Wie man die KESt umgeht (Christian Drastil)
28 Jun
"Unsere ... (Name der Redaktion bekannt) Police ist auch weiterhin von der Wertpapier-KESt nicht betroffen - egal, wie die aktuelle Debatte ausgeht und wie eine neue Regelung dann wirklich aussieht“, wirbt ein Fund-Anbieter. Weiter im Text: „Mit den 4 Prozent Versicherungssteuer und einer Haltedauer von 15 Jahren sind die Erträge steuerfrei - keine neue Kapitalgewinnsteuer, keine Kapitalertragssteuer auf Zinsen und Dividenden, keine Quellensteuer auf Erträge aus dem „(Name der Redaktion bekannt)“. Die Steuer werde zudem diskret an das Finanzamt abgeliefert. Fazit: Eine neue Ära hat begonnen. Neue Produktblüten, CFDs, Konten im Ausland. So will es die Regierung. Da müssen wir jetzt alle nachlernen. » Weiterlesen
Abseits der Börse: Mein Schulkollege Alex Knechtsberger ... (Christian Drastil)
28 Jun
Während ich mich über Leute wie Pröll (den Josef, nicht den Erwin), Schieder und die WP-KESt ärgere, versendet Matura-Kollege Alex Knechtsberger (Doc LX) Bikinifotos von Ex-Missen ... irgendwas macht er gscheiter. Dafür glaube ich, dass mein Musikgeschmack besser ist. » Weiterlesen
Definieren Sie "Politiker" (Christian Drastil)
28 Jun
Menschen, die hau-ruck Dinge beschliessen, deren Auswirkungen sie vorher fachlich nicht einschätzen können, und bei denen sie nachher draufkommen, dass die Banken profitiert haben. » Weiterlesen
Espresso-Thema, 28.6.: Viva Hate (Morrissey) (Christian Drastil)
28 Jun
Guten Morgen, liebe Leser! Finanz-Staatssekretär Andreas Schieder meint im "trend", dass der Vorstand der Börse sein Unternehmen nicht krankjammern solle, und alles okay sei trotz der sinkenden Volumina. Die KESt sei ein Beitrag zur Gerechtigkeit. Das ist die Wahrheit aus der Sicht eines Gegners der Börse (ist das nicht ein Widerspruch, wenn man "Finanz-Staatssekretär" ist?) und damit auch logisch. Dass die KESt in ihrer Wirkung unterschätzt wurde, sagen immer mehr Leute, die sich auskennen. Zuletzt einige Fondsmanager. Sinkende Volumina und sinkendes ATX-Niveau. Sind die österreichischen Unternehmen so schwach, wie der ATX es ausdrückt? Oder ist es die Politik, die den ATX so schwach macht? Nur die Griechen sind schwächer. Prime-Volumen gestern: 262 Mio. die Top 3 waren: Erste 45,509,683 voestalp... » Weiterlesen
Börsegeschichte(n) 28. Juni: Androsch rudert zurück, Polytec und Tagesrätsel Abspa...
28 Jun
28.6.2010: Der Vorsitzende des bwin-Aufsichtsrates, Hannes Androsch , wurde im trend zitiert: "Es stimmt, die Gespräche mit den Engländern (Anm. PartyGaming) haben zu guter Letzt nicht zu dem erwünschten Ergebnis geführt." Androsch stellt hierzu sachlich richtig, dass seine Stellungnahme nicht korrekt zitiert wurde. Richtig ist vielmehr: "Es stimmt, die Gespräche haben bis dato zu keinem Ergebnis geführt." Anm.: Gestern, also ein Jahr später, hat Androsch den Banken einiges unterstellt. Gerade ein gebildeter Bildungsexperte sollte wissen, was man besser nicht sagt ... 28.6. 2009: Die Regierung hat im Ministerrat beschlossen, auf europäischer Ebene für eine Finanztransaktionssteuer zu werben. Diese könnte Österreich Schätzungen zufolge ein bis zwei Mrd. Euro bringen, erklärte Bundeskanzler Werner Fa... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24