28.02.24

Rapid noch geschickter als die ÖVP.  Die besungenen "oaschwoamen Veilchen" sind der bisher am schwersten zu schreibende Tagebuch-Eintrag. Shitstorm Gefahr. Aber ja, man muss lachen. Nämlich über die Rapidler, die einfach so daneben sind, in der heutigen Zeit mit stets tausenden Smartphones rundherum unbedingt den Fans gefallen zu wollen. Ein Fettnäpfchen Marke Champions League, national in einer anderen Sportart nur von der ÖVP überboten. Und Spieler als Manager? Ein Problem, denn sie sind selbst grössere Fans als externe Manager und eher Werbeträger als operative Checker. Sie kennen die Szene in ihrer Tiefe mit doppelter Bedeutung des Wortes Tiefe. Da ist bald mal was schwul, ohne damit Homosexualität verunglimpfen zu wollen. Die Tagespresse hat es so ausgedrückt: "Mit den fußballerischen Leistungen reicht es für Rapid Wien derzeit nur für Rang 6 in der Bundesliga. Doch nun haben die Grün-Weißen ihr wahres Talent entdeckt: Homophobie. Saudi-Arabien schlägt sofort zu und kauft den Kader geschlossen auf." Also wer den Schaden hat, hat den Spott. "Schwul"ist blöderweise für alles mögliche umgangssprachlich eingedeutscht, kann man nur verbieten, wegkriegen tut man das sonst nicht. Das englische Fuck, das längst nicht mehr Ficken heisst, ist da sympathischer aufgestellt und kommt bei manchen in jedem Satz vor. Auch bei uns. Klar ist: Homophobie geht nicht und glaube auch nicht, dass das die patscherten Akteure sind. Es ist eher ein Bildungsthema.

 

 
 

Wachau Halbmarathon 2015 (Stefan Kratzsch)

Bei herrlichem Wetter und wiederum guter Organisation ging es auf die Strecke von Spitz nach Krems. Die Zielzeit sollte am Ende deutlich höher sein als noch im Frühjahr. Der Trainingsausfall in den ersten drei Augustwochen hat wohl offensichtlich doch seine Spuren hinterlassen. Das Rennen an sich ist dann aber doch recht zufriedenstellend verlaufen. Was das heißt für die kommenden Vorhaben ? Wir werden sehen. Schön auch der (für mich?) neue Endbereich im Stadion des SC Krems. Eine tolle Gelegenheit, sich von den zurückgelegten KM zu erholen und mit gleichgesinnten auszutauschen.      » Weiterlesen


28.02.24

Dominik Hojas habe ich in diesem Tagebuch schon öfters erwähnt. Er ist Co-Gründer des Mediums Börsianer, mit dem er einiges bewegt hat und das er für mich nicht ganz überraschend zum Jahreswechsel verlassen hat. Nicht überraschend? Nun, Börsetratsch gibt es immer und es ist ja nichts Böses, ein Unternehmen zu verlassen, wenn man keinen Schaden hinterlässt. Und den hinterlässt er nicht. Im Gegenteil: Börsianer hat definitiv in den letzten Jahren einen Footprint am Markt hinterlassen. Ich kenne Dominik (37), seit er Anfang 20 ist. Sein Co. Michael Berl und er haben regelmässig unsere Roadshows besucht. Warum ich das heute schreibe? Weil Dominik noch eine Farewell-Tour bei CEOs gemacht hat und jetzt zum Börsepeople-Podcast angetreten ist, zu hören seit heute unter https://www.audio-cd.at/page/podcast/5420 . Die Aufnahme ist deshalb speziell, weil er auch kapitalmarktpolitisches Querdenken eingebracht hat. Gehört der Kapitalmarkt von innen erneuert? Quasi resetted? Soll die Wiener Börse ein EBIT-starkes IT-Unternehmen im internationalen Wettbewerb der Branche sein? Oder vielleicht doch eher den volkswirtschaftlichen Nutzen (ich ergänze: und Home Bias) in den Mittelpunkt stellen? Und warum haben wir Börseleute so überhaupt keine Lobby? Hörenswert.