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Wertpapier-KESt: ATX-Unternehmen wandern in internationale Hände (Christian Drastil)

Ein nicht unwesentlicher Aspekt der geplanten Wertpapier-KESt wird in Banken Institutionellen-Kreisen gerade recht intensiv diskutiert. Die Handelsteilnehmer der Wiener Börse leben nicht von Buy&Hold, sondern eben vom Handel mit Aktien und hier geht man davon aus - so die KESt kommt - dass das Volumen inländischer Käufer Verkäufer ab Eintreten der Steuerpflicht massiv zurückgehen wird. Das trifft zB die Internet-Broker ganz markant, während die auf Institutionelle spezialisierten Handelsteilnehmer ohnedies grossteils bereits jetzt auf die internationale Klientel setzen. Dies wird weiters dazu führen, dass die grossen börsenotierten Unternehmen zunehmend in internationale Hände fallen. Ich möchte das nicht werten, ist von vielen AGs auch so gewünscht. Aber: Es werden genau diejenigen sein, die jetzt di...     » Weiterlesen


 

Espresso-Zutaten, 28.10.: Immo-Präsentationen, KESt-Roadshow, EVN (Christian Drastil)

Einen schönen guten Morgen, liebe Leser!   Bei der gestrigen Immo-Roadshow, bei der CA Immo, conwert, Immofinanz, Sparkassen Immobilien und bkimmo präsentieren, hat man in der Einleitung gesehen, welche heftigen Reaktionen Proteste das Wertpapier-KESt-Thema auslöst. Wir werden daher am 15.11. einen "Geldanlage 2011"-Termin mit starker Steuertangente machen: Präsentationen der Immos bereits unter ... http: www.boerse-express.com roadshow   Der Begutachtungsentwurf zur Steuer birgt nicht mehr viele Überraschungen, neu ist das mit dem Juli. Das wird ein Fall für den VfGH:  Wer nach dem 1. Juli 2011 seine Wertpapiere verkauft, die er sich nach Jahresbeginn 2011 zugelegt hat, hat für damit realisierte Kursgewinne eine 25-prozentige Vermögenszuwachssteuer zu berappen. Dem am Mittwochabend...     » Weiterlesen


 

Espresso-Zutaten, 27.10.: Immos, ams, 1480 (Christian Drastil)

Einen schönen guten Morgen, liebe Leser!   Der Dow Jones stieg minimal auf 11.169 Punkte und der breiter gefasste S&P500 trat mit 1186 Zählern ebenfalls nahezu auf der Stelle. Der 7-Uhr-Nikkei ist unverändert. Das ausserbörsliche Wien sieht nach dem Feiertag schwächer aus:  http: www.boerse-express.com cat indika...  .  Heute ist Immo-Roadshow: Es präsentieren ab 18 Uhr in der OeKB in Wien: CA Immo, conwert, Immofinanz, Sparkassen Immobilien, Special: bkimmo  http: www.boerse-express.com roadshow   Robert Gillinger geht im detaillierten Ausblick auch auf die gestern nach Marktschluss gelieferten Zahlen von austriamicrosystems ein: "Das ist mittlerweile symptomatisch: Halbleiterhersteller austriamicrosystems hat im dritten Quartal 2010 Umsatz und Ergebnis gegenüber dem V...     » Weiterlesen


 

Wertpapier-KESt: So wird das nicht kommen können (Christian Drastil)

Der Börse Express lehnt die Einführung einer Vermögenszuwachssteuer Wertpapier-KESt strikt ab. Die Vermögenszuwachssteuer und die Bankensteuer werden dazu führen, dass die Banken als einzige eine Verwaltungsreform (aber hin zu mehr Verwaltung) machen müssen. Für die Banken entstehen enorme Kosten, die "Krot" wird der Kunde fressen. Wer sonst. Die armen Privaten werden also von der Regierung UND von den Banken belastet. Der aktuelle Stand: • Gegenrechnung von Verlusten nur über die Steuererklärung möglich • Keine Gegenrechnung mit anderen Einkunftsarten • Abführung durch die Banken erst ab 1.1.2012 • Wertpapier-KeSt soll nur für Private gelten, da Unternehmen ja jetzt schonSteuern auf Wertpapiergewinne bezahlen • Fondsbehandlung ist noch sehr nebulös. Standard: „Die KAG ermittelt stichtagsbezogen den Sald...     » Weiterlesen


 

WP-KESt: Ab 2012? (Christian Drastil)

Neue Details zur WP-KESt schreibt der in der Regel gut informierte Georg Wailand in der Kronen Zeitung. - Steuer erst ab 2012 - gilt für alle Käufe ab 2011 - Verluste nur via Finanzamt rückholbar, kein Ausgleich wie in Deutschland Ich sage: Die Wertpapier-KESt wird aus dem Budget fallen, weil nach und nach herauskommen wird, dass sie gar kein Steueraufkommen bringt (die Kosten sind weit höher). Der Start Anfang 2011 ist zudem - auch für die oben skizzierte Variante - unmöglich einzuhalten (in Deutschland gab es ca. 20 Monate Vorlaufzeit und nichtmal heute schaffen es alle Institute fehlerfrei). Das Hauptproblem ist die Diskriminierung einer volkswirtschaftlich sinnvollen Anlage in Aktien (Eigenkapital für Unternehmen) vs. Immobilien, Sportwetten, Perserteppichen und Philharmonikern. Ich glaube, dass aus ...     » Weiterlesen