23.06.24

Da bei dieser Fussball-Euro die besten vier Gruppen-Dritten weiterkommen und Österreich da unter den Kandidaten ist, darf natürlich gerechnet werden. Und das ist deswegen spannend, da ja nicht alles gleichzeitig passiert. Und heute hat Ungarn mal einen dritten Rang in der Gruppe mit Deutschland, der Schweiz und Schottland dank eines Last Minute Tores fixiert. Es ist gut für Österreich, dass nicht die Schotten gewonnen haben, aber ein Unentschieden wäre noch besser gewesen, dann wären die drei Punkte Österreichs sowieso nicht einholbar dagestanden. Um vor den Ungarn zu bleiben, dürfen die Österreicher nun sogar mit 3 Toren Unterschied gegen die Niederlande verlieren (was natürlich gegen potenziell in einen Lauf kommende Holländer immer einzukalkulieren ist). Ich glaube aber gelesen zu haben, dass irgendeine KI die Aufstiegswahrscheinlichkeit für Österreich mit 98 Prozent beziffert hat, vor allem, weil uns die Polen wegen des direkten Duells nicht mehr überholen können. Ich glaube, schon am Dienstag können wir das fix bejubeln, das mit dem Aufstieg in die Last 16.

 

Banken der Zukunft, FinTechs als Angreifer – oder wie Bill Gates sagte „Banking is...

01 Nov

Roland Meier

Ich hatte diese Woche das Vergnügen einem Vortrag eines der prononciertesten „FinTech“-Experten im deutschsprachigen Raum folgen zu dürfen. Alexis Eisenhofer, Vorstand von financial.com ,befasste sich darin mit den Herausforderungen für die Banken der Zukunft, bzw. wo die Zukunft der Banken liegt, wenn google & Co ins Finanzgeschäft drängen. Die Analyse war schonungslos, durchaus gespickt mit einigen Zahlen, die sehr zum Nachdenken anregen, und wo wir hoffen müssen, dass dies in den Chefetagen der etablierten Institute auch intensiv gemacht wird. So zeigt eine McKinsey Studie aus 2013, dass Retailbanken nur rund 20-40% ihrer Prozesse digitalisiert haben, weshalb wesentliche Effizienzpotentiale nicht ausgeschöpft werden. Die sogenannten Millenials, aber...     » Weiterlesen


 

Risikoreduktions-Know-How für vwd

27 Sep

Roland Meier

Risikokontrolle wird in unruhigen Marktphasen wichtiger, deshalb haben vwd und iQ-FOXX beschlossen, die smart Beta Indizes von iQ-FOXX, die ja Risikoreduktion als primäres Indexziel verfolgen, allen vwd Datenkunden bereitzustellen, dies hat vwd in einer Pressemeldung in dieser Woche bekanntgegeben. Asset Manager und Vermögensverwalter haben damit erstmals die Möglichkeit, produktunabhängigen Research zu weltweiten Märkten einerseits als Benchmarks und andererseits auch als Signale zur Steuerung von Asset Allokationen zu bekommen. Die Ergebnisse sind beeindruckend, zumal es einige Indizes in den letzten Wochen klar geschafft haben, den Drawdown im Markt abzufedern, genau dies ist gefordert, wenn man die Aktienquoten nicht sofort wieder senken möchte. Spezielle Allokationen ...     » Weiterlesen


 

Stuttgarter Börsenempfang 2014 – ex-EZB Chefvolkswirt Otmar Issing findet klare Wo...

20 Sep

Roland Meier

Traditionell geht die Stuttgarter Börse im Herbst mit einem mit 400 Gästen gut besuchten Empfang aus der Sommerpause. Dabei hielt dieses Jahr der ehemalige Chefvolkswirt der EZB und nunmehrige Präsident des Center for Financial Studies der Goethe Universität in Frankfurt den Gastvortrag. Börsenchef Lammersdorf zitierte Issing gleich zu Beginn: Issing hatte anlässlich der Gründung des Euro damals schon gesagt, dass der Euro ein Experiment ist, und zwar ein Mutiges. Die Hoffnung, dass Issing mangels aktueller öffentlicher Ämter, die eine oder andere klare Aussage trifft, wurde nicht enttäuscht. Issing ging zunächst auf die Identität des € ein, und betonte, dass auch auf der 1-Dollarnote „et unibus unum“ steht, übersetzt &bd...     » Weiterlesen


 

Alpbach-Fazit: Visionen bitte, strengste Aufsicht inclusive! (von Roland Meier)

16 Sep

Roland Meier

Die Alpbacher Finanzmarktgespräche 2014 brachten subtile Diskussionen, wie Zitate von zwei Dutzend Vertretern aus Finanzindustrie, Aufsicht und Politik zeigen. Ein Fazit von Roland Meier für das Fachheft 24. Wie alle Jahre wieder versammelten sich Ende August zahlreiche Vertreter der Finanzindustrie und Aufsichtsbehörden in Alpbach, um aktuelle Themen zu diskutieren. „Aktuell“ ist dabei immer ein relativer Begriff, denn viele der Themen begleiten die Akteure schon seit einigen Jahren in unterschiedlich intensivem Ausmaß. Im Jahr 2014 war insbesondere die Fragestellung, ob nun durch Bankenunion, etc. der Finanzsektor insgesamt stabiler geworden ist, und wie es nun mit der immer beschworenen Formel „Finanzsektor soll der Realwirtschaft dienen und nicht umgekehrt&l...     » Weiterlesen


23.06.24

778. Am Freitag hatten wir den Juni-Verfall, die Verfallstage sind stets die dritten Freitage im Monat und zum Quartalsende geht es da besonders zur Sache, man spricht von einem dreifachen Verfall mit mehr Produkten als sonst, die auslaufen. Und so sahen wir in Wien 778 Mio. Euro Handelsvolumen, dies war der grösste Wert heuer bisher, in Deutschland waren es sogar 20x soviel, mehr als 15 Mrd. an diesem einem Tag. Auch wenn die Terminbörsen selbst nicht mehr so wichtig sind wie früher und auch Wien gar keine eigene Terminbörse (früher: die mächtige ÖTOB) mehr hat, so werden doch an Verfallstagen immer wieder Indizes leicht adjustiert und das bringt Volumen. Und Volumen erzeugt mehr Volumen. Man sucht sich logischerweise solche Tage für Umstellungen aus, da es da mehr Handelsvolumen gibt und so die Umstellungseffekte leichter zu verkraften sind im Orderbuch. Solche Tagen tun dem Markt gut, die Wiener Börse verdient natürlich an den Umsätzen mit. Wie schön wäre es, wenn die Werte dieser Tage einfach normal wären. Aber da fehlt uns viel, weil Österreich einfach ETF-ferne Listings hat leider. Ich erinnere: ATX 30 Sparplan bitte.