28.02.24

Rapid noch geschickter als die ÖVP.  Die besungenen "oaschwoamen Veilchen" sind der bisher am schwersten zu schreibende Tagebuch-Eintrag. Shitstorm Gefahr. Aber ja, man muss lachen. Nämlich über die Rapidler, die einfach so daneben sind, in der heutigen Zeit mit stets tausenden Smartphones rundherum unbedingt den Fans gefallen zu wollen. Ein Fettnäpfchen Marke Champions League, national in einer anderen Sportart nur von der ÖVP überboten. Und Spieler als Manager? Ein Problem, denn sie sind selbst grössere Fans als externe Manager und eher Werbeträger als operative Checker. Sie kennen die Szene in ihrer Tiefe mit doppelter Bedeutung des Wortes Tiefe. Da ist bald mal was schwul, ohne damit Homosexualität verunglimpfen zu wollen. Die Tagespresse hat es so ausgedrückt: "Mit den fußballerischen Leistungen reicht es für Rapid Wien derzeit nur für Rang 6 in der Bundesliga. Doch nun haben die Grün-Weißen ihr wahres Talent entdeckt: Homophobie. Saudi-Arabien schlägt sofort zu und kauft den Kader geschlossen auf." Also wer den Schaden hat, hat den Spott. "Schwul"ist blöderweise für alles mögliche umgangssprachlich eingedeutscht, kann man nur verbieten, wegkriegen tut man das sonst nicht. Das englische Fuck, das längst nicht mehr Ficken heisst, ist da sympathischer aufgestellt und kommt bei manchen in jedem Satz vor. Auch bei uns. Klar ist: Homophobie geht nicht und ich glaube auch nicht, dass das die patscherten Akteure sind. Es ist eher ein Bildungsthema.

 

 
 

AT&S: Warum Indien, Herr Gerstenmayer? #gabb (Peter Heinrich)

Aus dem Börsenbrief. http: www.boerse-social.com gabb Ich habe AT&S-CEO Andreas Gerstenmayer gefragt, was er denn in Indien für ein Werk hat und was er dort produzieren lässt. Gerstenmayer: Unser indisches Werk konzentriert sichim Wesentlichen auf den Markt für Automobilelektronik und fürIndustrieelektronik. Wir haben in diesem Werk schwerpunktmäßigmittlere Serien,mittelgroße Serien und dementsprechend durchaus auch einen - im Vergleich zuChina - erhöhten Produkt-Mix und die Anwendungen sind vielfältig. Was wirderzeit geradetun, ist auch hier ein Technologie-Upgrade zu etablieren, das istmit ein Grund, warum ich hier bin. Weil wir auch hier zunehmend für Hochfrequenz-Anwendungen- die dann für Sensorenim Automobil eingesetzt werden - di...     » Weiterlesen


 

Agrana: Wie transportiert man Zucker, Herr Marihart? #gabb (Peter Heinrich)

Aus dem Börsenbrief. http: www.boerse-social.com gabb Mit Agrana-CEO Johann Marihart spreche ich stets sehr gerne und mich interessieren auch viele Dinge abseits der Geschäftszahlen. Diesmal habe ich ihn gefragt: Wann ändert sich der Zuckerpreis? Also nicht wenn jedes Mal der Kunde anruft und sagt: „Ich brauch‘ soundso viele Tonnen fürs nächste Jahr, lass uns verhandeln“? Antwort Marihart: Der Zuckerpreis ändert sich jedenfalls meist Mitte Oktober eines Jahres. Da ist das Ende des sogenannten Zuckerwirtschaftsjahres – und das hat eine gewisse Tradition, auch ist da die neue Ernte eingefahren, es gibt also neue Rübenpreise. Das heißt also, dass der Zuckerpreis immer ein Jahr gültig ist? Ist nicht ein Jahr gültig zwangs...     » Weiterlesen


 

Alois Wögerbauer über seine grösste Fehleinschätzung 2017 und die komplexe FACC #g...

Aus dem Börsenbrief. http: www.boerse-social.com gabb In einem Interview mit Fondsmanager Alois Wögerbauer habe ich ihn gefragt, wie er denn mit dem 3-Banken-Österreich-Fonds 2017 gleich 41 Prozent schaffte ... Also dafür waren viele Aktien verantwortlich. Wesentlich beigetragen zur guten Performance hat sicher RBI, die Aktie war sehr früh sehr hoch gewichtet und gehörte 2017 dann letztendlich zu den besten Performern in Wien. Auch wichtig war generell der Immo-Aktien-Bereich. Ich hatte sehr hohe Positionen in einer S Immo, auch in einer Buwog– auch diese Titel haben sich sehr gut entwickelt. Und von den kleineren Titeln war sehr erfreulich eine AT & S, ein Technologiewert, der lange Zeit eigentlich sehr wenig gemacht hat und wo man 2017 dann als treuer Akti...     » Weiterlesen


 

Werksbesichtigung bei zb Agrana? Was seh ich denn dort? #gabb (Peter Heinrich)

Aus dem Börsenbrief. http: www.boerse-social.com gabb Im Rahmen eines Börsenradio-Interivews habe ich Fondsmanager Alois Wögerbauer gefragt, ob er sich Fabriken vor Ort ansieht, zB bei Agrana ... Antwort Wögerbauer: Wir haben natürlich sehr viel Kontakt mit den Unternehmenslenkern und den Damen und Herren aus der IR. Ich halte Unternehmensbesuche für überschätzt. Ich weiß, dass das in meiner Branche immer erzählt wird, aber ja, was sehe ich denn dort? Entscheidend ist ja, die Bilanz eines Unternehmens zu verstehen. Und ich muss schon auch immer sehr realistisch bleiben. Wir reden ja von Global-Playern. Ja, klarerweise kann ich mir ein Zuckerwerk oder ein Stärkewerk von Agranaansehen. Wichtig ist, ein Gefühl zu haben, wie das Unternehm...     » Weiterlesen


29.02.24

Heute ist der 29.2. und Februar-Ultimo. In Wien hat sich das Jahresminus heute auf -2,5 Prozent erhöht, beim DAX in Deutschland das Jahresplus auf 5,5 Prozent. Das heisst tatsächlich, dass wir nach nur 2 Monaten 8 Prozentpunkte Rückstand auf einen Nachbarmarkt aufgerissen haben und bei den Handelsvolumina blieb es leider auch dünn. Heute musste ich auch mehr als fünf Stunden warten, bis der Wiener Börse Party Podcast live gegangen ist. Upload war kurz vor 13 Uhr, jetzt ist er da. https://open.spotify.com/episode/2P72Vjt0QtVWVjGcc0D6YZ . Es ist verflixt, denn genau dieser Podcast heute war mir zum privaten Teilen wichtig, habe ich doch meinem Cousin zum 60er gratuliert, den er als Kind des 29.2. zum 15.Mal termingerecht feiern konnte. Er ist Musiker, vier Jahre älter als ich und war in der Kindheit erste Inspiration auf dem Weg zur Musik, die ich einfach gerne hobbymässig mache. Daher sind die letzten 3 Minuten der heutigen Podcastfolge auch zuerst einer Aufnahme von seinem Duo und dann einem Xangl von mir gewidmet. Beides sind Coverversionen. Am nächsten eigenen Song wird aber gebastelt.