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Melt-up-Boom an den Börsen? Aktuell eher Kaufgelegenheit (Wolfgang Matejka)

Wir haben ein neues Schlagwort an den Börsen. Mal sehen, ob sich dieses mehr als zwei Wochen in den Analysen und Kommentaren hält: „Melt-up“-Boom. Man versteht darunter die Spitze der Bubble an Aktienmärkten, ein nahezu unkontrolliertes Ansteigen, das danach von einem jähen Absturz „gekrönt“ wird.Die Analyse ist nicht neu, denn bei nahezu allen Kurskorrekturen, egal ob in Aktien, Bonds, Gold, Uran, Bitcoin oder Tulpenzwiebeln war vor einem schmerzhaften Rückgang ein deutlicher, ja geradezu euphorischer, Anstieg zu bemerken. Die berühmten letzten 50% oder so. Ein Hintergrund dieser statistischen Tatsachen ist in der Behavioural Finance begraben. Der Verhaltenswissenschaft an den Börsen. Die „Überkonfidenz“, das absolute Vertrau...     » Weiterlesen


 

Was sich an den Aktienmärkten jetzt ändern wird (Wolfgang Matejka)

Viele haben gewettert, gedroht, geklagt, sich ergeben, gehofft, kommentiert, gejubelt oder sich einfach in lässiger Teilnahmslosigkeit geübt, um nur rechtzeitig den einen oder anderen Effekt als „immerschongewusst“ zu kommentieren, aber Mario Draghis Notenbankpolitik hat die letzten Jahre kaum Jemanden unberührt gelassen. Nun, damit ist bald Schluss, weil der Gute in Pension geht und sich diese Politik davor auch ändern wird müssen.Dafür gibt es natürlich viele Gründe, die wir ja ohnehin alle kennen: Konjunkturwachstum, nachlassende Regulierungsnotwendigkeiten bei gleichbleibendem regulatorischen Investitionszwängen, politische Selbsterkenntnis, geopolitischer Gleichlauf, Inflation am Globus im Anstieg und last but not least Einverständnis unter...     » Weiterlesen


 

Zum Thema politischer Einfluss auf unsere Kapitalmärkte (Wolfgang Matejka)

Die letzten Jahre waren ja beileibe nicht langweilig in Punkto politischer Einflüsse auf unsere Kapitalmärkte. Selbst wenn es in den letzten Monaten in immer positiverer Weise konjunkturell aufwärts gegangen ist und wir die unterschiedlichen Parameter zu dieser Entwicklung analysieren und kommentieren durften ist es doch so, dass die Wege die am Globus zum Erreichen dieser Effekte gegangen werden derzeit so unterschiedlich sind wie selten zuvor. Wir haben uns nur schön langsam daran gewöhnt dass es gut läuft. Auch, dass es, solange es so gut läuft ja auch nichts falsch daran sein kann. Vielleicht hat sich da inzwischen etwas geändert.Wenn man es oberflächlich betrachtet sind hier gerade mal vier Spieler im Raum: die USA, China, Japan und die EU. Sorry für R...     » Weiterlesen


 

Aufpassen: Fantasievolle Diskurse blühen auf, Volkswirte haben keine Benchmark ode...

Die halbe Welt wünscht es sich. Das Allheilmittel gegen depressive Wirtschaften, Cash Flow arme Staatsfinanzen, fantasielose Notenbanken oder historisch festgefahrene Volkswirte: die Inflation sollte endlich einmal steigen.Seit Jahren lesen wir vom Inflationskorridor der Notenbanken und über die mit einer Überschreitung dessen unterer Grenze von (zumeist) 2% erwarteten Segnungen des Wirtschaftsaufschwunges samt optimierter Steuerbarkeit dessen. Selbst auf die Gefahr hin, die eigene, persönliche Inflation als Maßstab für die Bewegung der Staatlichen zu nehmen und das Ausbleiben von deren Sprung über die 2% Marke frustriert zur Kenntnis zu nehmen, die öffentlichen Inflationserwartungen bleiben noch immer gedämpft.Die Verfechter der berühmten „Phillips-...     » Weiterlesen


 

Das wahre Problem werden die ETFs sein (Wolfgang Matejka)

2017 ist geschlagen und es war ein tolles Jahr. Nicht nur Aktienmärkte, sogar die Bondmärkte konnten sich nicht beschweren. Der Globus in ungeteilter Performancefreude. So etwas ist selten. Und es war so gar nicht erwartet worden. Überhaupt nicht. Sämtliche Vorzeichen wurden als potentiell unsicher und überwiegend trügerisch betrachtet. Die Lernkurve lag eindeutig im Erkennen der Moll-Töne. Dur kam erst zur Jahresmitte in die Lernkurve. Jetzt sind wir in 2018 und haben das Problem vielleicht zu blauäugig zu sein, oder bereits den bereits vorhandenen Stolperfallen entgegen zu laufen, oder sind wir noch immer zu kritisch? Wo könnten in 2018 die Ereignisse lauern, die Konjunkturentwicklung, Inflationsentwicklung, Notenbankeinflüsse oder Erkennen politischer Ei...     » Weiterlesen


Wolfgang Matejka

Über 30 Jahre einschlägige Erfahrung im Bankwesen, davon über 15 Jahre in Führungspositionen

  • seit 07/2013 Chief Investment Officer der Wiener Privatbank SE
  • seit 07/2010 Geschäftsführender Gesellschafter der Matejka & Partner Asset Management GmbH
  • 02/2010 - 07/2010 Geschäftsführer der Oscar Investment GmbH Wertpapierfirma
  • seit 10/2009 Geschäftsführer der Matejka Beteiligungs GmbH, Erwerb, Verwaltung, Entwicklung und Veräußerung einer Beteiligung
  • 09/ 2009-10/2009 Vorstand der Q1 Capital Management AG, Unabhängiges Multi-Manager-Investmenthaus mit Sitz in Wien
  • 06 / 2009-10/2010 GF Sparrow GmbH. (Einzelgesellschaft) – Geschäftsgegenstand: Erwerb, Verwaltung und Entwicklung von Beteiligungen
  • 04 / 2006: GF Julius Meinl Investment GmbH
  • 03 / 2004: CIO Meinl Bank AG
  • 05 / 2002: Vst. Bank Vontobel Österreich AG
  • 01 / 1999: GF Allianz Invest KapitalanlagegesmbH.
  • 07 / 1994: Investment & Trust Bank (nunm. Allianz Investment Bank AG)
  • 04 / 1990: Länderbank Capital Markets GmbH.
  • 10 / 1981: Österreichische Länderbank AG
  • Matura (Naturwissenschaftl. Realgymnasium), CEFA, div. Fachseminare

>> http://wolfgang-matejka.com