„Uhren-Hersteller“ Apple im Fokus (Andreas Kern)
11 Mar
Bei einer Akkulaufzeit von 18 Stunden muss sich die auch zum Telefonieren geeignete Apple Watch immer in der Nähe eines iPhone befinden, damit man die Funktionalitäten auch nutzen kann. In der Goldausführung kostet sie satte 11.000 Euro, aber auch der „Normalpreis“ wird von vielen als zu hoch angesehen. Die Analysten von Nomura etwa gehen davon aus, dass selbst 350 Euro zu viel sind, um das Produkt außerhalb der Industrieländer einer breiten Käuferschicht schmackhaft machen zu können. Echte Apple-Fans hingegen sind relativ begeistert. Auf die Verkaufszahlen darf man jedenfalls gespannt sein. Für das laufende Jahr liegen die Schätzungen für den Absatz in einer noch recht breiten Spanne von 8 bis 15 Millionen Geräten. Unabhängig... » Weiterlesen
Zinswende? - S&P 500: Die Zwickmühle der Fed (Christian-Hendrik Knappe)
11 Mar
Höhere Zinsen vonseiten der US-Notenbank Fed könnten die Kurse im S&P 500 kurzfristig belasten. Doch noch ist die Entscheidung nicht gefallen, ob die Zinswende tatsächlich noch in diesem Jahr vollzogen wird. Am 24. Februar sagte Fed-Chefin Janet Yellen vor einem Kongressausschuss in Washington noch, dass bei den „nächsten paar“ Sitzungen des Offenmarkt-Ausschusses keine Änderung der derzeitigen Niedrigzinspolitik wahrscheinlich sei. Nachdem es an den Finanzmärkten fast als ausgemacht galt, dass die Fed in diesem Jahr die Zinsen anheben würde, wurden die neuen Töne positiv aufgenommen. Schließlich ist die lockere Geldpolitik ein wichtiger Grund für die Kursrallye an den Aktienmärkten in den vergangenen Jahren. Diese hat Indizes ... » Weiterlesen
12 Fragen an … Cornelia Dankl (Bonus Vorsorgekasse)
11 Mar
Was war das grösste Risiko, das Sie jemals eingegangen sind? Ein Fußballmatch vor 5000 Zuschauern und unzähligen Journalisten undTV-Teams auf italienisch zu moderieren. Welche drei Dinge würden Sie auf eine Insel mitnehmen? Ich bezeichne Menschen nicht gerne als Dinge - aber ich würde meinen Mann,meinen Sohn und einen prall gefüllten Picknickkorb mitnehmen Beschreiben Sie sich mit drei Worten: Froh-Natur, umtriebig, mütterlich Womit haben Sie Ihren ersten Schilling Euro verdient? Als Kind im Blumengeschäft und in der Gärtnerei meiner Eltern Und wofür würden Sie den letzten Cent ausgeben? Für die Gesundheit meiner Liebsten Was ist Ihr favorisiertes Urlaubsziel? Ein wunderbares Hotel am Meer in einem friedlichen Land. Bitte um j... » Weiterlesen
Erschütternde österreichische Steuerdiskussion wird den Aktien-Effekt nur wenig än...
10 Mar
Pink Floyd, Have a Cigar, die Methoden der Verlockungen von Big Business, bei Mario Draghi auf permanent repeat seit Wochen am Plattenteller. Die Schleusen der EZB öffnen sich, diesbezügliche Reaktionen im Markt und bei Investoren prägen immer mehr unser Marktbild. Interessant, dass die EZB Käufe auf den kritischen ersten Blick gar nicht mal die europäischen „Verdächtigen“ treffen. Denn die Banken sind in ihren Kapitalanforderungen dermaßen eingezwängt, dass jeder Verkauf von Staatsanaleihen an die EZB sofort eine Ersatzanschaffungsspirale in Gang setzt deren Ende mehr als kostspielig sein dürfte. Die Versicherungen sind ebenso in einer Art Falle, deren Veranlagungen müssen dank Solvency II ohnehin in engsten Risikogrenzen stattfinden und d... » Weiterlesen
Aufstocken oder verkaufen? (Stephan Feuerstein)
10 Mar
Glücklicherweise sind wir davon noch meilenweit entfernt. Eine solche Einstellung gab es vor rund 15 Jahren, als die Aktienkurse zur Jahrtausendwende ihre Hochs beschritten, der steile Absturz ließ damals nicht lange auf sich warten. Wie gesagt, von einer solchen Einstellung sind wir aktuell aber weit entfernt und es sieht auch derzeit nicht so aus, als ob wir kurz vor dem Eintritt in eine solche Euphoriephase stehen. Stimmung bleibt eher verhalten So lange die Mehrheit einer Bewegung mit Skepsis begegnet, ist diese noch längst nicht an einer Spitze angelangt! So ungefähr kann man die Aussagekraft von so genannten „Sentimentindikatoren“ zusammenfassen. Dabei gibt es die unterschiedlichsten Arten dieser Stimmungsindikatoren. Beginnend beispielsweise beim Put Call-Ra... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24