Tarifverhandlungen 2026: Zwischen Kaufkrafterhalt und Konjunkturflaute ( Finanztre...
27 Mar
Die deutschen Tarifverhandlungen 2026 sind ein Drahtseilakt: Hohe Gewerkschaftsforderungen treffen auf eine nur zögerlich erholende Wirtschaft. Während erste Branchen Kompromisse finden, kämpfen andere um tragfähige Lösungen. Wirtschaftlicher Hintergrund: Erholung auf wackligen Beinen Die deutsche Wirtschaft tappt 2026 im Schatten globaler Krisen voran. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) prognostiziert ein Wachstum von lediglich 1,0 Prozent. Eine leichte Belebung zum Jahresende 2025 wird durch die Nachwirkungen des Iran-Krieges gebremst, der die Energiepreise in die Höhe trieb. Das ifo Institut ist mit einer Prognose von 0,8 Prozent noch pessimistischer. Anzeige Ob neue Gehaltsstufen oder Sonderzahlungen – jede Tarifänderung muss rechtssicher in den individuellen Dokumenten fixie... » Weiterlesen
Wikipedia verbietet KI-generierte Artikel ( Finanztrends)
27 Mar
Die Online-Enzyklopädie schließt Künstliche Intelligenz als Autor aus. Ab sofort sind Artikel, die von KI-Tools wie ChatGPT erstellt wurden, nicht mehr erlaubt. Wikipedia hat eine der weitreichendsten Entscheidungen seiner 25-jährigen Geschichte getroffen: Ab dem 26. März 2026 ist die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Erstellung oder grundlegenden Überarbeitung von Artikeln offiziell verboten. Die englischsprachige Version der Plattform setzt damit nach monatelangen Debatten einen klaren Grenzstein gegen automatisierte Inhalte. Hintergrund sind Sorgen um Qualität, Neutralität und die Zukunft menschlich kuratierten Wissens im Netz. Anzeige Seit August 2024 gelten in der EU bereits strikte Regeln für den Einsatz von Algorithmen, um Transparenz und Sicherheit zu gewährleisten. Dieser kosten... » Weiterlesen
Immobilienmarkt: Jede zweite Immobilie ist ein Sanierungsfall ( Finanztrends)
27 Mar
Mehr als jede zweite zum Verkauf stehende Immobilie in Deutschland ist ein energetischer Sanierungsfall. Das zeigen aktuelle Marktanalysen. Besonders Einfamilienhäuser hinken den Klimazielen der Bundesregierung weit hinterher – mit drastischen Folgen für Preise und Marktdynamik. Massive Lücke zu den Klimazielen Eine Auswertung des Portals immowelt vom März 2026 macht das Ausmaß des Problems deutlich: Rund 52 Prozent der inserierten Einfamilienhäuser fallen in die schlechtesten Energieeffizienzklassen F, G oder H. Sie gelten als Sanierungsfälle, die kurzfristig Investitionen benötigen. Eigentumswohnungen schneiden deutlich besser ab. Hier liegt der Anteil sanierungsbedürftiger Objekte nur bei etwa 13 Prozent. Anzeige Angesichts steigender energetischer Anforderungen sollten Immobilienbesitzer genau prü... » Weiterlesen
Apollo Aktie: Expansion trifft Rechtsrisiken ( Finanztrends)
27 Mar
Apollo Global Management forciert seinen Wachstumskurs in Japan mit einer Milliarden-Übernahme und ordnet gleichzeitig seine Verbindlichkeiten neu. Parallel dazu sieht sich der Finanzriese mit juristischem Gegenwind durch Sammelklagen konfrontiert, die die historische Aufarbeitung von Geschäftsbeziehungen betreffen. Diese Mischung aus operativer Stärke und rechtlichen Altlasten prägt derzeit das Bild für Investoren. Frisches Kapital für alte Schulden Am 26. März 2026 platzierte Apollo erfolgreich eine Anleihe im Volumen von 750 Millionen USD. Die bis 2036 laufenden Papiere sind mit einem jährlichen Kupon von 5,700 % ausgestattet. Nach Abzug der Kosten erwartet das Unternehmen einen Nettoerlös von rund 745 Millionen USD. Das Management nutzt diesen finanziellen Spielraum gezielt zur Optimierung der Bila... » Weiterlesen
Allianz Aktie: Berliner Gegenwind ( Finanztrends)
27 Mar
Der Staat mischt sich ein — und das könnte für die Allianz teuer werden. Mit der heute vom Bundestag beschlossenen Reform der privaten Altersvorsorge tritt ein neuer Konkurrent auf den Plan: der Staat selbst. Das neue Vorsorgemodell im Überblick Der Riester-Nachfolger, der ab Januar gelten soll, bringt drei neue Produktvarianten mit sich. Neben einer klassischen Vollgarantie gibt es künftig ein Modell mit 80-prozentiger Beitragsgarantie sowie ein renditeorientiertes Altersvorsorgedepot ganz ohne Garantien. Letzteres zielt direkt auf Kapitalmarkterträge ab — und greift damit in einen Bereich, den Versicherer wie die Allianz bislang als ihr Revier betrachteten. Besonders brisant: Ergänzt wird das Angebot durch ein staatlich geführtes Standarddepot. Ein öffentlicher Träger als direkter Wettbewerber zu pri... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24