Das ATX-Jahr 2003: Der ATX zieht hoch, die Bank Austria kommt zurück, und alle räu...
08 Jan
Das bis dato zweitbeste Jahr nach 1993: Der ATX verbesserte sich um 34 Prozent auf 1545,15 Punkte. Das bedeutete auch ein neues Jahresend-High. Gleich in der ersten Jahreshälfte setzte sich die grosse Story aus 2002, jene der Brau Aktien, fort. Dies gipfelte in einer Übernahme der BBAG Brau Union durch Heineken. Die grössten Umsätze 2003 entfielen auf die Erste Bank, die neue Bank Austria und die Telekom Austria. Die Zweitgenannte, Bank Austria, legte das Comeback des Jahres hin. Nachdem die BA-CA (mit ihrer Börsegeschichte Z, Länderbank, Creditanstalt ...) im Jahr 2000 von der Bayerischen HypoVereinsbank übernommen und in Folge von der Börse genommen wurde - die BA-CA-Aktionäre konnten damals in HypoVereinsbank- Aktien tauschen - kam 2003 eine neue Bank Austria im Juli zu 29 Euro. Die Geschichte war... » Weiterlesen
Facebook-Poll: Gesamtschule - Ja oder Nein? (Christian Drastil)
08 Jan
Ich stelle täglich unter http: www.facebook.com drastil eine Frage, deren Antworten zur Veröffentlichung in meinem BE-Blog hier vorgesehen sind. Mal werden gar keine Antworten kommen, mal ein paar. Öffentliche* Frage des Tages: Gesamtschule - Ja oder Nein? (Achtung*: Antworten kopiere ich für einen Beitrag auf be24 rüber) Gestern um 07:49 · · Christian Drastil das meint herr pröll: Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Funktionärinnen und Funktionäre, liebe Freundinnen und Freunde! Die Neue Mittelschule kommt - das Gymnasium bleibt! Diese Eckpfeiler unserer künftigen Bildungspolitik habe ich nach intensiven Vorarbeiten, unter Einbindung aller Teile der ÖVP, heute präsentiert und damit zu Beginn des neuen Jahres 2011 Bewegung in die Bildungsdebatt... » Weiterlesen
Das ATX-Jahr 2002: Immos kommen auf den Geschmack, CEE-Fantasie erlebt x-ten Frühl...
07 Jan
Von 1140,36 auf 1150,05 Punkte - auf den ersten Blick sieht die 2002er-Bilanz des ATX nicht wirklich attraktiv aus. Auch die Handelsumsätze sind weiter eingebrochen, man war bei nur noch einem Viertel des Rekordjahres 1998 angekommen. Trotzdem: Rein in punkto Performance sah der ATX im Vergleich zu den Weltbörsen durchaus stark aus. Auf der Sollseite stand der endgültige Abgang von z. B. Austria Tabak (Übernahme) oder Libro (Insolvenz). Die beste Performance aller ATX-Titel legte im Jahr 2002 der Indexneuling BBAG hin, auch hier kündigte sich schon leise eine Übernahme an. Und: Das Thema Osteuropa, das Wien schon so oft belastet hatte (zuletzt 1998), war plötzlich zum Trigger für Kaufempfehlungen geworden. Vor allem die Erste Bank, die erstmals auch als umsatzstärkster Titel im ATX aufgefallen ist, ... » Weiterlesen
Das ATX-Jahr 2001: 9/11-Terror schockt die Welt, Absturz und rasche Erholung an de...
07 Jan
Das Jahr 2001 wird in der Geschichtsschreibung durch die schrecklichen Ereignisse von 9 11 überschattet. Die Ereignisse von Ground Zero haben die westliche Welt markant verändert. Es fällt Jahre später schwer zu glauben, dass der ATX in diesem Jahr ein Plus von 6,3 Prozent zustandebrachte. Der Jahresschlusswert lag bei 1140,36 Punkten. Das Plus täuscht: Denn nur sieben von 20 ATX-Werten konnten das Jahr positiv beenden. Mit der Telekom Austria, die die Verluste vom verkorksten IPO-Jahr wettmachen konnte, der Erste Bank und der OMV waren die Grossen unter den Siegern. Es gab auch grosse Verlierer, allen voran RHI. Die US-Expansion brachte den Weltmarktführer in die Asbest(Klagen)-Falle und in eine existenzbedrohende Krise. Auch die AUA und der Flughafen Wien waren unter den grossen Verlierern. Warum?... » Weiterlesen
Das ATX-Jahr 2000: High-Tech-Seifenblase platzt, einige Glückskinder, aber auch Pe...
07 Jan
Der Millennium-Bug ist zwar ausgeblieben, trotzdem war das Jahr 2000 für die Wiener Börse ein nur bedingt gutes. Der ATX verlor 10,4 Prozent auf nur noch 1073,30 Punkte. Dabei musste man das Jahr in zwei Hälften teilen. Zunächst liefen die Tech-Titel weltweit noch von Rekord zu Rekord und der Old-Econony-lastige ATX ist gleichzeitig zurückgefallen; niemand wollte im Startquartal „Brick and Mortar“-Aktien, nur Businesspläne, die auf Dotcom basierten, waren nachgefragt. Das spielte auch einer gewissen betandwin.com (heute bwin) in die Hände, die zu einem der stärktsten Austro-IPOs aller Zeiten wurde: bwin ging de facto ohne Website an die Börse, war 68,5-fach überzeichnet, legte eine spontane Kursverdoppelung hin. Die Zeichnungsfrist fand im März statt, jenem Zeitpunkt, zu dem der Nasdaq Composite und der... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24