DAX - Auf und Ab (Christian Kremer, xtb)
26 Aug
Ölpreise können sich stabilisieren AUTOR: Elena Ditzel Marktlage: Der Dax konnte sich gestern wieder über 10.000 Punkte hieven, er schloss bei 10.128 Punkten und legte insgesamt 5 Prozent zu. Grund dafür war die Verkündung der chinesischen Zentralbank, den Leitzins auf 4,6 Prozent zu senken. Zum heutigen Handelsstart sah es allerdings wieder nach einer Talfahrt aus. Der Deutsche Leitindex verlor 240 Punkte in den ersten Minuten und fiel auf 9.887 Punkte. Das auf und ab geht weiter. Der Kurs steht aktuell bei 10.036 Punkten. Die Frage ist, wie lange er sich jetzt bei diesem Niveau halten kann. Die Angst vor einer lahmenden Konjunktur in Europa steigt, da China ein wichtiger Absatzmarkt für Europa ist. China wird vorgeworfen zu spät reagiert zu haben. Statt auf ... » Weiterlesen
Daimler: Ausgewogenes Verhältnis (Marc Schmidt)
26 Aug
Zuletzt haben sich angesichts der chinesischen Wachstumssorgen immer mehr Analysten pessimistisch zum europäischen Autosektor geäußert. Kein Wunder, beherbergt doch die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt den inzwischen wichtigsten Automarkt auf diesem Planeten. Selbst Daimler (WKN 710000) blieb nicht verschont, obwohl die Stuttgarter mit ihrer Pkw-Marke Mercedes-Benz vor allem im Vergleich zur deutschen Konkurrenz etwas weniger von China abhängig sind. Das hat die Analysten bei der UBS nun auch nicht daran gehindert, das Kursziel für die Daimler-Aktie von 85,00 auf 75,00 Euro nach unten zu fahren. Allerdings konnten sich die Marktexperten dann doch dazu durchringen, das Rating von „Sell“ auf „Neutral“ zu ändern. Grund sind die jü... » Weiterlesen
Zwischendividende, solange die KESt noch bei 25 Prozent ist? (Wilhelm Rasinger)
26 Aug
Derzeit werden die Halbjahresergebnisse präsentiert. Für die Mehrzahl der Aktionäre gibt es keine bösen Überraschungen, die Unternehmen erfüllen die Erwartungen und schlagen sich in einem schwierigen Umfeld beachtlich. Nach wie vor ist das Interesse der Österreicher für ihren eigenen Kapitalmarkt nicht sehr ausgeprägt. Ausländer dominieren das Geschehen in einem der reichsten Länder der Welt – zu mindestens auf dem Papier bzw. auf Basis schwer nachvollziehbarer Statistiken. In dieser heiklen Situation war die Erhöhung der Kapitalertragssteuer mit Anfang 2016 von 25 auf 27,5 Prozent ein unangenehmes, kontraproduktives Signal. Eine aktionärsfreundliche Möglichkeit wird - im Gegensatz zum Ausland - überhaupt nicht genutzt: di... » Weiterlesen
Geht der Aktiencrash weiter? (Winfried Kronenberg, Marc Schmidt)
26 Aug
Das haben wir lange nicht mehr erlebt: Kursrückgänge von über drei Prozent an mehreren Tagen hintereinander. Der DAX verlor innerhalb einer Woche rund 15 Prozent. Und die Ursache ist das zurückgegangene Wirtschaftswachstum in China. Wohlgemerkt: das Wachstum Chinas ist kleiner geworden – es ist aber weiterhin positiv. Wir halten die Börsenreaktion der vergangenen Tage für etwas übertrieben. Deutschlands Export betrug 2013 1,1 Bill. Euro, nach China gingen davon aber nur 75 Mrd. Euro. Aktien sind überverkauft! Sehen wir uns den Bullish-Percent-Index (BPI) an, den wir u.a. für Vermögensverwaltungen nutzen: Der BPI misst die relative Anzahl aller Aktien des zu untersuchenden Marktes (hier: New York Stock Exchange, NYSE), die ein Point & Figur... » Weiterlesen
Volkswagen und seine Baustellen (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)
26 Aug
Die Volkswagen-Aktie (WKN 766403) hat gegenüber ihrem zu Jahresbeginn verzeichneten Allzeithoch bei 262 Euro inzwischen etwas mehr als 35 Prozent an Wert eingebüßt. Zudem erscheinen die DAX-Papiere angesichts eines 2016er-KGV von 6,6 extrem günstig. Und trotzdem heißt das noch nicht, dass die Einstiegsgelegenheit so gut ist wie sie auf den ersten Blick erscheint. Schließlich sind Licht und Schatten bei den Wolfsburgern derzeit sehr nahe beieinander. Zumindest konnten die Querelen an der Konzernspitze rund um Konzernchef Martin Winterkorn und den lange Zeit als übermächtig gehandelten Aufsichtsratschefs Ferdinand Piëch beendet werden. Gleichzeitig konnten zuletzt auf den Automärkten in den USA und Europa erfreuliche Entwicklungen festgestellt werden. Da... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24