Silber: Brenzlige Chartsituation (Christian Henke)
05 Oct
Schon dies ist aus charttechnischer Sicht nicht allzu zu erfreulich. Doch gerade in dieser Woche hat sich die Situation weiter verschlechtert. Einige Unterstützungen stehen unter gehörigem Druck. Als erste Chartmarke fiel die waagerechte Trendlinie bei 18,68 USD den Bären in die Hände. Der gewichtete 40-Wochen-Durchschnitt bei aktuell 18,22 USD, die Trendgerade bei 18,00 USD sowie der seit Januar dieses Jahres gültige Aufwärtstrend bei momentan 17,97 USD könnten diesem traurigen Beispiel folgen. Ein Wochenschlusskurs darunter wäre ein herber technischer Rückschlag. In diesem Szenario könnte es abwärts bis zur nächsten Unterstützung bei 16,38 16,80 USD gehen. Gelingt hingegen die Verteidigung der erwähnten Preisbereiche, könnte e... » Weiterlesen
DAX im Rückwärtsgang (Christian Henke)
05 Oct
Die Marke bei 10.600 Punkten konnte zurückgewonnen werden. Allerdings dürfte der DAX heute schwächer in den Tag starten. Infolge schwacher Vorgaben aus den USA sehen wir das heimische Börsenbarometer zur Stunde bei 10.568 Punkten und somit rund 0,4% unter dem Vortagesschlusskurs. Ausblick Am Freitag ist es wieder soweit. Am frühen Nachmittag wird der offizielle US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Einen Vorgeschmack darauf erhalten die Marktteilnehmer bereits heute. Der private Datenanbieter ADP wird die Beschäftigungszahlen für den Monat September veröffentlichen. Ebenfalls von Interesse könnten die US-Rohöllagerbestände sein. Der Ölpreis der Sorte WTI hat sich zuletzt sehr erfreulich entwickelt und nähert sich aktuell mi... » Weiterlesen
DAX im Bann der Deutschen Bank (Christian Henke)
04 Oct
Im Fokus stand vor allem die Deutsche Bank. Pressemeldungen zufolge, wonach das deutsche Kreditinstitut eine niedrigere Strafe in den USA zahlen soll, haben nicht nur die Anteilsscheine des DAX-Titels, sondern auch den heimischen Gesamtmarkt beflügelt. Am letzten Handelstag im September schloss der DAX mit 10.511 Punkten deutlich im Plus und konnte die Marktteilnehmer überraschen. Freitag vergangener Woche notierte der deutsche Leitindex zweitweise unter der Marke bei 10.200 Zählern. Dank der Kursrakete am Monatsende konnte aus charttechnischer Sicht der übergeordnete und aus dem Jahr 2015 stammende Abwärtstrend bei 10.430 Punkten überwunden werden. Nächste Anlaufstelle auf dem Weg gen Norden könnten nun die Zwischenhochs von November und Dezember 2015 bei 11.430 ... » Weiterlesen
EUR-GBP: Massiver Widerstand voraus (Christian Henke)
30 Sep
Allerdings wehrte die Freude darüber nicht allzu lange. Bei 0,8709 GBP scheiterte das Währungspaar an einer waagerechten Widerstandslinie. Kurz darauf ging es deutlich abwärts. Die horizontale Schiebezone bei 0,8346 0,8330 GBP konnte die Talfahrt aufhalten. Der EUR-GBP hatte sich dann von der genannten Chartmarke nach oben entfernt. Die untere Begrenzung der erwähnten Dreiecksformation konnte zurückgewonnen werden. Gleiches gilt für die Widerstandsbarriere bei 0,8612 0,8628 GBP. Allerdings bereitet die Trendgerade bei 0,8709 GBP erneut Probleme. Rutscht das Währungspaar unter die Unterstützungszone bei 0,8346 0,7330 GBP, sollte ein Test der Unterseite des aufsteigenden Dreiecks bei aktuell 0,8470 GBP in Betracht gezogen werden. Anschließend könnte es ... » Weiterlesen
US-Rohöl (WTI): OPEC-Einigung beflügelt (Christian Henke)
30 Sep
Diese besteht im Tageschart aus der intakten Aufwärtstrendlinie, der exponentiellen 200-Tage-Durchschnittslinie und der waagerechten Trendlinie. Kurz darauf hat die OPEC mit der angekündigten Kürzung der Fördermenge die Ölmärkte überrascht. Für die Sorte WTI ging es daraufhin explosionsartig aufwärts. Die Notierungen des „schwarzen Goldes“ erreichten den seit Anfang Juni dieses Jahres vorherrschenden Abwärtstrend bei aktuell 47,90 USD. Ein Bruch der genannten Chartmarke nach oben blieb bislang aus. Vielmehr sieht es im Augenblick danach aus, als würde sich der Ölpreis der Sorte WTI gen Süden orientieren. In diesem Fall müsste mit einem neuerlichen Test der eingangs erwähnten Kreuzunterstützung gerechnet werden. ... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24