28.02.24

Rapid noch geschickter als die ÖVP.  Die besungenen "oaschwoamen Veilchen" sind der bisher am schwersten zu schreibende Tagebuch-Eintrag. Shitstorm Gefahr. Aber ja, man muss lachen. Nämlich über die Rapidler, die einfach so daneben sind, in der heutigen Zeit mit stets tausenden Smartphones rundherum unbedingt den Fans gefallen zu wollen. Ein Fettnäpfchen Marke Champions League, national in einer anderen Sportart nur von der ÖVP überboten. Und Spieler als Manager? Ein Problem, denn sie sind selbst grössere Fans als externe Manager und eher Werbeträger als operative Checker. Sie kennen die Szene in ihrer Tiefe mit doppelter Bedeutung des Wortes Tiefe. Da ist bald mal was schwul, ohne damit Homosexualität verunglimpfen zu wollen. Die Tagespresse hat es so ausgedrückt: "Mit den fußballerischen Leistungen reicht es für Rapid Wien derzeit nur für Rang 6 in der Bundesliga. Doch nun haben die Grün-Weißen ihr wahres Talent entdeckt: Homophobie. Saudi-Arabien schlägt sofort zu und kauft den Kader geschlossen auf." Also wer den Schaden hat, hat den Spott. "Schwul"ist blöderweise für alles mögliche umgangssprachlich eingedeutscht, kann man nur verbieten, wegkriegen tut man das sonst nicht. Das englische Fuck, das längst nicht mehr Ficken heisst, ist da sympathischer aufgestellt und kommt bei manchen in jedem Satz vor. Auch bei uns. Klar ist: Homophobie geht nicht und glaube auch nicht, dass das die patscherten Akteure sind. Es ist eher ein Bildungsthema.

 

 
 

Rally bei Biotech-Aktien - Gilead, Biogen Idec (Franz Gschiegl, Paul Severin)

Biotechnologie-Aktien feierten in den letzten Jahren ein furioses „Comeback“. Seit 2010 hat sich der NASDAQ Biotechnologie-Index nahezu vervierfacht (!). Entsprechend positiv verlief die Wertentwicklung des ESPA STOCK BIOTEC, der seinen Anlageschwerpunkt vor allem in den USA hat und sich bei der Auswahl der Titel am NASDAQ-Biotechnology Index orientiert. Durch die US-Dominanz im Portfolio profitierte der Fonds auch vom Anstieg des US-Dollar gegenüber dem Euro. Wertentwicklung Biotech-Aktien am Beispiel des ESPA STOCK BIOTEC (03 2010-03 2015) * Die Berechnung der Wertentwicklung des ESPA STOCK BIOTEC erfolgt lt. OeKB-Methode, Stichtag: 26.3.2015. In der Wertentwicklung ist die Verwaltungsgebühr berücksichtigt. Der bei Kauf anfallende einmalige Ausgabeaufschlag in ...     » Weiterlesen


 

US Leitzinserhöhungen - Die Konfrontation der Tauben (Franz Gschiegl)

Die wichtigste Zentralbank der Welt, die Fed in den USA, hat gestern eine von vielen Investoren beobachtete Mitteilung bekannt gegeben. Nunmehr gibt sie nicht mehr die Zusicherung „geduldig“ sein, bevor die Leitzinsen angehoben werden. Damit wurde die Möglichkeit für das Verlassen der Nullzinspolitik geschaffen, wenn die wirtschaftliche Lage es erforderlich macht. Die neue Formel lautet: Die Leitzinsen werden angehoben, wenn eine weitere Verbesserung am Arbeitsmarkt stattfindet und der Offenmarktausschuss einigermaßen zuversichtlich ist, dass die Inflation in Richtung des mittelfristigen Zwei-Prozent-Ziels ansteigen wird. Gleichzeitig hat die Vorsitzende des Offenmarktausschusses, Janet Yellen, es zustande gebracht, die Markterwartungen für die zukünftigen Leitzinsen...     » Weiterlesen


 

Euro, Dollar: Zwei Kanarienvögel in der Kohlenmine (Franz Gschiegl)

Der US-Dollar hat sich in den vergangenen Monaten gegenüber dem Euro markant gefestigt. Für eine Fortsetzung dieses Trends sind zumindest zwei Entwicklungen notwendig. Erstens: Die US-amerikanische Zentralbank verlässt die Nullzinspolitik. Zweitens: Die Europäische Zentralbank verfolgt weiterhin sowohl die Negativzinspolitik als auch das Anleihenankaufsprogramm. Die EZB-Politik hält die Renditen von Anleihen in der Eurozone auf sehr tiefen Niveaus. Das bewirkt unter anderem, dass Investoren in andere Wertpapierklassen mit einer höheren versprochenen Rendite, z.B. US-Staatsanleihen, gedrängt werden. Das schwächt den Euro zugunsten des US-Dollar. Auch wenn die Wirtschaftsdaten in den USA in den letzten Wochen enttäuscht haben. Die US-Wirtschaft befindet sich am...     » Weiterlesen


 

US-Staatsanleihen verkauft und in EUR-Hochzinsanleihen sowie internationale Renten...

Quelle: ERSTE-SPARINVEST; www.erste-am.at; Daten per 27. Februar 2015; Fondskennzahl: „Rendite“ – siehe Fußnote 1) Anleihen-Markt-Kommentar Die bestimmenden Themen an den Finanzmärkten sind die Stabilisierung des Ölpreises, uneinheitliche Wirtschaftsindikatoren auf globaler Basis, positive Konjunkturindikatoren in der Eurozone, die temporäre Abnahme von Eskalationsrisiken und die expansiven Zentralbankpolitiken. Seit Jahresbeginn führten anhaltend deflationäre Tendenzen und eine expansive EZB zu einer deutlichen Verflachung der Renditestrukturkurve in der Eurozone, wovon Euroland Staatsanleihen am meisten profitieren konnten. Im letzten Monat profitieren High-Yield Unternehmensanleihen besonders von der Stabilisierung des Ölpreises und von po...     » Weiterlesen


 

Fluch und Segen - Ölpreis, Inflation und Betrachtung der Eurozone (Franz Gschiegl)

Die bestimmenden Themen an den Finanzmärkten sind die Stabilisierung des Ölpreises , uneinheitliche Wirtschaftsindikatoren auf globaler Basis, positive Konjunkturindikatoren in der Eurozone , die temporäre Abnahme von Eskalationsrisiken und die expansiven Zentralbankpolitiken. Nach dem scharfen Einbruch des Ölpreises um mehr als 50% von Juni 2014 bis Jänner 2015, hat sich der Ölpreis der Marke Brent bei 60 US-Dollar pro Fass stabilisiert. Das hilft jenen Wertpapierklassen, die zuvor unter Druck gekommen waren (Rubel, Unternehmensanleihen mit einer niedrigen Kreditwürdigkeit in den USA). Zudem ist in vielen Ländern aufgrund der gefallenen Energiepreise die Kaufkraft der Konsumenten angestiegen. Der Effekt war so stark, dass viele Konsumentenpreisinflationsraten...     » Weiterlesen


28.02.24

Dominik Hojas habe ich in diesem Tagebuch schon öfters erwähnt. Er ist Co-Gründer des Mediums Börsianer, mit dem er einiges bewegt hat und das er für mich nicht ganz überraschend zum Jahreswechsel verlassen hat. Nicht überraschend? Nun, Börsetratsch gibt es immer und es ist ja nichts Böses, ein Unternehmen zu verlassen, wenn man keinen Schaden hinterlässt. Und den hinterlässt er nicht. Im Gegenteil: Börsianer hat definitiv in den letzten Jahren einen Footprint am Markt hinterlassen. Ich kenne Dominik (37), seit er Anfang 20 ist. Sein Co. Michael Berl und er haben regelmässig unsere Roadshows besucht. Warum ich das heute schreibe? Weil Dominik noch eine Farewell-Tour bei CEOs gemacht hat und jetzt zum Börsepeople-Podcast angetreten ist, zu hören seit heute unter https://www.audio-cd.at/page/podcast/5420 . Die Aufnahme ist deshalb speziell, weil er auch kapitalmarktpolitisches Querdenken eingebracht hat. Gehört der Kapitalmarkt von innen erneuert? Quasi resetted? Soll die Wiener Börse ein EBIT-starkes IT-Unternehmen im internationalen Wettbewerb der Branche sein? Oder vielleicht doch eher den volkswirtschaftlichen Nutzen (ich ergänze: und Home Bias) in den Mittelpunkt stellen? Und warum haben wir Börseleute so überhaupt keine Lobby? Hörenswert.