Allgemein wird damit gerechnet, dass der oberste Währungshüter der Eurozone, Mario Draghi, die Geldpolitik weiter lockern wird. Daher ist der Erwartungsdruck recht groß. Bleibt die Europäische Zentralbank hinter den Markterwartungen zurück, könnte es auf dem Frankfurter Börsenparkett ziemlich ungemütlich werden. Im Vorfeld dieses wichtigen Termins halten sich die Anleger hierzulande heute zurück. Auch weil die US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag vergangener Woche die Marktteilnehmer recht verwirrt ins Wochenende geschickt haben. Zwar wurden in den Vereinigten Staaten im Februar deutlich mehr neue Arbeitsstellen geschaffen als geschätzt, die Stundenlöhne waren jedoch rückläufig. Aus diesem Grund wird eine weitere Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed zurzeit eher in Frage gestellt.
Der DAX verliert zur Stunde um 0,9% auf 9.728 Punkte. Der EUR-USD versucht momentan, die Marke bei 1,1000 USD zu überwinden. Gold gewinnt an Wert und steigt um 0,5% auf 1.265 USD je Feinunze.