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Das Wort des Jahres könnte „Reflation“ werden (Wolfgang Matejka)

Die Zeichen stehen gut. Gut für eine globale Konjunkturerholung. Die einzelnen Wachstumsparameter sind dabei zwar regional ziemlich unterschiedlich, der Effekt ist aber weitgehend gleich: die Deflationsspirale wurde durchbrochen, eine Basis hat sich etabliert und von da aus wird auch Wachstum parallel zu steigender Inflation generiert. Reflation nennt man das.Naturgemäß gibt es zwei Pauschalursachen, Volkswirte sind ja besonders gut darin, Dinge auf das „Wesentliche“ zu reduzieren: expansive Geldpolitik und expansive Fiskalpolitik. Von expansiver Geldpolitik haben wir die letzten Jahre ja wahrlich genug genossen. Bis hin zu Negativrenditen haben Notenbanken den Globus mit Geld geflutet. Dies allein hat aber nicht genügt, eine Umkehr der deflatorischen Tendenzen zu erzeugen,...     » Weiterlesen


 

Unterschätzte Marionettenspieler: Rohstoffe und Währungen (Wolfgang Matejka)

Wir sind es schon ziemlich gewohnt alle politischen Sager, Notenbankenargumentationen und Kommentare von Hedgefundmanagern, Ölministern oder Bankdirektoren als Basis des Geschehens an unseren Kapitalmärkten zu nehmen. Stimmt sicher zu einem erheblichen Teil, aber es wird immer wieder übersehen, welch Einfluss dahinter Rohstoffpreise und Währungen einnehmen. 2017 dürfte dieser Einfluss sichtbarer werden.Die Begründung ist einfach. Er ist es bereits jetzt geworden. Zuerst die Währungen: Die Türkische Lira, der Euro, chinesischer Yuan, oder der japanische Yen, geben plötzlich stärker den volkswirtschaftlichen Ton an, als vorher gesehen.So wird in der Türkei bereits als Mittel den Verfall der Lira zu stoppen zum Verkauf aller Devisen aufgerufen. Staatsgeho...     » Weiterlesen


 

Globales Positionieren (Wolfgang Matejka)

So leicht es uns wahrscheinlich fällt, das Ende des heurigen Jahres mit einem tiefen Aufseufzen zu begleiten, so interessant entwickelt sich derzeit der Ausblick auf das kommende Jahr. Neben den bekannten, beinahe schon fix gesetzten Höhepunkten wie Brexit-Konkretisierung oder etlichen Wahlen in Euroland sind es gerade die aktuellen konjunkturellen Veränderungen die auch globale politische Anpassungen ableiten und wahrscheinlich werden lassen. Die Figuren für das globale Agieren in 2017 werden gerade positioniert.Die sichtbarsten Spieler sind die USA. Dort gilt es die in den letzten Jahren aufgebauten bzw. ersparten ökonomischen Potentiale auch zügig zu nutzen nachdem man sich um den innenpolitischen Rückhalt keine großen Sorgen mehr machen braucht. Frei nach der De...     » Weiterlesen


 

Wie von Zauberhand (Wolfgang Matejka)

Der Börsen-Morgen nach der Wahl (Österreich und Italien) war, gelinde gesagt, eine Überraschung. Wer mit fallenden Börsen gerechnet hatte, die die neue Unsicherheit in Italien berücksichtigen würden, hatte sich geirrt. Bella Italia wurde gekauft. Und daneben auch der Rest Europas.Es gibt drei Ableitungen, die diesen Umstand erklären können und auch Platz für weitere Gedanken bieten: da wären erstens die Risikoängste der Investoren im Vorfeld. Die hatten, wohl zum x-ten Mal dieses Jahr den Griff zur Absicherung oder zum Cash-Aufbau getätigt, um dem Risiko auszuweichen. Danach muss eben, wenn der Markt nicht tut was man dachte nämlich fallen, gleich wieder gekauft werden, um nicht im Hedge zu „verhungern“ oder mit teurem Cash den M&...     » Weiterlesen


 

Beichtstunden (Wolfgang Matejka)

Dass sich das heurige Jahr bald seinem Ende zubewegt wirkt mittlerweile fast schon wie eine aktive Drohung. Wir können nämlich ziemlich sicher sein, dass die Ruhe vor dem Weihnachstbaum noch lange nicht einkehren wird. Es gilt davor noch einige Entscheidungen abzuhandeln, die allesamt den Charakter der „Enttarnung“ in sich tragen, quasi Kapitalmarktbeichte.Chronologisch betrachtet wird die erste davon jene der OPEC Sitzung in Wien sein. Dort sollen die zuvor schon mehrfach angekündigten Ölförderkürzungen final beschlossen und präsentiert werden. Nun, es fehlt allein der Glaube. Mittlerweile sind die Kehrtwendungen in irgendwelchen Äußerungen der „Benzinbrüder“ zahllos. Es ist wahrscheinlich der Demut vor dem Reichtum der meisten die...     » Weiterlesen


Wolfgang Matejka

Über 30 Jahre einschlägige Erfahrung im Bankwesen, davon über 15 Jahre in Führungspositionen

  • seit 07/2013 Chief Investment Officer der Wiener Privatbank SE
  • seit 07/2010 Geschäftsführender Gesellschafter der Matejka & Partner Asset Management GmbH
  • 02/2010 - 07/2010 Geschäftsführer der Oscar Investment GmbH Wertpapierfirma
  • seit 10/2009 Geschäftsführer der Matejka Beteiligungs GmbH, Erwerb, Verwaltung, Entwicklung und Veräußerung einer Beteiligung
  • 09/ 2009-10/2009 Vorstand der Q1 Capital Management AG, Unabhängiges Multi-Manager-Investmenthaus mit Sitz in Wien
  • 06 / 2009-10/2010 GF Sparrow GmbH. (Einzelgesellschaft) – Geschäftsgegenstand: Erwerb, Verwaltung und Entwicklung von Beteiligungen
  • 04 / 2006: GF Julius Meinl Investment GmbH
  • 03 / 2004: CIO Meinl Bank AG
  • 05 / 2002: Vst. Bank Vontobel Österreich AG
  • 01 / 1999: GF Allianz Invest KapitalanlagegesmbH.
  • 07 / 1994: Investment & Trust Bank (nunm. Allianz Investment Bank AG)
  • 04 / 1990: Länderbank Capital Markets GmbH.
  • 10 / 1981: Österreichische Länderbank AG
  • Matura (Naturwissenschaftl. Realgymnasium), CEFA, div. Fachseminare

>> http://wolfgang-matejka.com