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Erste Group Bank: Mit neuem Vorstand in die Zukunft (Robert Sasse)

Dass die europäischen Banken derzeit nicht viel zu lachen haben ist mittlerweile ein offenes Geheimnis und in den Vorstandsebenen müssen entsprechend weitreichende Entscheidungen getroffen werden, um die Verluste in Grenzen zu halten und die Bankhäuser erfolgreich und oftmals mit neu überdachten Strukturen in die Zukunft zu führen. Nicht anders sieht es auch bei der Erste Group Bank aus. 

In dem österreichischen Bankhaus gab es deshalb in der letzten Zeit auf Vorstandsebene rauchende Köpfe, denn es galt, den Posten des Risikovorstandes neu zu besetzen. Und gerade der Risikovorstand ist in der heutigen Zeit und hinsichtlich der vielen zu bedenkenden Risiken, ein nicht zu unterschätzender Entscheidungsträger. Während im allgemeinen in solchen Situationen heute oft ganz neue Wege beschritten werden, setzt die Vorstandsriege der Erste Group Bank zum ersten Januar 2017 hier jedoch weniger auf frischen Wind als auf gesetzte Erfahrung.

Denn die Entscheidung fiel auf den 60-jährigen Willibald Chernko, den früheren Bank Austria Chef. Damit hat dieser der 46-jährigen Alexandra Habeler-Drabek, die ebenfalls in der engsten Wahl für die Position stand, den Chefsessel vor der Nase weggeschnappt. Ob eine, ebenfalls sehr erfolgreiche, Frau den von Männern dominierten Vorstand der Erste Bank Group hier für die Zukunft mit einem anderen Blickwinkel hätte versorgen können bleibt fraglich. Und wer weiß, Chernkos Vertrag läuft bis Ende 2020, eventuell hat Habeler-Drabek dann die Chance, in die Führungsriege aufzusteigen.

Für die Aktionäre gilt die Besetzung des Postens meiner Ansicht nach wohl eher dann als gelungen, wenn die Performance des Bankhauses als positiv wahrgenommen wird und sich dies dann in den Aktienkursen widerspiegelt.

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(21.09.2016)

Erste Group


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Robert Sasse

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

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