Q1 vorbei: Die RCB ist mein Börse-Wien-Highlight 1 (von 2) (Christian Drastil)
31 Mar
Das Q1 ist vorbei. Der ATX wird mit rund 5 Prozent Minus abschliessen, obwohl er mehr Plus- als Minustage hatte. Für mich gab es zwei Dinge, die positiv herauszustreichen sind. 1) die RCB: Die RCB hat 34 von 39 verfügbaren Specialists imATXPrime gewonnen und ist ab morgenQuasi-Monopolist. Martin Kreiner, Head of Trading der RCB, sagte mir dazu: „Die nachhaltige Präsenz als lokaler Market Maker und Specialist verstehen wir alsService an die Wiener Börse und heimische Unternehmen. Die Ausübung der Market Maker-Funktion ist darüber hinaus elementar, um unser Gesamtaktienprodukt, das auch CompanyResearch und Equity Sales beinhaltet, erfolgreich abbilden zu können. In diesem Segment besonders auch am heimischen Markt führend zu sein, ist unser erklärtes Zi... » Weiterlesen
Friedrich Mostböck hat recht ... (Christian Drastil)
31 Mar
Jetzt mach ich mir schön langsam auch schon Sorgen um die Wiener Börse, die m.E. nach gute Arbeit macht und eine tolle Handelsinfrastruktur besitzt. Die aktuelle Diskussion um neue Vorstände geht in eine gefährliche Richtung, ich trau beim aktuellen Umfeld in Österreich dem Frieden nicht. Nur nicht auf die Idee kommen, das ganze Vehikel zB von Wien abzusiedeln. In einem in der Branche vielzitierten Kurier-Artikel (siehe kurier.at ) geht es u.a. darum, dass die Vorstände die Politik nicht gut erreicht hätten. Ich meine: Jeder, der das in Österreich versucht hat, musste epochal scheitern. Ich habs auch oft versucht, in viel kleinerem Rahmen freilich, und stets gehört, dass die Börse keine Priorität geniesse. Wahnsinn. Die Unternehmen (Stichwort 21st A... » Weiterlesen
Van der Bellen & Finanzmarkt: Wie ihn ein Geldmensch wieder zum Rauchen brachte, V...
28 Mar
Aus dem Jahr 2013: Der langjährige Bundesvorsitzende der Grünen, Alexander Van der Bellen, im Fachheft-Gespräch über Privatisierungen, FTS, Bankensteuer, Eigenkapital - also über den Standort Österreich. Das Bilderset vom Talk im Cafe Ritter hier . Anmerkung drei Jahre später: In er VdB-Zeit als Bundesvorsitzender der Grünen war der ATX Outperformer ... (2013) Sie studierten Finanzwissenschaften, schrieben Bücher wie „Öffentliche Unternehmen zwischen Markt und Staat“. Da denke ich an u.a. an Privatisierungen. OMV , Böhler, voest, gute Dinge. Wie stehen Sie zum Thema Privatisierung? Alexander Van der Bellen : Grundsätzlich positiv. Seinerzeit beim Verbund war ich aber der Meinung, dass man vor der Privatisierung die Regulie... » Weiterlesen
Diese Pixel-Kiwi wäre was für die Wiener Börse (von Christian Drastil)
28 Mar
Das Wiener Unternehmen KiwiSecurity ist Austro-Beitrag zu einer Branche, in der gerade Multi-Million-M&As laufen. Die Gründer Florian Matusek , Stephan Sutor , und Klemens Kraus im Fachheft -Talk über Video, Privacy, Government, US-Rollout, CSI und James Bond. (Bilderset zum Interview: Interview KiwiSecurity , Infos zum Fachheft 42 Das Fachheft 42 im Fast Forward Modus ) KiwiSecurity gibts ja schon länger. Seit wann genau? Wie ich gelesen habe, erfolgte der Start ja gleich mit einem mächtigen Kunden … Genau. Es gibt uns seit 2008 als Firma, wir kamen stark aus der Forschung heraus, die wir seit 2006 betrieben haben. Und der erste grössere Auftrag, ja das war der Flughafen Wien, es ging um Security-Dinge rund um den Skylink-Bau. Geheimhaltung natürlich, ab... » Weiterlesen
IVA-Benefizkonzerte mit dem Kapitalmarktduo waren voller Erfolg (Christian Drastil)
21 Mar
Rechtsanwalt Friedrich Jergitsch (Klavier) und WU-Professorin Anne d’Arcy (Flöte) begeisterten am vergangenen Wochenende in der „Klimt-Villa“ in Wien-Hietzing Familie, Freunde und Kollegen mit Stücken von Johann Sebstian Bach, Fanz Schubert und Albert Roussel. Die Besucher - unter ihnen Willibald Plesser, Bernhard Garger, Walter Lattenmayer, Bernhard Garger, Oberbank-Aufsichsrat-Präsident Ludwg Andorfer, Verbund CFO Peter Kollmann, der Wirtschaftsprüfer und Conwert-Aufsichtsrat Erich Kandler, die Kapitalmarktkenner Friedrich Möstböck , Marielouise Gregory und Rupert-Heinrich Staller sowie Immobilienexpertin Elisabeth Rohr unterstützen die vom ehemaligen Spitzenbankmanager Ernst Löschner gegründete Alpine Peace Crossing Organisation, die ... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24