Gedanken zur Cross Industries AG (Daniel Koinegg)
10 Aug
Disclaimer: Die nachstehenden Sätze spiegeln lediglich meine eigene verwunderte Meinung wider und fußen auf einer im Schnelldurchlauf zusammengetragenen Sammlung von öffentlichen Informationen zum behandelten Unternehmen. Ich habe weder eine tiefergehende Analyse des Unternehmens lanciert, noch möchte ich mit diesem Statement anderen Investoren eine Handlungsempfehlung – welcher Art auch immer – aussprechen. Grundsätzlich befassen sich Value Investoren mit Aktien von unterbewerteten Unternehmen. Aus gegebenem Anlass möchte ich aber ein kurzes Statement zu dem abgeben, was derzeit bei der seit kurzem im Wiener Prime Market notierten Industriebeteiligungsgesellschaft Cross Industries AG (AT0000820659) passiert. Zum Hintergrund: die CIAG kam unlängst an d... » Weiterlesen
Aktien sehen gut aus, aber ... (Stephan Feuerstein)
10 Aug
Der Rückgang an den asiatischen Aktienmärkten hat die Investoren zuletzt verunsichert. Hierzulande ging dieser „Aktiencrash“ mit dem Hin und Her um Griechenland fast völlig unter. Dies ist insofern interessant, als dass der Einfluss – im positiven, wie im negativen Sinn – aus China für die weltweiten Aktienmärkte im Vergleich zu dem von Griechenland durchaus als enorm bezeichnet werden kann. Und so ist es kein Fehler, die konjunkturelle Entwicklung Chinas aktuell etwas mehr im Blickfeld zu behalten. Fällt diese weiter zurück, dürfte dies entsprechende Spuren an den Weltmärkten hinterlassen. Dies gilt ganz besonders, da vor allem der DAX hierzulande eher wieder in den „Feierlaunen-Modus“ umgesprungen ist. Positive Ein... » Weiterlesen
Private Equity: Die nackten Tatsachen (Max Otte)
10 Aug
Sehr geehrte Privatanleger, vor ziemlich genau acht Jahren, am 29.06.2007 berichtete ich in meinem Börsenbrief DER PRIVATINVESTOR vom Börsengang der Private Equity Gesellschaft Blackstone (WKN: A0MSM5) von Carl Schwarzmann. Ich vermutete, dass es wohl der Anfang vom Ende sein müsste, wenn eine eigentlich „private“ Gesellschaft an die Börse ginge. Und tatsächlich: Schwarzmann hatte mit seinem untrüglichen Sinn fürs Timing sein Unternehmen gerade noch an die Börse gebracht, bevor diese abstürzte. „Private Equity“ hieß früher eigentlich „Leveraged Buyout“ und wurde von Firmen wie KKR (Kohlberg, Kravis, Roberts) in den 80er Jahren groß gemacht. Mit viel Fremdkapital wurden Firmen übernommen und gnadenl... » Weiterlesen
100 Tage, 100 Wertpapiere: Weiterer Teilverkauf Cross nach 140 Prozent Plus, Resiz...
10 Aug
Auch am Tag 25 der "100 Tage, 100 Wertpapiere"-Phase gibt es eine Abweichung vom Plan, das Buy Hold durchzuziehen. Nachdem ich am Freitag die Cross-Position nach 80 Prozent wieder auf 1000 Euro zusammengestutzt habe, habe ich heute bei 140 (!) Prozent Plus weitere Stücke gegeben. Das ist die "Reservekasse" für Protective Puts. Insgesamt macht sich das Projekt sehr gut und liegt bereits deutlich im Plus, einen grossen Bericht gibt es im Fachheft monatlich http: www.christian-drastil.com fachheft-info . ABOUT: Abgewickelt über den Broker Hello bank (früher direktanlage.at) machen wir ein Cost Averaging-Projekt imKleinen: 100 Handelstage lang wird je ein Wertpapier (Aktien, Fonds, Zertifikate, ETFs) um 1000 Euro gekauft, oft basierend auf Talks mit Gleichgesinnten. Das Depot wurde An... » Weiterlesen
K+S: Jetzt sprechen die Privatanleger (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)
10 Aug
Noch weigert sich der kanadischen Konzern Potash (WKN 878149), sein Übernahmeangebot für den Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller K+S (WKN KSAG88) aufzustocken. Gleichzeitig wird man beim DAX-Unternehmen nicht müde, immer wieder herauszustellen, dass man die gebotenen 41,00 Euro je K+S-Aktie schon fast als Beleidigung ansieht. Nun hat sich das Management für diese Ablehnung noch einiges an Rückendeckung besorgt. Im Zuge einer Mitte Juli durchgeführten Umfrage wollte K+S von sämtlichen Privataktionäre, die zusammen knapp 30 Prozent der Anteile halten, wissen, wie sie zu dem Angebot aus Kanada stehen. Neben einer relativ hohen Beteiligungsquote konnte das K+S-Management zudem eine hohe Zustimmung (84 Prozent) für die Ablehnung des aktuellen Übernah... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24