ATX-Trends: Andritz und die Zahlen zum Geschäftsjahr 2016 (Mario Tunkowitsch, Wien...
03 Mar
Eine Verschnaufpause deutet sich an: der gestrige Tag brachte für die europäischen Börsen eine Stabilisierung auf hohem Niveau. Nach den deutlichen Zuwächsen des Vortages schien es, als ob die Börsen ganz einfach eine Auszeit benötigten, und so war der Handel wenig dynamisch und die meisten Indices bewegten sich in einer schmalen Bandbreite. Am Ende des Tages schlossen die meisten Handelsplätze mehr oder weniger auf Vortagsniveau. Gewinne wurden meist bei den konjunkturabhängigen Titeln mitgenommen, die zuletzt gut gelaufen waren. Deutlich nachgeben mussten die Aktien der Deutschen Telekom, das Unternehmen blieb sowohl beim operativen Gewinn als auch beim Cashflow deutlich hinter den Schätzungen der Analysten zurück und gab 1,2% nach. Zu den Gewinnern in Europa zählte Adidas , nachdem der Anteil im US-... » Weiterlesen
ATX-Trends: Do&Co-Joint Venture verlängert Cateringvertrag mit Turkish Airlines (M...
02 Mar
„The trend is your friend“: eine alte Börsenweisheit wurde gestern wieder eindrucksvoll bestätigt. Wenn die Märkte nach oben wollen, dann wird vieles positiv ausgelegt und verhilft zu neuer Energie. Und so war es auch mit der Rede von Donald Trump. Obwohl er inhaltlich viel schuldig blieb, vor allem keine Details zu seinem geplanten Investitionsprogramm und zu der Steuersenkung präsentieren konnte, überwog die Erleichterung, dass er sich zum ersten Mal richtig staatsmännisch präsentiert hatte, und die Börsen kannten nur eine Richtung, nach oben. So schloss der DAX mit einem Plus von knapp 2,0%, und auch der EuroStoxx 50 konnte mehr als 2,1% zulegen. Angeführt wurde der europaweite Aufschwung von Banken, von Rohstoffaktien und von Bautiteln. Zusätzlich wirkte die Meldung positiv, dass die Inflation in D... » Weiterlesen
ATX-Trends: Flughafen Wien präsentiert die vorläufigen Zahlen (Mario Tunkowitsch, ...
01 Mar
Politische Börsen haben kurze Beine und doch wird immer wieder abgewartet. Auch gestern gab es kaum Bewegung an den europäischen Börsen, die Märkte waren vor der ersten Rede von Donald Trump vor beiden Häusern des Kongresses abwartend. Die Rede kam, und einige bezeichneten sie als die bisher beste des neuen Präsidenten. Er war gemäßigt, er fand nette Worte, allerdings blieb er doch Substantielles schuldig. Es gab große Ankündigungen eines Billion Dollar schweres Infrastrukturprogramm, massiv erhöhte Verteidigungsausgaben, massive Steuersenkungen, aber keine Erklärung wie er diese Quadratur des Kreises bewältigen will. Ebenso wurde der Kongress aufgefordert, Obamacare zu streichen und durch etwas Neues zu ersetzten, ohne eine konkrete Andeutung wie dieses Neue ausschauen sollte. Die europäischen Börsen re... » Weiterlesen
ATX-Trends: Erste, Amag und EVN legen Zahlen vor (Mario Tunkowitsch, Wiener Privat...
28 Feb
Zum Wochenstart nahmen die europäischen Börsen Anlauf zu neuen Zuwächsen, allerdings fehlte dann im Tagesverlauf das notwendige Momentum und so endeten die meisten Indices zwar mit positivem Vorzeichen, die Zuwächse waren aber eher bescheiden. Der EuroStoxx 50 legte ebenso wie der DAX 0,2% zu. Anleger sind im Moment eher abwartend, und alles wartet auf die Rede von Donald Trump vor dem Kongress. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Frage, wie sehr die angekündigten „phänomenalen“ Steuerpläne tatsächlich ausfallen. So beherrschten Unternehmensnachrichten die Börsen, und hier waren es vor allem geplatzte Fusionspläne, die Einzeltitel bewegten. Die Fusion der Londoner mit der Deutschen Börse steht vor dem Aus, die LSE-Aktien fielen 1,5%, Aktien der Deutschen Börse rutschten 4,5% ab. Auch die Übernahme des... » Weiterlesen
ATX-Trends: Von der Unternehmensseite ist es relativ ruhig (Mario Tunkowitsch, Wie...
27 Feb
Keinen versöhnlichen Wochenausklang gab es letzte Woche für die europäischen Börsen, es ging mit einem deutlichen Minus ins Wochenende. Für den Rückgang gab es kaum fundamentale Gründe, es schein ganz einfach so als ob die Aufwärtsbewegung zu weit nach vorne gelaufen wäre und an Kraft verloren habe. Auch Unternehmen, die durchaus Zahlen im Rahmen der Erwartungen geliefert hatten, konnten kaum zulegen, bei den geringsten Enttäuschungen wurde dagegen gnadenlos abgestraft, wie beispielsweise BASF erleben musste. Für den Chemiekonzern ging es am Freitag mehr als 2,4% nach unten, obwohl die gemeldeten Zahlen über den Erwartungen lagen, aber der Ausblick konnte die Investoren nicht zufriedenstellen. Ebenso musste der französische Baukonzern Saint-Gobain nach durchaus guten Zahlen 2,5% abgeben. In der kommend... » Weiterlesen