulminanten Aufwärtsbewegung hatte sich der Dax in den vergangenen zwei Handelstagen eine erste Atempause gegönnt. Rückenwind gibt es derzeit von einem weiter nachgebenden Euro , der sich gegenüber dem Greenback nunmehr unterhalb von 1,04 US-Dollar einsortiert. Zudem stützen Medienberichte, wonach die italienische Regierung ein Hilfspaket über 20 Mrd. EUR für den angeschlagenen Bankensektor in Angriff nehmen möchte. Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Zinswende nebst haussierenden Aktienmärkten verliert Gold dagegen weiter an Boden. Am späten Nachmittag findet sich das gelb glänzende Edelmetall bei 1.127 USD hinter einem Abschlag von 1,0 Prozent wieder. Im Kielwasser einer freundlich startende...     » Weiterlesen


 

DAX kaum verändert – Atempause tut Not (Gregor Kuhn)

19 Dec

Gregor Kuhn

Kaum verändert bei 11.400 Zählern orientiert sich der Dax in engen Bahnen seitwärts. Noch am 5. Dezember handelte das hiesige Börsenbarometer auf einem Kursniveau von 10.400 Punkten. Angesichts des fulminanten Zugewinns präsentiert sich der heimische Aktienmarkt nun kurzfristig deutlich überkauft. Eine Phase der Konsolidierung zum Abbau besagter überkaufter Marktlage käme also nicht überraschend. Erste Gewinnmitnahmen bremsen einen weiteren Aufstieg bis auf weiteres aus. Auf der anderen Seite findet sich das Momentum jedoch fest in Bullenhand. Und es stehen noch genug große Adressen an der Seitenlinie, die nur auf einen Rücksetzer zwecks neuerlichen Einstiegs warten (Window Dressing). Die komplette Jahresendrally verpasst zu haben, möchte s...     » Weiterlesen


23.06.24

778. Am Freitag hatten wir den Juni-Verfall, die Verfallstage sind stets die dritten Freitage im Monat und zum Quartalsende geht es da besonders zur Sache, man spricht von einem dreifachen Verfall mit mehr Produkten als sonst, die auslaufen. Und so sahen wir in Wien 778 Mio. Euro Handelsvolumen, dies war der grösste Wert heuer bisher, in Deutschland waren es sogar 20x soviel, mehr als 15 Mrd. an diesem einem Tag. Auch wenn die Terminbörsen selbst nicht mehr so wichtig sind wie früher und auch Wien gar keine eigene Terminbörse (früher: die mächtige ÖTOB) mehr hat, so werden doch an Verfallstagen immer wieder Indizes leicht adjustiert und das bringt Volumen. Und Volumen erzeugt mehr Volumen. Man sucht sich logischerweise solche Tage für Umstellungen aus, da es da mehr Handelsvolumen gibt und so die Umstellungseffekte leichter zu verkraften sind im Orderbuch. Solche Tagen tun dem Markt gut, die Wiener Börse verdient natürlich an den Umsätzen mit. Wie schön wäre es, wenn die Werte dieser Tage einfach normal wären. Aber da fehlt uns viel, weil Österreich einfach ETF-ferne Listings hat leider. Ich erinnere: ATX 30 Sparplan bitte.