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Fundamentale Rattenfrage an den Börsen (Wolfgang Matejka)

Ratten sind sehr interessante Tiere. Sie haben ein dermaßen ausgeprägtes Sozialverhalten, dass selbst hoch korrekte Sozialforscher oftmals still und leise Analogien daran nehmen um diese danach auf uns alle quasi loszulassen. Sie haben das Image verfressen und bösartig zu sein, was aber wiederum spätestens seit dem Pixar-Movie „Ratatouille“ in Spezialistenkreisen heftig diskutiert wird. Ratten wohnen in Kanälen im Dunkeln und haben außerdem die Gabe sich frühzeitig von sinkenden Schiffen zu entfernen. Ein Überlebensfaktor höheren Ausmaßes wird ihnen zugemessen und dies alles mit hoher Intelligenz, mittlerweile durch verschiedene Tests nachgewiesen, kombiniert begründet. Dass sie die Dinosaurier überlebt haben und wir daher direkte N...     » Weiterlesen


 

Es kann dazu kommen, dass wir an den Märkten von den FAANGs ein wenig ablassen wer...

Während wir an den Kapitalmärkten immer wieder der Versuchung erliegen, die kurzfristigen politischen Sager von Hier oder Da für die großen Schwankungen verantwortlich zu machen findet im Hintergrund, durchaus auch durch die Politik, ein weit schwerer Kampf um globale Wirtschaftsdominanz derzeit statt. Es sind die Technologieströme, daher die Datenströme und die nachgelagerten Währungs- und somit am Ende auch Kapitaleffekte die gerade wieder heftig adressiert werden.Europa und China haben sich in Konsequenz auf die zuletzt angedrohten Zollhemmnisse durch die USA auf eine Konfrontation eingestellt, die insbesondere die bestehende technologische Dominanz der USA adressiert. Es geht darum Google und Co zu zähmen bevor es sowieso keiner mehr kann. Da passt neben der Bem...     » Weiterlesen


 

Strafzölle gibt es in der EU schon lange (Wolfgang Matejka)

Seit Wochen hören wir Töne aus den USA, dass die Welt erkennen sollte, wer der Boss am Globus ist, und jetzt Schluss gemacht wird mit unfairen Praktiken. Daher, tönt man, geht auch deren lange strapazierte Geduld zu Ende und Strafzölle gegen schamlose Geschäftspraktiken werden eingesetzt. Empörung und Gezeter in Europa die Folge. Klar, weil freier Wettbewerb sieht anders aus. Die Reaktion ist evident, jeder sieht gleich nach, welche Karten er im Spiel des globalen Handels hat und versucht diese so gut es geht neu zu mischen.Nun geht es darum, erneut zu erkennen worin man gut ist, worin man dagegen heimische Förderungen braucht, und worauf die anderen Nationen Begehrlichkeiten entwickeln können. Gleichzeitig müsste man auch ableiten, wie wichtig die Güter de...     » Weiterlesen


 

E.On, RWE: Der Eine erzeugt Energie, der Andere verteilt sie. Basta. (Wolfgang Mat...

Die Sonne scheint ja doch wieder auf die Börsen herab und die zarten Pflanzen steigender Kurse erfreuen wieder Investor(inn)en. Der Frühling ist wieder zurück und man merkt, dass die Begehrlichkeiten und die Fantasie damit auch steigen. Ganz nach dem Motto „wer bremst verliert“ sehen wir seit kurzer Zeit strategisch wichtige und von höherem Selbstbewusstsein getragene Unternehmensumstrukturierungen, -verschmelzungen oder –akquisitionen.So haben sich zum Beispiel die zwei großen deutschen Versorger wirklich ernsthafte Gedanken gemacht und stellen sich komplett neu auf. Voneinander erkennbare Abgrenzung ohne dabei den historisch erarbeiteten USP gänzlich über Bord zu werfen. Und das Alles ohne überlagertes Diktat der heimischen Politik. Der Eine erze...     » Weiterlesen


 

Rasche Börsereaktion auf den „Zoll-Populismus“ Trumps (Wolfgang Matejka)

Die Oscars sind vergeben. Hollywood hat gefeiert. Keine Grapscher wurden erwischt und das obwohl unter dem Swarovsky-Glitzerdach der Schampus in Strömen floss. Herrliche Fassade. Große Show. Lächeln bis der Arzt kommt. Doch das großen Drama, die wirklich emotionalen Höhepunkte, das ganz große Kino wurde nicht in Los Angeles, sondern in Washington, Brüssel, Tokio und Peking gedreht. Der Thriller des Jahres spielt im Zollamt.Bevor wir uns den Kopf kratzen und beginnen an der Orientierung unserer Kapitalmärkte zu zweifeln, stellen wir kurz die Parameter auf, bevor wir die Motive und wahrscheinlichen Outcomes erkennen. Die USA prägen mit „America first“ die Schlagzeilen und ein immer müder wirkender US Präsident versucht endlich dieses Wahlv...     » Weiterlesen


Wolfgang Matejka

Über 30 Jahre einschlägige Erfahrung im Bankwesen, davon über 15 Jahre in Führungspositionen

  • seit 07/2013 Chief Investment Officer der Wiener Privatbank SE
  • seit 07/2010 Geschäftsführender Gesellschafter der Matejka & Partner Asset Management GmbH
  • 02/2010 - 07/2010 Geschäftsführer der Oscar Investment GmbH Wertpapierfirma
  • seit 10/2009 Geschäftsführer der Matejka Beteiligungs GmbH, Erwerb, Verwaltung, Entwicklung und Veräußerung einer Beteiligung
  • 09/ 2009-10/2009 Vorstand der Q1 Capital Management AG, Unabhängiges Multi-Manager-Investmenthaus mit Sitz in Wien
  • 06 / 2009-10/2010 GF Sparrow GmbH. (Einzelgesellschaft) – Geschäftsgegenstand: Erwerb, Verwaltung und Entwicklung von Beteiligungen
  • 04 / 2006: GF Julius Meinl Investment GmbH
  • 03 / 2004: CIO Meinl Bank AG
  • 05 / 2002: Vst. Bank Vontobel Österreich AG
  • 01 / 1999: GF Allianz Invest KapitalanlagegesmbH.
  • 07 / 1994: Investment & Trust Bank (nunm. Allianz Investment Bank AG)
  • 04 / 1990: Länderbank Capital Markets GmbH.
  • 10 / 1981: Österreichische Länderbank AG
  • Matura (Naturwissenschaftl. Realgymnasium), CEFA, div. Fachseminare

>> http://wolfgang-matejka.com