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Börsevorstand Buhl verteidigt Regelwerk und Market Maker (Christian Drastil)

Der BE sieht den permanent unter der Kassa notierenden Future (Alleinstellungsmerkmal von Wien) und die Fast Market-Regel (bei Schwankungen grösser drei Prozent müssen die Market Maker nicht quotieren; man kann nicht einmal Verluste glattstellen) als Mitgrund für die starke Underperformance der Wiener Börse. Börsevorstand Michael Buhl räumt gegenüber dem BE auch ein, dass „das übliche Zusammenspiel zwischen Kassa- und Terminmarkt“ derzeit nicht funktioniere, weil „der Kassamrkt so volatil ist.“ Es komme dadurch auf der Pricing-Seite des Futures zu Verwerfungen. Hinsichtlich der 3%-Fast-Market-Regel ist Buhl der Meinung, dass diese nach wie vor angebracht sei: „Ein Ändern der Grenzen würde aus meiner Sicht das Risiko für die Market Maker unverhältnismässig erhöhen und würde schlussendlich zu einem Zurüc...     » Weiterlesen



 

ATX: "Bücher voll, es nimmt niemand was auf" (Christian Drastil)

Händler argumentieren, dass die Bücher der Banken längst voll seien und die laufenden eintrudelnden Verkaufsorders damit nicht bedient werden könnten. Daher die dramatischen (und wohl teilweise erratischen) Kursvorfälle. Der Blick auf das Fundamentale wird auch wieder zurückkehren. Die Frage ist, wie lange die Marktsystematik (Future unter Kassa, kaum Quotierung von ATX-Optionen) noch wild regieren kann. 6. Oktober -8,22 Prozent 29. September -8,05 Prozent (nach Faymann-Sieg) 17. März - 5,20 Prozent 19. September + 11,50 Prozent (bester Tag in der ATX-Geschichte) 3. Oktober +6,49 Prozent 24. Jänner + 5,50 Prozent      » Weiterlesen