ATX-Trends: Wolford und Zumtobel im Fokus (Mario Tunkowitsch, Wiener Privatbank)
06 Dec
An den europäischen Aktienmärkten wechselten die Anleger am Dienstag aus zyklischen Aktien in so genannte defensive Werte. Konjunkturunabhängige Branchen wie Versorger, Nahrungsmittel-Aktien oder auch die Hersteller von Gütern des täglichen Bedarfs schlossen leicht im Plus, ebenso die zurückgebliebenen Einzelhandelswerte. Dagegen wurden die konjunkturabhängigen Rohstoffaktien verkauft und auch die Bankenwerte. Die Technologieaktien konnten sich erholen, Händler sehen aber besonders hier nach wie vor Risiken für weitere Gewinnmitnahmen. Der Hedgefonds Elliott ist bei der Eon-Tochter Uniper eingestiegen, für die der finnische Fortum-Konzern 22 Euro je Aktie geboten hat. Damit verstärken sich die Erwartungen, dass Fortum das Angebot deutlich nachbessert. Uniper gewannen 3,9 Prozent auf 25,88 Euro. Eon stiege... » Weiterlesen
ATX-Trends: Zumtobel bestätigt Zahlen (Mario Tunkowitsch, Wiener Privatbank)
05 Dec
Investoren schauen wieder auf die Fundamentaldaten: weitere Fortschritte bei der Umsetzung der US-Steuerreform sorgten für Kauflaune an den Börsen. An der Wall Street markierten der Dow-Jones-Index und der S&P-500 neue Rekordhochs und trieben damit auch Europas Börsen an. Der Dollar zog an, der Euro zeigte sich im Umkehrschluss etwas leichter, was positiv für die exportorientierten europäischen Aktien war. Gesucht waren vor allem Bankenwerte. Der Stoxx-Bankenindex stieg um 1,2 Prozent. Positiv für den Sektor wirkten die steigenden Renditen am US-Anleihemarkt. Sie zogen an, weil die Steuerreform die Konjunktur stützen und damit die Preise antreiben dürfte. Damit wäre der eg für weitere Leitzinserhöhungen geebnet. Airbus lagen mit einem Plus von 2,9 Prozent auf 87,79 Euro in der Nähe ihres Allzeithochs von ... » Weiterlesen
ATX-Trends: VIG, Zumtobel, Bawag, RBI ... (Mario Tunkowitsch, Wiener Privatbank)
04 Dec
Auch zum Wochenschluss kam keine wirkliche Kauflaune auf, die Eurostärke und die Ungewissheit über den Ausgang der Steuerreform in den USA wirkten als Belastungsfaktor. 1,9% nach unten ging es für den Automobilsektor, nach unten gezogen von PSA mit minus 2,7% nach einer Abstufung durch Citigroup und durch Volkswagen mit einem Abschlag in gleichem Ausmaß, nachdem die Umsätze in den USA einen Dämpfer erlitten hatten. Ebenfalls unter negativen Analystenkommentaren hatte Sanofi zu leiden, eine Verkaufsempfehlung von Morgan Stanley brachte einen Abschlag von 2,3%. Novo Nordisk hingegen erlebte das Gegenteil, eine Kaufempfehlung brachte ein Plus von 1,0%. Deutlich zulegen konnte Lufthansa , bei der Übernahme der Air Berlin zeichnet sich eine Zustimmung der EU-Wettbewerbshüter ab wodurch die Aktie 1,4% h... » Weiterlesen
ATX-Trends: Andritz, Erste Group, OMV ... (Mario Tunkowitsch, Wiener Privatbank)
01 Dec
Wieder war es der anziehende Euro, der gestern die Stimmung an den europäischen Börsen belastete und die wichtigsten Indices mit einem Minus schliessen liess. Schwächster Sektor waren die Bau- und Baustoffwerte, die in Summe 0,8% abgeben mussten. Schwach war auch einmal mehr der Rohstoffsektor mit einem Abschlag in gleichem Ausmaß, diese Branche litt unter Sorgen über ein langsameres Wachstum der chinesischen Wirtschaft. Gewinne gab es im Telekombereich, Deutsche Telekom notierte beispielsweise am Ende des Tages fast 1,4% höher, was vor allem mit der Suche der Anleger nach Werten mit stabilen Erträgen und guten Dividendenrenditen begründet wurde. Technologiewerte schafften nur zwischenzeitlich eine moderate Erholung, gegen Handelsschluss drehten sie ins Minus und schlossen 0,3% schwächer. Munich Re kämpft... » Weiterlesen
ATX-Trends: Strabag und das Q3 (Mario Tunkowitsch, Wiener Privatbank)
30 Nov
Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Mittwoch mit Ausnahme der Londoner Börse an ihre Erholungstendenz vom Vortag angeschlossen. Allerdings gaben sie am Nachmittag einen Großteil ihrer Gewinne wieder ab. Marktbeobachter erklärten dies mit dem nachlassenden Schwung am New Yorker Aktienmarkt, wo vor allem Technologiewerte unter die Räder kamen. Die Börse in London wurde durch das steigende Pfund belastet, das dank der Annäherung zwischen Brüssel und London bei den Brexit-Gesprächen deutlichen Rückenwind bekam. Technologiewerte kamen deutlich unter Druck, der Sektorindex musste gleich 2,7% abgeben. Am stärksten war die Einzelhandelsbranche mit einem Tagesplus von über 1,7%. Die spanische Bank BBVA verkaufte Immobilien im Wert von 4 Milliarden Euro an den US-Investor Cerberus und konnte 2,0% zulegen. Ph... » Weiterlesen