Microsoft ein Kauf! (Gastautor, Christoph Scherbaum)
26 Apr
Microsoft (WKN: 870747 ISIN: US5949181045) (Kurs 62,40 € – US-Symbol MSFT): Mit dem Dow Jones-Titel Microsoft kaufen Sie den typischen Trendwert aus dem Technologie-Sektor. Marktkapitalisierung 513 Mrd. $, KGV 31, Dividenden-Rendite von 2,35 %. Das ist nicht preiswert, aber für große Tech-Giganten nicht ungewöhnlich. Die Aktie läuft ganz sauber im Trend. Es ist nicht zu erkennen, warum sich das jetzt ändern sollte. Microsoft-Chart: finanztreff.de Zudem dürfte Microsoft von den Steuerplänen stark profitieren. Trump plant ein Gesetz, welches es den US-Unternehmen erlaubt, ihre im Ausland bei den Töchtern thesaurierten Gewinne steuergünstig in die USA zurückzuholen. Diese Repatriierung der Auslandsgewinne (bei Microsoft sind da... » Weiterlesen
Daimler will in der Spur bleiben (Christoph Scherbaum)
26 Apr
Daimler (WKN: 710000 ISIN: DE0007100000) hatte bereits beeindruckende Eckdaten für das erste Quartal 2017 präsentiert. Zudem stellte die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY) fest, dass Daimler mit BMW 2016 die Liste der profitabelsten Automobilkonzerne der Welt anführte. Somit waren die jüngsten Erfolgsmeldungen auch keine Überraschung. Die Schwaben zeigten sich nach einem fulminanten 2017er-Jahresauftakt für das Gesamtjahr noch optimistischer . Daimler geht davon aus, dass der Konzernumsatz im Jahr 2017 deutlich zunehmen wird. Bisher hatte man sich lediglich ein leichtes Plus zugetraut. Dabei lässt man sich auch nicht durch die anhaltenden Diskussionen rund um Diesel-Fahrzeuge und eine sich abschwächende D... » Weiterlesen
Trotz Macron muss man Wasser in den süßen französischen Wein gießen (Robert Halver...
26 Apr
Es ist zu erwarten, dass Emmanuel Macron der nächste französische Staatspräsident wird. Hurra, wir leben also noch! Unter dem Europa-freundlichen Macron bleibt uns also der Frexit als Polit-GAU Europas erspart. Macron will auch dem deutsch-französischen Motor wieder mehr europäische Zugkraft verleihen, der unter Hollande kein Salatblatt vom Teller ziehen konnte. Und auf den ersten Blick gefällt auch Macrons wirtschafts- und freihandelsfreundliche Gesinnung. Ist Macron also der neue europäische Heilsbringer? Wirtschaftsliberalität und französische Politik – Zwei Welten prallen aufeinander Immer langsam, bevor wir jemanden schon vor Amtsantritt (wirtschafts-)politisch heiligsprechen. Macron ist weder links noch rechts, ein neutraler Quereinsteiger auf ... » Weiterlesen
Commerzbank: Comdirect sorgt für gute Stimmung (Michael Vaupel, Christoph Scherbaum)
26 Apr
Schön, wenn die Töchter das tun, was der Mutter gefällt – zumindest in diesem Fall: Die Commerzbank (WKN: CBK100 ISIN: DE000CBK1001) kann sich über gute Zahlen ihrer Tochter Comdirect (WKN: 542800 ISIN: DE0005428007) freuen. Denn die Direktbank-Tochter meldete eben für das erste Quartal ein um 16% gestiegenen Vorsteuerergebnis: +27,4 Mio. Euro hieß es da, nach +23,7 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahresquartal. Die Rendite auf das Eigenkapital stieg von bereits sehr guten 17,1% im Vorjahr auf 18,6%. 18,6% Rendite aufs Eigenkapital! Das muss man erstmal schaffen. Ich hoffe, das ging nicht auf Kosten der Arbeitsplätze, denn die Verwaltungsaufwendungen sanken von 65,0 Mio. auf 62,7 Mio. Euro. Comdirect-Chart: finanztreff.de Comdirect: 18,6% E... » Weiterlesen
Fresenius: Ist das jetzt „gut“ oder „schlecht“? (Michael Vaupel, Christoph Scherbaum)
26 Apr
Fresenius (WKN: 578580 ISIN: DE0005785802) geht auf Einkaufstour: Das Unternehmen will neben dem „Biosimilar-Geschäft“ (muss erstmal nachschauen, was das nun wieder ist) der Merck KGaA auch das Unternehmen Akorn übernehmen. Schauen wir auf Letzteres: Mit Akorn habe man ein Abkommen zur Übernahme geschlossen, teilt Fresenius mit. Demnach ist Akorn ein „US-amerikanischen Hersteller und Anbieter verschreibungspflichtiger und rezeptfreier Arzneimittel“, dessen Management im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatz von 1,01 bis 1,06 Mrd. Dollar erwartet. Fresenius Kabi bietet demnach 34 Dollar je Akorn-Aktie, was einem Kaufpreis für das gesamte Unternehmen von 4,3 Mrd. Dollar entsprechen würde. Zudem müssten dann die Netto-Finanzverbindlichkeite... » Weiterlesen