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HV Erste Group Bank AG: Treichl, Spalt, Bosek, der sogar von Rupert-Heinrich Staller gelobt wird

Direktor Franz Anreiter blickt auf Peter Bosek (Erste), Christian Drastil (BSN)    >> Öffnen auf photaq.com



HV Erste Group Bank AG 10.11.2020. Ich habe nicht verstanden, warum ich in Corona-Zeiten schriftlich aufgefordert werde, mich persönlich in eine Erste-Filiale zu begeben, um mich zur virtuellen Erste-HV anzumelden, an der ich nicht physisch teilnehmen soll, um die Verbreitung des Virus zu stoppen. Früher war das alles einfacher, da konnte ich mich einfach online anmelden. Aber diese Zeiten sind vorbei, mittlerweile ist persönliches Erscheinen in der Bank notwendig. ARV Friedrich Rödler eröffnete um 10 Uhr die HV, Notar Brix erläuterte die Formalitäten. Wir erfuhren, dass einige Mitglieder des Aufsichtsrats persönlich anwesend seien. Auch das darf man bei einer virtuellen HV hinterfragen, wo möglichst wenige Menschen physisch zusammenkommen sollen, aber natürlich ist das grundsätzlich lobenswert, dass sie zur HV kommen. Peter Bosek war verhindert, da in Quarantäne. Deloitte sei eingeschränkt beauftragt mit der Prüfung des Nichtfinanzberichts gewesen. AR-Mitglied Brian D. O´Neill sei im Dezember 2019 verstorben. Elisabeth Bleyleben-Koren stehe nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung, Wilhelm Rasinger ebenso, bei beiden bedanke man sich besonders. Andreas Treichl habe nach 26 Jahren an der Spitze sein Amt zurückgelegt, damit sei eine Ära zu Ende gegangen, aus dem Unternehmen sei ein führendes Finanzinstitut geworden. Ein kurzer Brief Rasingers wurde verlesen, er bedankte sich dafür, dass er dreimal für je fünf Jahre in den Aufsichtsrat gewählt worden war. Wir erfuhren, dass die Boni der Mitarbeiter zu 40% auf qualitativen und zu 60% auf quantitativen Zielen basieren würden. Es seien im Berichtsjahr 7,677.249 (1,79%) eigene Aktien gekauft und 7,187.249 (1,67%) verkauft worden, zwecks Market Making. Man habe 21,672.863 Aktien (zum Jahresultimo) im Bestand, das seien 5,04% des Grundkapitals. Man habe einen Handelsgewinn mit eigenen Aktien in Höhe von 1,085.375,30 Euro erzielt.

Um 10:35 h übernahm der neue Vorstandsvorsitzende Bernhard Spalt. Er erklärte sofort, dass wir über das letzte Jahr von Andreas Treichl reden, das ein sehr gutes Jahr sei. Die Vollbeschäftigung übe (im Jahr 2019) Druck auf die Cost Income Ratio aus, es gebe mehr Arbeitsplätze als Arbeiter. Zum ersten Mal habe man die Zahl von 2 Mrd Euro bei Provisionserlösen überschritten. Dass die Cost Income Ratio auf 59% gefallen sei, sei ein Zeichen der Stärke, unser Ziel bleibe 55%. Nach den negativen Risikokosten 2018 sehe es aus, als ob es das Risiko nicht mehr gebe, aber es habe sich nur versteckt, es werde leider unser Geschäft bleiben. Die Dividende von 75 Cents solle nur für den Fall beschlossen werden, dass die Empfehlung der Aufsichtsbehörde zur Nichtzahlung einer Dividende zurückgenommen wird. Gegen eine negative Empfehlung der Aufsichtsbehörde werde man nicht verstoßen. Man glaube jedenfalls, dass man ganz fundamental in der Lage sei, diese Dividende zu zahlen. 2020 werde nicht so wie geplant, nur die ersten zwei Monate seien sehr entspannt gewesen. Mit Staatsgarantien und Zuschüssen seien die negativen Auswirkungen des 1. Lockdown extrem effizient bekämpft worden. Man werde nächstes Jahr höhere notleidende Kredite haben. Was letztes Jahr bei der rumänischen Bausparkasse passiert sei, werde heuer nicht mehr passieren. Das Nettoergebnis bis jetzt von (lediglich) -47,9% zeige, dass wir das richtig machen. Die harte Kernkapitalquote von 14,1% gebe uns die Möglichkeit, Akquisitionsopportunitäten wahrzunehmen. Wenn sie "kapitalbildend" seien,werde man sich das ansehen, aus einer Position der Stärke heraus. Es wurde ein Musikvideo gezeigt, "I am still standing", für "Unternehmer, die an sich glauben" (https://www.youtube.com/watch?v=eiJu6sOsaKE). Die Kreditnachfrage sei im Jahr 2020 um 2,6% gestiegen, trotz der Jahrhundertkrise. "Wir wollen Kredit geben, und wir geben Kredit". Die Einlagen seien um 6,3% gestiegen, aufgrund des "großen Vertrauens, dass das Geld bei uns sicher ist". Man habe 1 Mio Kunden seit dem Lockdown unterstützt. Es werde nächstes Jahr in jedem Land Wachstum geben. Wie jede Gesundheitskrise gehe auch diese vorbei.

Um 11:14 h trug Rödler die Beschlussvorschläge vor. Dividendenzahltag sei der 15.2.2021. Im Aufsichtsrat brauche man mindestens 4 Frauen, nach der Wahl werde man 4 Frauen und 8 Herren im Aufsichtsrat haben. Zur Wiederwahl stellte sich per Video Maximilian Hardegg als Manager der familieneigenen Gutsverwaltung vor. Als Mitglied des Sparvereins habe er zum Unternehmen gefunden, ihn habe der Gründergedanke fasziniert, Menschen ohne Bankverbindung zu einer Bankverbindung zu verhelfen. Er bringe wirtschaftlichen Hausverstand mit. Friedrich Santner stellte sich per Video als CEO von Anton Paar in Graz vor, einem Messtechnikunternehmen, zudem ist er AR-Vorsitzender der Styria Media Group AG. Über diese Schiene sei er zur ERSTE Group gekommen. Auch András Simor als dritter Kandidat erzählte in seinem Video von hochkarätigen Positionen in seiner Karriere, Vorstandsvorsitzender von Deloitte Ungarn, Gouverneur der Ungarischen Nationalbank, Aufsichtsrat der Budapester Börse. Der zur Wiederwahl stehende AR-Kandidat solle für 5 Jahre bestellt werden, die beiden Neuen jeweils für 3 Jahre.

Um 11:41 h erfuhren wir, dass Peter Bosek uns ein Vierteljahr später ins Baltikum verlassen werde, wir alle seien mit ihm freundschaftlich verbunden. Bosek sei einer der Architekten gewesen, die die Bank zu dem gemacht haben, was wir sind. Er werde immer Teil unserer Familie bleiben. Knap erklärte, von den von ihm vertretenen 440 Aktionären seien nur 20 Private mit 31.631 Aktien, alle anderen seien institutionelle Anleger. Es gab einen Gegenvorschlag eines offenbar tschechischen Aktionärs, mit der Ausschüttung der Dividende zu warten, bis von ihm genannte Verfahren in Tschechien beendet seien. Um 11:48 h wurde die "Präsenz" von 2.158 Aktionären mit 303,474.151 Aktien verlesen.

Als erster "Redner" (über den Stimmrechtsvertreter) ließ Rupert-Heinrich Staller als Vertreter der Staller Investments GmbH seinen Dank an die Mitarbeiter verlesen, das sehe er als "Treuepflicht des Aktionärs". Er hatte Fragen zum Aktienbesitz der Mitglieder des Vorstands, zu den fünf größten Kunden (nur Branche, ohne Name), zu deren Dienstautos und zum Verhältnis zwischen Vorstandsbezug und dem Bezug eines durchschnittlichen Mitarbeiters im Konzern. Er meinte, Bosek gehe zu früh, und er wünsche ihm, dass er in seiner neuen Funktion jene Wertschätzung erfahre, die er verdiene. Auf eine Frage von Knap erfuhren wir, dass die Abzugssteuer für ausländische AR-Mitglieder nicht vom Unternehmen getragen werde, die Vergütungen würden um die Steuern reduziert ausbezahlt. Aktienbestände des Vorstands seien nicht Teil der Vergütung und daher nicht offenzulegen. Die insgesamt 91,57% der Steiermärkischen Sparkasse an der Ohridska Banka in Nordmazedonien kamen zur Sprache, der größte der anderen Aktionäre besitze 1,65% an der Bank. Die Steiermärkische habe der Ohridska Banka 10 Mio Euro zugeführt. Die Möglichkeit eines Squeeze Out gebe es nicht, dieser wäre nur bei 95% möglich gewesen. Die Bilanzsumme betrage 686 Mio Euro. die Kreditforderungen lägen bei 468 Mio, die Kundeneinlagen bei 222 Mio. Die Bank habe 26 Filialen und einen Marktanteil von 14,3%, bei den Einlagen 10,7%. Die ungarische Bausparkasse, die man übernommen habe, habe einen Marktanteil von 14%, 5,2 Mio Euro seien die Gegenleistung gewesen. Das seien Altverträge mit regelmäßiger Besparung, diese würden längerfristig langsam abreifen. Durch die staatliche Prämie gebe das eine Rendite (für den Sparer?) von etwa 2,8%. Cross-Selling sei bei der Bewertung nicht berücksichtigt worden. Für die Erstellung der Vergütungspolitik habe man externe Beratung in Anspruch genommen, über die Höhe der Kosten von Frau Prof. Mittelbach-Hörmannseder sei Stillschweigen vereinbart, sie seien im "niedrigen zweistelligen Bereich, marktüblich". Anm: 15 oder 20 Euro wären wohl günstig, sind aber bestimmt nicht marktüblich. Ich denke mir drei Nullen dazu.

Josef Baumüller bot an, viele seiner üblichen Fragen entfallen zu lassen und mit dem Unternehmen in Dialog zu treten bzw. zu bleiben. Ein weiterer Aktionär meldete sich bezüglich des Klimas zu Wort und übertrumpfte dieses Mal Baumüller zeitmäßig. Wir erfuhren, dass das Projekt mit der CEZ wahrscheinlich nicht zustande kommen wird, und die ERSTE wird keine Kredite an Unternehmen vergeben, die in der Arktis nach Öl bohren. Bezüglich der Coal Policy werde man relevante NGOs kontaktieren und mit ihnen kooperieren. Aktionär Petermichl beanstandete, dass Treichl soviel verdiene. Rödler sagte, er diskutiere nicht über nachträgliche Reduktion von Vorstandsbezügen. Spalt wies darauf hin, dass die Kurse aller Banken gefallen seien (es liege also nicht an der ERSTE, dass die Aktie günstiger zu haben ist als vor Covid). Der Vertrag mit Treichl endete am 30.6.2020. In den Bezügen seien auch Sachbezüge für Pkw und Parkplatz enthalten. Was die AR-Bezüge betreffe, so argumentierte Rödler, dass diese letztmalig für 2017 und Folgejahre angepasst worden und seither gleich geblieben seien. Was seinen Zeitaufwand betreffe, so sei er jedenfalls vor Covid sehr viel am ERSTE-Campus anwesend gewesen. Warum ein zusätzlicher Abschlussprüfer nötig sei, erklärte er damit, dass der Sparkassenverband im Ausland gar nicht richtig prüfen könne. Die Kosten für beide Prüfer gemeinsam seien von 2018 auf 2019 sogar von 13,2 auf 12,1 Mio Euro gefallen. Der Anstieg der Prüferkosten sei stets marktüblich gewesen. Petermichl meinte, das wäre mit 10 AR-Mitgliedern auch zu bewerkstelligen. Laut Rödler seien die 12 notwendig, um die Diversität halbwegs bewerkstelligen zu können, also "Mann, Frau, Alt, Jung". Eine geringere Anzahl von Kapitalvertretern wäre "nicht sachgerecht und nicht zielführend". Anm: "Mann, Frau, Alt, Jung" sehe ich nicht als gelebte Diversifikation, das würde man mit 2 Personen hinkriegen.

Das Geschäft vor allem in Tschechien sei durch Zinssenkungen belastet. Verringerte Öffnungszeiten hätten auf die Gebühren keinen Einfluss, "da gibt es sehr viele Einflussfaktoren". Die ZWEITE Bank habe 19.000 Menschen in finanziellen Schwierigkeiten geholfen, sie habe im Moment etwa 8.000 Kunden. Damit habe man einen wichtigen Beitrag zur Eingliederung finanzschwacher Personen geleistet. Man finanziere Nonprofit-Organisationen und Startups, um Arbeitsplätze zu schaffen. Man habe auch Headhunter beschäftigt, um einen CSR-Beauftragten zu finden, es habe über 150 Bewerbungen gegeben. Es sei in Österreich üblich, dass Prüfungen "beschränkt beauftragt" werden. Hier werde geprüft, ob die gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden. Die "hinreichende Prüfsicherheit" erfolge voll und ganz, man wolle die Bestätigung, dass diese "den gesetzlichen Anforderungen genügt". Es handle sich ausschließlich um eine freiwillige Prüfung, "um hier ausreichend Sicherheit zu haben".

Staller wies Rödler darauf hin, dass Phantom Shares keine echten Aktien sind und man daher nicht von einem Aktienbesitz des Vorstands sprechen könne. Laut Rödler verdiene Treichl das 32fache eines Mitarbeiters in der Holding. Die fünf größten Kreditkunden (Immobilien, Stahl, Telekommunikation usw) würden je nach Bonität zwischen 0,3% und 1,7% Zinsen zahlen. Aktionär Kozlik sprach AR-Kosten von 1,271.244 Euro an, laut Rödler sei die reine Vergütung 840.000 gewesen, der Rest seien Sitzungsgelder und Taggelder gewesen. Die Nebenkosten hätten 178.135,36 betragen, davon 105.000 Reiseaufwand. Auf Kozliks Frage zur D&O-Versicherung erfuhren wir: bei AIG Europe, VS 200 Mio Euro und zusätzlich separat 50 Mio Euro für den Aufsichtsrat der Holding, Prämie 2,382.165,55 Euro netto plus Versicherungssteuer für die gesamte ERSTE Group. Anm: Hoffen wir, dass wir sie nie in Anspruch nehmen müssen, bei einem aktuellen Fall möchte die AIG nicht zahlen und sieht Gründe dafür: https://burgenland.orf.at/stories/3072902/

Wir erfuhren von Verfahren über die Gültigkeit einzelner Klauseln, in Österreich zu Sparbuchschließungen und anderen. Die meisten Leute vom Campus und aus der Geiselbergstraße seien im Home Office. Etwa 500 seien dort noch anwesend, vor Corona hätten sie 12 - 18 m2 pro Person gehabt, aktuell 24 - 36 m2, man arbeite in 2 getrennten Teams. Man habe 140 Covid-Fälle in den ersten 4 Monaten gehabt. Die Gesundheit habe absolute Priorität. Die Schalter seien mit Plexiglas ausgestattet. Die Ausbildung sei zur Gänze umgestellt worden. Was Dienstautos für den Vorstand betrifft, so stellte Rödler klar, dass keiner der Vorstandsmitglieder einen Chauffeur habe. Jeder Vorstand könne anlassbezogen einen Dienstwagen plus Fahrpersonal anfordern, um 1 Euro pro km, in der Regel handle es sich um BMW 5 und Audi A6. Derzeit würden die Dienstwägen aber vor allem zum Transport von Coronatests verwendet.

Auf Berthold Bergers Fragen erfuhren wir, dass um 11 Uhr 309 Personen im deutschsprachigen und 69 Personen im englischsprachigen Stream von A1 gewesen seien, im zweiten Stream seien es 116 bzw. 14 Personen gewesen, in Summe sähen also 508 Personen die HV. Laut CFO Stefan Dörfler betrage der Buchwert pro Aktie 32,90 Euro per 31.12.2019, 33,20 per 30.6.2020 und 33,60 per 30.9.2020. Die Kosten der HV im Jahr 2019 hätten 426.753 Euro betragen, es seien 3.120 Aktionäre durch 645 natürliche Personen vertreten gewesen. Die Stimmrechtsvertreter würden für diese HV (pro Person) 3.500 Euro bekommen, abhängig von Zeit und Anzahl der Vertretungen. 6.674 Euro seien die Kosten der beiden Streams zusammen. Den Geschäftsbericht gebe es auf Deutsch in einer Auflage von 2.700 Stück und auf Englisch von 1.040 Stück, der Druck habe 33.627,80 Euro gekostet. COO David O´Mahony meinte, die Ausgaben für IT-Sicherheit betrügen etwa 5% des IT-Budgets. Die Kosten für Online-Werbung incl. Werbung auf Social Media betrügen etwa 30 - 35% der gesamten Werbeausgaben. Im Jahr 2019 habe man NPL in Höhe von 236 Mio Euro verkauft, im Q3/2020 seien es 59 Mio gewesen. Das spiele eine untergeordnete Rolle beim NPL-Ratio, es gebe regelmäßig kleinvolumige Verkäufe.

Zu den tschechischen Anträgen: Weder in Tschechien noch in Österreich sei uns ein Verfahren zum Entzug einer Banklizenz bekannt. CRO Alexandra Habeler-Drabek bezeichnete das als "frivole Ansprüche Dritter, ohne sachliche oder rechtliche Grundlage". Es gehe um eine nicht existierende Forderung über 34,5 Mio Euro aus der Zeit vor 1990. Es gehe nicht um das Squeeze-Out-Verfahren, über dieses habe die HV im Jahr 2018 ordnungsgemäß entschieden. Aktionär Rohringer bemängelte, dass im neuen Aufsichtsrat kein Platz für einen Kleinaktionärsvertreter sei. Rödler: "Ganz klar ist mir nicht, worauf Sie hinauswollen." Anm: Mir ist nicht ganz klar, warum dem ARV das nicht ganz klar ist.

Die Erste habe eine eigene Einlagensicherung, bei der Pleite der Commerzialbank Mattersburg müsse man aber über eine Tochter ca. 15 - 20 Mio Euro mitzahlen, die nicht Teil des Systems sei (Anm: offenbar die S-Bausparkasse). Laut Dörfler müsse man im Jahr 2020 25 Mio Euro an Negativzinsen an die EZB bezahlen. Im Jahr 2019 seien es noch 50 Mio gewesen. Es gebe insgesamt 5,9 Mio George-Kunden in Europa, 274.000 aktive George-Kunden habe man 2019 neu dazugewonnen. Um 14:48 h wurde eine Präsenz von 2.161 Aktionären mit 303,481.985 Aktien verlesen. Der Dividendenvorschlag gefiel 0,12% nicht. Bosek bekam 0,36% Gegenstimmen, der Rest-Vorstand ebenfalls. Bosek bekam aber 147 Gegenstimmen weniger, im Prozentergebnis fällt das nicht auf. Schönes Abschiedsgeschenk zumindest eines Kleinaktionärs, er wird sich sicher freuen. Der Aufsichtsrat wurde von 0,63% nicht entlastet. Den zusätzlichen Abschlussprüfer wollten 0,21% nicht. Hardeggs Kandidatur goutierten 38,00% nicht, den Gegenwind kann man getrost als heftig bezeichnen, das waren nicht nur Kleinaktionäre. Insgesamt haben 1.398 Aktionäre contra gestimmt. Friedrich Santner bekam lediglich 0,44% Gegenstimmen, András Simor gar nur 0,20%. Um 15:21 h war die HV zu Ende.
Erste Group ( Akt. Indikation:  23,94 /23,99, 2,24%)

(Der Input von Günter Luntsch für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 23.11.)



(23.11.2020)



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Günter Luntsch

#gabb Autor, siehe http://boerse-social.com/...

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