Die Wiener Börse hat am Montag mit Kursverlusten geschlossen. Der ATX fiel um 0,80 Prozent auf 3618,04 Punkte. Auch das europäische Umfeld startete mit Abschlägen in die Handelswoche. Marktteilnehmer berichteten allerdings von einem ruhigen Geschäft. Handelsumsätze und Meldungslage wurden als "sommerlich dünn" beschrieben. Belastend wirkte erneut die Verbreitung der Delta-Variante des Coronavirus. Zudem waren in China Konjunkturdaten zum Einzelhandel und zur Lage der Industrie schwächer ausgefallen als erwartet. Am Nachmittag rückten aktuelle US-Daten in den Blick der Investoren: Die Stimmung in den Industrieunternehmen im US-Bundesstaat New York hat sich im August überraschend stark eingetrübt. Der Empire-State-Index fiel im Vergleich zum Vormonat um 24,7 Punkte auf 18,3 Punkte. Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang auf im Schnitt 28,5 Punkte gerechnet. Ein Branchenvergleich in Europa zeigte Aktien aus dem Öl-Sektor unter den größeren Verlierern. Unter den österreichischen Branchenvertretern verbuchten OMV ein Minus von 1,18 Prozent, und Schoeller-Bleckmann rutschten um 2,38 Prozent ab. Tiefer schlossen auch Palfinger mit einem Abschlag in Höhe von 2,59 Prozent. Für Voestalpine ging es um 1,49 Prozent abwärts, AT&S gaben um 1,41 Prozent nach. Hingegen konnten sich Polytec mit plus 1,96 Prozent etwas von den jüngsten Kurseinbußen erholen. Semperit gewannen um 1,21 Prozent und Zumtobel legten um 2,25 Prozent zu. Wienerberger schlossen um 0,68 Prozent leichter bei 35,00 Euro. Die Analysten von HSBC haben ihr Kursziel für die Aktien des heimischen Ziegelherstellers von 45 auf 47 Euro leicht angehoben. Gleichzeitig bestätigte die HSBC die Kaufempfehlung.
Unternehmensnachrichten
Frequentis
Der heimische Entwickler von Flugsicherheitssystemen Frequentis präsentierte heute seine Zahlen zum ersten Halbjahr 2021, die über den Erwartungen lagen. Im ersten Halbjahr 2021 konnte trotz der weiterhin anhaltenden Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf die Weltwirtschaft ein Umsatz von €144,6 Mio. erzielt werden (H1/20: €132,3 Mio.), eine Steigerung um 9,4%. Das Segment Air Traffic Management verzeichnete einen rückläufigen Umsatz von €88,9 Mio. (-1,2%), das Segment Public Safety & Transport verzeichnete einen Anstieg um 31,9% auf €55,8 Mio. Der Auftragseingang lag im H1/21 um 8,6% unter dem sehr guten 1. Halbjahr 2020. Der Auftragsstand per Ende Juni 2021 von €453,0 Mio. bedeutet ein Plus von 5,9% gegenüber Ende 2020. Da die Projektabnahmen zum Jahresende üblicherweise am höchsten sind, aber die Fixkosten gleichmäßig über das Jahr verteilt sind, führte dies in der Vergangenheit zu negativen Halbjahres-Ergebnissen. Dies konnte erstmals im 1. Halbjahr 2021 gedreht werden. Das EBITDA verbesserte sich um €6,4 Mio. auf €12,4 Mio. (H1/20: €6,0 Mio.). Die EBITDA-Marge (bezogen auf den Umsatz) belief sich auf 8,6% nach 4,5%. Während sich das EBIT von €-1,0 Mio. auf €5,4 Mio. verbesserte, legte das Konzernergebnis von €-23,4 Mio. auf €4,1 Mio. zu. Frequentis strebt, abhängig von der Entwicklung der Pandemie in den restlichen Monaten des Jahres, danach, Umsatz und Auftragseingang im Jahr 2021 im Vergleich zum Jahr 2020 zu steigern. Für das Gesamtjahr 2021 wird eine EBIT-Marge von rund 5-7% erwartet – abhängig von der weiteren Pandemieentwicklung sowie den Post-Merger-Integrationskosten der L3Harris-Einheiten.
H1/2021: Umsatz: €144,6 Mio. (Vj. 132,3), EBITDA: €12,4 Mio. (Vj. 6,0), EBIT: €5,4 Mio. (Vj. -1,0), Konzernergebnis: €4,1 Mio. (Vj. -23,4)
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