Norwegischer Staatsfonds, Harvard-Stiftung & Co: Was Privatanleger von den Großen ...
21 Sep
Privatanleger suchen häufig nach Vorbildern bei der Geldanlage. Warren Buffett ist sicherlich immer eine gute Wahl, aber es gibt auch andere interessante Vorbilder. Wir denken da etwa an den norwegischen Staatsfonds oder die Harvard-Stiftung. Ein Blick auf die Strategien. Ölmilliarden fließen in einen Fonds. Der norwegische Staatsfonds hat eine globale Sonderrolle. Er wird grundsätzlich aus den Einnahmen der Ölförderung in der Nordsee gespeist und soll die langfristige Prosperität des Landes sichern. Inzwischen hat der norwegische Staatsfonds das magische Volumen von 1 Billion US-Dollar erreicht. Das Geld liegt in geschätzt 9.000 verschiedenen Unternehmen. Der Staatsfonds hält damit inzwischen 1,3 Prozent aller weltweit gehandelten Aktien. Das Ziel des Fo... » Weiterlesen
Bundestagswahl 2017 - Non-Event für die Börse? (Robert Halver, Christoph Scherbaum)
20 Sep
Umfragen haben 2016 weder das Brexit-Votum, noch die US-Präsidentenwahl, noch 2017 die Ergebnisse der drei deutschen Landtagswahlen vorhergesagt. Muss man also den Umfragen zur anstehenden Bundestagswahl wirklich mehr Bedeutung zubilligen als dem Wetterbericht für das kommende Wochenende? Irren ist eben menschlich. Doch nehmen wir einfach einmal an, dass die Umfrageinstitute Recht hätten. Demnach kommen statt bislang vier mit FDP und AfD zukünftig sechs Parteien in den Bundestag und die Union wird wieder stärkste Fraktion vor der SPD. Welche politischen Farbkombinationen sind realistisch und was hält die Börse davon? Schwarz-Grün – Das Bündnis der früheren Erzfeinde? Gegen diese Farbmischung gibt es massive ideologische Bedenken. Die CSU scheint ... » Weiterlesen
Münchener Rück sorgt für Klarheit (Michael Vaupel, Christoph Scherbaum)
20 Sep
Auf der am morgigen 21. September stattfindenden „Baader Investment Conference“ möchte sich auch die Münchener Rück (WKN: 843002 ISIN: DE0008430026) (oder „ Munich Re “, je nach Wunsch) präsentieren – mal sehen, wie das bei den vor Ort vertretenen institutionellen Investoren ankommen wird. Zuletzt gab es vom Unternehmen keine so guten Neuigkeiten – Harvey und Irma sei „Dank“. Und zwar sind damit natürlich die beiden Hurrikane Harvey und Irma gemeint. Die Münchener Rück hatte dazu mitgeteilt: „Aus beiden Ereignissen sind hohe versicherte Schäden zu erwarten, die sich für den Markt und Munich Re derzeit noch nicht quantifizieren lassen.“ Münchener-Rück-Chart: boerse-frankfurt.de ... » Weiterlesen
DAX-Analyse am Morgen: Fokus auf die Fed (Gastautor, Christoph Scherbaum)
20 Sep
Der gestrige Dienstag lässt sich im DAX (WKN: 846900 ISIN: DE0008469008) kurz und knapp unter dem Stichwort „Nullnummer“ verbuchen, denn nachdem die Kurse lange Zeit etwas leichter tendierten, reichte eine mäßige Kraftanstrengung im Schlussspurt für einen Endstand auf Vortagsniveau. Dabei profitierte der deutsche Leitindex einmal mehr vom US-Pendant, der Dow Jones erklomm bei 22.386 das nächste Rekordhoch. Aus charttechnischer Sicht bleibt damit alles beim Alten: Für neue Long-Impulse müsste der DAX zunächst zwingend die 12.600er-Marke und im Anschluss auch gleich die Volumenkante bei 12.630 überwinden. Danach hätten die Kurse Platz bis zur Volumenspitze bei 12.730 und darüber, einen erfolgreichen Break vorausgesetzt, bis... » Weiterlesen
Bayer: Yin und Yang (Michael Vaupel, Christoph Scherbaum)
20 Sep
In Bezug auf das Unternehmen Bayer (WKN: BAY001 ISIN: DE000BAY0017) habe ich durchaus widersprüchliche Emotionen (soviel zum rein rationalen „homo oeconomicus“). Bayer-Chart: boerse-frankfurt.de Forschungserfolge im medizinischen Bereich finde ich klasse. So teilte Bayer vor kurzem mit, dass man die US-Zulassung für Copanlisib erhalten habe. Laut Bayer bezieht sich die „auf die Behandlung von erwachsenen Patienten mit wiederkehrendem follikulärem Lymphom, die zuvor mit zwei systemischen Therapien behandelt worden waren.“ Falls dies so zutrifft, klingt das für die Betroffenen nach einer wirklichen Erleichterung. Soviel zu den positiven Emotionen. Bayer: Yin und Yang Was mir hingegen gar nicht gefällt (im kleineren Kreis würde ich es n... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24