ATX-Trends: Wienerberger, CA Immo, FACC, SBO (Mario Tunkowitsch, Wiener Privatbank)
17 Jan
Der etwas schwächelnde Euro hat Europas Börsenkurse am Dienstag wieder steigen lassen. Allerdings fielen die Kursaufschläge der wichtigsten Indizes letztlich zumeist bescheiden aus, nachdem die Gewinne an der rekordfreudigen Wall Street deutlich abgeschmolzen waren. In London und Zürich ging es sogar moderat beziehungsweise deutlich nach unten. Im europäischen Branchenvergleich waren am gestrigen Handelstag die Immobilienfirmen die Gewinner. Der Sektor konnte ein Tagesplus von 1,1% erreichen. Auf der anderen Seite des Kurstableaus erlitten Rohstoffunternehmen Kurseinbußen, hier gab es ein Minus von 1,4% zu vermelden. Zu den Verlierern des Tages zählte auch Roche, der Konzernchef hatte in einem Interview vor hohem Margendruck gewarnt und von den Investoren realistische Erwartungen gefordert. Der Pharmakonz... » Weiterlesen
ATX-Trends: FACC, SBO, Zumtobel, VIG, Uniqa im Fokus (Mario Tunkowitsch, Wiener Pr...
16 Jan
Investoren sind weiterhin zaghaft: an den europäischen Börsen kam es gestern aufgrund es stärkeren Euro zu Gewinnmitnahmen. Da die US-Börsen feiertagsbedingt geschlossen waren, fehlten auch zusätzliche Impulse, und die Umsätze war vergleichsweise gering. Die Gewinnerliste wurde von den Medienwerten angeführt, der Sektor konnte ein Plus von 0,7% erreichen. Getragen wurden diese Zuwächse vor allem von Vivendi , nach den positiven Aussagen zur Geschäftsentwicklung, die Mitte letzter Woche eher ergebnislos verblieben, führten positive Anlageempfehlungen durch die Deutsche Bank und durch JPMorgan zu einem Zuwachs von 2,7%. Die stärksten Verluste gab es bei der Reise- und Freizeitbranche mit 0,7% Minus und im Gesundheitsbereich, der 0,5% tiefer schloss. Roche wurde von Societe General auf „Sell“ abgestuft... » Weiterlesen
ATX-Trends: Bawag, Erste Group, Raiffeisen, OMV, SBO, Agrana ... im Fokus (Mario T...
15 Jan
Durchwegs mit Zuwächsen beendeten die europäischen Börsen die Woche, wobei ein stark zulegender Euro noch höhere Gewinne verhinderte. Vor allem der Durchbruch bei den deutschen Sondierungsgesprächen für eine große Koalition verlieh der Gemeinschaftswährung deutlichen Rückenwind. ProSiebenSat1 machte mit einem Kursplus von 3,1% die zu Wochenmitte erlittenen Kursverluste wieder komplett wett. Stark auch Volkswagen, nach einer Kaufempfehlung durch Maquarie stand ein Plus von 1,3% zu Buche. Auch BMW profitierte weiter von den starken Absatzzahlen und schloss 1,1% höher. Vivendi senkte die Umsatz- und Ergebniserwartungen und wurde dafür mit einem Minus von knapp 3,8% abgestraft. Schneider Electric profitierte von einem positiven Analystenkommentar und schloss 1,6% höher. Der Versicherer Axa gewann 1,1%, währen... » Weiterlesen
ATX-Trends: OMV, Bawag, Erste Group, VIG im Fokus (Mario Tunkowitsch, Wiener Priva...
12 Jan
Falkenhafte" EZB-Aussagen und ein daraufhin kräftig gestiegener Euro haben die europäischen Börsen am Donnerstag unter Druck gesetzt. Das Protokoll der jüngsten EZB-Sitzung ließ vermuten, dass die Geldpolitik in der Eurozone früher als bislang erwartet gestrafft werden könnte. Daraufhin stiegen die europäischen Anleiherenditen. So erhöhte sich die zehnjährige Bundrendite um 4 Basispunkte auf 0,52 Prozent, was den Bankenwerten zu Kursgewinnen verhalf. Der Sektor stieg um 0,3 Prozent. Die Ölwerte legten im Schnitt um 0,5 Prozent zu, während das Barrel Brent kurzzeitig über der Marke von 70 Dollar notierte. Auf der anderen Seite standen die Immobilienwerte abermals unter Druck, so verloren Vonovia 2,5 Prozent. Einzelhändler schwächelten ebenfalls, sie gaben im Schnitt um 1,4 Prozent nach. Hier belasteten vor... » Weiterlesen
ATX-Trends: Agrana, OMV, Erste Group, RBI, Andritz, CA Immo, Immofinanz, voestalpi...
11 Jan
Eine kleine Verschnaufpause gönnten sich die Märkte gestern, nicht wirklich überraschend nach den Zuwächsen der Vortage, die wichtigsten europäischen Indices mussten allesamt leicht abgeben. Eine Ausnahme bildete der Markt in London der auch gestern weiter zulegen konnte. Hier halfen vor allem Zuwächse bei den Einzelhandelsunternehmen und bei den Finanztiteln. Als Hauptursache für die leichten Abgaben wurde eine Bloomberg-Meldung ausfindig gemacht, wo unter Berufung auf informierte Kreise berichtet wurde, dass China über eine Verringerung oder gar einen Stopp der Käufe von US-Staatsanleihen nachdenke, was die Renditen der US-Treasuries deutlich steigen liess. In diesem Umfeld hatten Banken- und Versicherungstitel die Nase vorn, beide profitieren ja von steigenden Zinsen. Der Bankensektor schloss 2,1% höhe... » Weiterlesen