16.06.24

Wenig VAR. Bitte, wie leiwand ist bisher diese Euro? Viele Tore, lässige Szenen (zb das 1:0 von Albanien gegen Italien nach Einwurf-Fehler), wenige Fouls, kaum Karten und vor allem: Ganz wenig VAR bisher. Während man bei jedem Spiel der Österreichischen Bundesliga davon ausgehen kann, dass mindestens 10 Minuten mit überforderten Video-Schauern verplempert werden, gab es hier bislang Ruhe vor dem digitalen Fussball-Feind. Wunderbar. Vielleicht hängt das auch mit den Skills der Akteure zusammen, dass man einfach weniger oft so blöd rumsteht, dass der VAR schon wieder ranmuss. Keine Ahnung, empirische Werte wird es hierzu nicht geben. Jedenfalls macht die Euro aus den geannten Gründen wirklich viel Freude, die Favoriten haben sich bisher durchgesetzt, es gibt viele Tore, aber nach den ersten 18 Trefferm (Zwischenstand, als ich das schreibe), hat es noch keinen Doppeltorschützen gegeben. Das ist ebenfalls statistisch signifikant, sag ich mal, ohne auch hier auf Daten zurückgreifen zu können. Aber wenn man schon ein paar Grossevents gesehen hat, fällt das auf. 

 

Pensionskassen - Anteil der Firmenpensionisten soll sich verdoppeln (Tina Kothbauer)

Wie bereits im Artikel vom Februar - Fit für die Pensionsvorsorge, die älter aussieht, als sie sein sollte (Tina Kothbauer) - habe ich bereits Bezug darauf genommen, dass in der derzeitigen Situation in Österreich die betriebliche Pensionsvorsorge mit 20% im Gegensatz zu europäischen Ländern mit ca. 51 Prozent, in der Schweiz bereits gesetzlich reglementiert , auseinanderklafft. Daher ist dies ein guter Weg für den wiedergewählten Fachverbandsvorsitzenden Zakostelsky daran zu arbeiten. Zakostelsky erwartet eine Quote von 45 bis 50 Prozent bis 2020 - Betriebspensionen sollen verstärkt in Kollektivverträgen verankert werden. Der Anteil jener, die Anspruch auf eine Firmenpension haben, soll sich in Österreich bis zum Jahr 2020 in etwa verdoppeln, erwartet ...     » Weiterlesen


 

Kleine Hebel - große Wirkung mit Bürokratiestärke in Österreich (Tina Kothbauer)

In der derzeitigen Situation ist das Thema Abschlankung der Bürokratie in Österreich allgegenwärtig, so auch daher die Bildung einerAufgabenreformkommission. Aus ökologischer Sicht bedeutet der Istzustand vorallem ein Investionshemmnis in unseren Unternehmen und daher steigende Arbeitslosigkeit. Als Basis dient eine Isterhebung der Kosten mit den Indikatoren für welche Regulatorien je Paragraph: welche Anzahl der Fälle mal Periodizität mal Personalstundensatz entstehen, wäre ein Must und somit ein deutlicher Sollzustand ersichtlich. Und das mit Angabe der Beteiligung in Prozent der Zuständigkeiten Bund, Kammern, Ressort! Hier wären Überregulierungen sichtbar, die über jedes Ministerium erfasst werden sollten. In meiner bisherigen Beru...     » Weiterlesen


 

Fit für die Pensionsvorsorge? Das antwortete Johannes Pasquali vom BMF (Tina Kothb...

Wir luden das Finanzministerium zum Lückenschluss unseres letzten Blogs (siehe Fit für die Pensionsvorsorge, die älter aussieht, als sie sein sollte (Tina Kothbauer) zur unterdurchschnittlichen Pensionsvorsorge in Österreich ein. Anbei das Antwortschreiben des Finanzressorts (Johannes Pasquali), das aufgrund der schnellen Rückmeldung für ein gutes Engangement und Transparenz steht.Ich sehe hier eine gute step by step Zielreform, die somit eine qualitative Reformstruktur bedeuten wird.      » Weiterlesen


 

Fit für die Pensionsvorsorge, die älter aussieht, als sie sein sollte (Tina Kothba...

Von der heutigen Übung einige Worte zur Fitnessmotivation, wie wir sie von Fitnessbloggern kennen: Fast jedem von uns ist bewußt, dass wir vorsorgen müssen - die meisten von uns spüren das auch. Und genau auf diese Situation möchte ich in diesem Blog zu zwei Motivationen eingehen, da ich in der Babyboom Generation, in den 1960ern geboren bin, die eine Auswirkung auf das System hat, da ab 2030 das System ins Wanken geraten wird. Ab diesem Jahr geht die Schere prägnant zwischen Erwerbstätigen und Versorgten auf, sodaß 2 Beschäftigte auf 1 Pensionisten geht, was eine erhöhte Belastung für den Staat bedeutet. Aufgrund dieses demographischen Wandels stehen immer mehr Rentner immer wenigen Berufstätigen gegenüber. Laut Wirtschaftsfors...     » Weiterlesen


 

Überraschende Wende - Stefan Eberhartinger neuer CEO der Valida Holding AG mit sof...

Per 18. Februar 2015 scheidet Andreas Zakostelsky aus dem Vorstand aus, auf Grund zunehmender Aufgaben in der Politik in seiner Funktion als Finanzsprecher der ÖVP. Dem Vorstand der Valida Holding AG gehören damit nur mehr zwei statt drei Mitglieder an. Stefan Eberhartinger ist langjähriger und passionierter Pensionskassen- und Altervorsorgeexperte. Bereits vor seiner Bestellung zum Vorstand der Valida Holding AG im vergangenen Oktober gehörte er als Vorstand der Valida Industrie Pensionskasse AG dem Führungsteam der Valida Vorsorge Management an. Neben klassischen CEO-Funktionen wie Personal, Recht und Innenrevision verantwortet er unter anderem die Vorstandsressorts Bestandsverwaltung Pensionskassen, Mathematik und Produktentwicklung, Asset Mangement sowie Consulting. Alber...     » Weiterlesen


16.06.24

Ich brüte gerade über grossen Sachen, ev. den grössten Sachen in meinem Berufsleben, ganz sicher geht es um die grössten Sachen in meiner Selbstständigkeit, die ja nun doch auch schon 12 Jahre andauert. Es kann in alle möglichen Richtungen zu extremen Entscheidungen führen. Und da erinnere ich mich immer wieder an eine gute alte "Regel" aus meiner Angestelltenzeit, als ich gerade Geschäftsführer wurde. Ich nenne jetzt nicht den Namen des Konzernd, aber ein Ex-Eigentümer meinte, eine vermeintliche Super-Idee müsse jeweils zwei Proben standhalten. Hat man die Idee nüchtern entwickelt, muss man sie auch noch einmal im Einfluss des Alkoholkonsums erörtern. Und umgekehrt. Das Ganze ist natürlich heutzutage vielleicht nicht mehr ganz politisch korrekt, aber pfeif drauf. Ich finde es gut, denn die nüchterne und nicht ganz so nüchterne Euphorie haben schon was. Und wenn wir uns an liebgewonnene Serien wie "Dallas" oder "Mad Men" erinnern, ging da ja gar keine Besprechung ohne Liquidität. Wie auch immer: Kein Plädoyer zum Saufen, aber ein bissl entspannter könnten wir alle mal wieder sein. Und ich bleibe dabei: Das mit dem "so und so" abstecken einer Idee ist einfach grossartig, wenngleich für mich auch das Laufen (alleine) da eine immer gewichtigere Rolle spielt im "Trau ich mich das?"-Prozess.