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Beim Flippern gewinnt immer nur Einer (Wolfgang Matejka)

Die Märkte haben es schon gewaltig ins sich. Letzte Woche wurden noch die Atombunker vom Opa entstaubt und von Gerümpel befreit, Dosenvorräte neu kalkuliert und überlegt wie viel man noch machen könnte in den 20 Minuten, die es braucht eine Rakete von Pjönjang nach Guam zu schicken. Heute, ein paar Tage später strahlt wieder die Sonne vom Börsenhimmel und das Leben macht Spaß.Dazwischen gab es aber ein hektisches Hin und Her, das wieder einmal die Analyse über den Zustand unserer Märkte erlaubte. Flippermärkte waren wieder en vogue.Man konnte am Ende der Bewegung erneut erkennen, dass quantitativ oder technisch basierte Absicherungsmodelle kaum Mehrwert brachten. Zum x-ten Mal in den letzten Monaten mussten Absicherungen nach kurzer Zeit wieder t...     » Weiterlesen


 

Bzzzz ... Langestrasse (Wolfgang Matejka)

Der Wandel in der Automobilindustrie nimmt Fahrt auf. Was da auf uns zukommt wird aber nicht allein die Automobilhersteller betreffen, sondern einen technologischen und rohstoffseitigen Schub auslösen, der unser Wirtschaftsgefüge ziemlich verändern wird. Und das, bei den aktuellen Emotionen bei Politik und Straße in ziemlich kurzer Zeit.Man mag geteilter Meinung sein, ob ein Abstimmen über die Größe eines Zusatztanks bereits eine kartellrechtlich strafbare Handlung darstellt, oder ob durch Dieselabgase mehr Menschen getötet werden, als durch Benzinmotoren (die übrigens lt. Gesetz 10mal mehr Partikel ausstoßen dürfen), aber dass sich in dieser Branche etwas ändern wird, ist offensichtlich. Die Aufregung über „Diesel“ bringt es m...     » Weiterlesen


 

We'll be back (Wolfgang Matejka)

Die Maschinen sind da. Die Büchse der Pandora, die vor einigen Jahren geöffnet wurde, hat sie inzwischen freigelassen. An unseren Märkten herrscht der Automatismus. Wir müssen dazu lernen.Die Kursbewegungen der letzten Tage deuten exakt in die Richtung eines automatisierten Orderverhaltens. Was noch vor ein paar Jahren und Monaten auf ein paar unachtsame Programmierer in den USA geschoben wurde, wir erinnern uns an den einen oder anderen Flash-Crash mit anschließendem Konkursantrag einiger Broker, hat mittlerweile Europa eingeholt.Aus wenig schlüssigen Gründen fallen Aktien ins zweistellige Minus während andere Werte aus ebensolchen Gründen im 5% Modus hin und her fetzen. Je geringer liquide die Tagesverfassung umso besser. Sommer ein Paradies. Illiquiditä...     » Weiterlesen


 

Die Reise nach Jerusalem (Wolfgang Matejka)

Zuletzt wurden die Bullen weniger laut, und die Bären haben begonnen sich grummelnd ihre Höhle für den Winterschlaf zu richten. Polarisierung der Lager weicht gemeinsamer Erkenntnis. Die Erkenntnis, dass es Europa besser geht als gedacht, dass man da auf jeden Fall „dabei“ sein muss, aber mit wieviel und womit genau, das wird wieder hinterfragt.An den Börsen erkennt man das am hektischen Hin und Her wenn irgendwelche Nebensätze von Gesellschaften ganze Branchen in Unruhe bringen. Dann werden Interpretationen den harten Fakten vorgezogen, und die Märkte bewegen sich wieder. Das Kinderspiel „Die Reise nach Jerusalem“ ähnelt diesem Prozess. Wir kennen ja das Antäuschen beim Hinsetzen, die hohe Aufmerksamkeit auf jede Reaktion bis zum Stillstand d...     » Weiterlesen


 

Erst rasten macht Reisen schön. (Wolfgang Matejka)

Den Spruch kennen wir doch, oder? Die Betreiber von Autobahnrestaurants haben ihn in unsere Emotionen gepflanzt. Wer rastet, genießt. An den Börsen sind dies die so genannten „Gewinnmitnahmen“.Die letzten Junitage waren so ein Ausschnaufen an den Börsen. Von allen Seiten sind Aufrufe dazu gekommen. Die Technologiewerte sind zu teuer (in den USA), die Anleihen werden ab jetzt nur mehr fallen, die Automobilindustrie steht vor dem E-Mobility-Kollaps, die USA taumeln von einer innenpolitischen Peinlichkeit in die andere, und wenn das nicht reicht, unterhält man sich im Weißen Haus über die Möglichkeiten Nordkorea mit Waffen Manieren beizubringen. Kein Wunder, dass der Wunsch nach „Pause“ in vielen Köpfen kurzfristig überhandnahm. Quasi, den...     » Weiterlesen


Wolfgang Matejka

Über 30 Jahre einschlägige Erfahrung im Bankwesen, davon über 15 Jahre in Führungspositionen

  • seit 07/2013 Chief Investment Officer der Wiener Privatbank SE
  • seit 07/2010 Geschäftsführender Gesellschafter der Matejka & Partner Asset Management GmbH
  • 02/2010 - 07/2010 Geschäftsführer der Oscar Investment GmbH Wertpapierfirma
  • seit 10/2009 Geschäftsführer der Matejka Beteiligungs GmbH, Erwerb, Verwaltung, Entwicklung und Veräußerung einer Beteiligung
  • 09/ 2009-10/2009 Vorstand der Q1 Capital Management AG, Unabhängiges Multi-Manager-Investmenthaus mit Sitz in Wien
  • 06 / 2009-10/2010 GF Sparrow GmbH. (Einzelgesellschaft) – Geschäftsgegenstand: Erwerb, Verwaltung und Entwicklung von Beteiligungen
  • 04 / 2006: GF Julius Meinl Investment GmbH
  • 03 / 2004: CIO Meinl Bank AG
  • 05 / 2002: Vst. Bank Vontobel Österreich AG
  • 01 / 1999: GF Allianz Invest KapitalanlagegesmbH.
  • 07 / 1994: Investment & Trust Bank (nunm. Allianz Investment Bank AG)
  • 04 / 1990: Länderbank Capital Markets GmbH.
  • 10 / 1981: Österreichische Länderbank AG
  • Matura (Naturwissenschaftl. Realgymnasium), CEFA, div. Fachseminare

>> http://wolfgang-matejka.com