DAX-Analyse am Morgen: Hält der Abwärtsdruck an? (Gastautor, Christoph Scherbaum)

Mit einem Tagesverlust von 2,3% beendete der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) am Freitag eine rabenschwarze Woche, in der die deutschen Blue Chips rund 4,6% abgaben und bei 12.878 Zählern ein neues Jahrestief markierten. Gleichzeitig sackte der Index damit auf den niedrigsten Stand seit dem 29. August. Der drohende Handelskrieg mit den USA sorgte somit (gemessen an den ersten beiden Handelstagen) für den schlechtesten März-Start in der DAX-Geschichte.

Nachdem der Dow Jones seine Verluste am späten Freitagabend jedoch auf marginale 0,3% eindämmen konnte, schob sich auch der deutsche Leitindex nachbörslich wieder an die wichtige 12.000er-Barriere heran. Ob diese psychologisch wichtige Schwelle aber zum Wochenstart schnell zurückerobert werden kann und sich der DAX dadurch die Chance auf ein Doppeltief offenhält, bleibt fraglich. Dennoch wäre es der erste Schritt für eine größere Erholung, die den Index im Anschluss bis 12.200, 12.330 oder 12.420 hieven könnte.

Dieses bullishe Szenario wäre jedoch sofort beiseite gewischt, sobald die Kurse erneut den Rückwärtsgang einlegen; als erster Halt wäre nun die Spanne zwischen dem neuen Jahrestief bei 12.878 und dem August-Tief bei 11.869 zu nennen, bevor darunter die Volumenspitze bei 11.565 Punkten auf den Prüfstand gestellt werden dürfte. Wichtig zu wissen: die nächste nennenswerte Unterstützung findet sich danach erst im Bereich von 11.415 Punkten – also auf dem Niveau des 2017er-Jahrestiefs.

Trading-Idee

steigend (Call)

fallend (Put)

WKN

DM2WCM

DM21GK

Basispreis

10.752,22

14.030,72

Knock-out-Schwelle

10.752,22

14.030,72

Letzter Handelstag

endlos

endlos

Hebel

11,04

5,33

Kurs1)

10,80

22,39

1)Uhrzeit: 05.03.2018 08:28:02

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.



(05.03.2018)

DAX fällt runter


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Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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