Raiffeisen Research
ZFA
Porr
Uniqa
Austria Tabak
Frequentis
Ute Greutter
Richard Dobetsberger
Gregor Rosinger
Felix Lamezan-Salins
Gernot Heitzinger
Rudolf Zipfelmayer
Thomas Schneidhofer
Eduard Zehetner
Josef Obergantschnig
Roland Meier
Max Deml
Hans Lang
 

Osteuropa-Ängste, aber „Keine Angst nach oben“ (Christian Drastil)

Die Wahl zum „Börsewort des Monats“ fiel diesmal auf die vielzitierten „Osteuropa-Ängste“. Auf Rang 2 knapp dahinter die „Managerboni“. Siehe http: www.be24.at blog entry... Und auch wenn es gestern Nachmittag zu einem erfreulichen Schlussfurioso beim Wiener ATX gekommen ist, ist uns „Panik nach oben“ einfach kein Begriff mehr. Nun, der Private wird eher nicht „Panik nach oben“ haben, aber ein Institutioneller, der falsch positioniert ist, kann da schon ins Schwitzen kommen. Gestern gab es mit +5,45 Prozent den grössten Prozentgewinn des Jahres 2009. Wichtig wären einmal mehrere Tage en suite mit so einem Tempo (wie zB Ende Jänner, als der ATX von 1560 auf 1740 durchgestiegen ist). Die grösste Tagesbewegung 2009 war aber ein Verlusttag: Am 17. Februar verlor der ATX 8,62 Prozent, was stark an die Hor...     » Weiterlesen


 

Börse Express nimmt Lufthansa-Angebot "später" an (Christian Drastil)

Ad BE-Real-Money-Depot: Heute haben wir von unserer Depotbank Brokerjet Post bekommen. Diese beeinhaltete das „Übernahmeangebot für Aktien der Austrian Airlines AG“ durch die ÖLH Österreichische Luftverkehrs-Holding-GmbH. Wie berichtet gibt es 4,49 Euro je AUA-Aktie, wir werden dieses Angebot annehmen. Allerdings gibt es keinen Stress, denn die Frist läuft bis 7. Mai 2009. Wir werden „noch nicht jetzt“ disponieren, da die Stücke ab Rücksendung der Weisung gesperrt werden. Mit dieser Sperre würden wir uns die theoretische Möglichkeit nehmen, über die Börse zu verkaufen (was wir tun würden, sollte die Aktie etwa auf 4,30 gehen). Die AUA-Aktie ist im ATX verblieben, sodass es durchaus zu volatilem Handel kommen kann. Also ganz klar: Annehmen ja, aber noch nicht jetzt. Etwas für den Terminkalender. Stay t...     » Weiterlesen


 

Indexblog: ATX-Beobachtungsliste 02/2009, kurz interpretiert (Christian Drastil)

Die für die nächste ATX-Umstellung massgebliche ATX-Beobachtungsliste ist online und das Bild ist eindeutig: „Rein laut Regelwerk“ würde die EVN-Aktie ab März-Verfall wieder im ATX sein, Palfinger müsste weichen. Aussenseiter A-Tec hat es in der Kapitalisierungskategorie nicht in die Top25 geschafft und ist damit fix aus dem Rennen. Bleibt die Frage, wie das Komitee mit AUA verfährt. Der Börse Express ist ja für eine „Bereits-Jetzt-Herausnahme“ der Airline, womit EVN und Palfinger Platz hätten. Da aber die Annahmefrist des Lufthansa-Angebots noch bis Mitte Mai läuft und die AUA laut Regelwerk qualifiziert ist, wird die Airline wohl zunächst noch im Leitindex bleiben. Heute Abend tritt das Indexkomitee zusammen. Wir werden über die Entscheidung noch im Verlauf des Abends per „BE-Zwischendurch“-Mailing ...     » Weiterlesen


 

Indexblog Wien (Christian Drastil)

ATX five: Ab heute läuft wieder die Qualifikationsphase für den ATXFive. Nachdem es zuletzt (Dezember) erstmals seit zweieinhalb Jahren eine Veränderung gegeben hat, ist „für diesmal“ wohl alles klar. Telekom (ca. 16 Prozent ATX-Gewicht), OMV (ca. 14), sowie Verbund, Erste und voest (alle zwischen 8 und 9 Prozent) liegen „zu deutlich“ vor dem Verfolgertrio Intercell, Raiffeisen Intl. und VIG (alle ca. 5,5). Zur Erinnerung: Bei der Index-Qualifikation gibt es deutliche Unterschiede zum ATX: Wird beim Leitindex die Beobachtungsliste mit ihrem 12-monatigen Durchrechnungszeitraum (nur beim Umsatz) herangezogen, so ist beim ATXFive lediglich der Durchschnitt der Schlusskurse der jeweils letzten fünf Handelstage vor Monats-Ultimo ausschlaggebend (Umsatz egal). Diese Woche beginnend mit heute. Aber es wird sich...     » Weiterlesen


 

Ein "Anschlag" des Verbund? (Christian Drastil)

Heute kurz nach 12:30 Uhr waren plötzlich alle Bildschirme dunkel. Stromausfall in der Berggasse. „Ein Anschlag des Verbund!“ wurde sofort scherzhaft assoziiert, aber das ist wohl nicht die Antwort. Wahr ist, dass wir keine Ahnung haben, warum es für drei Minuten keinen Saft gab. Während sowas in Privathaushalten „eher egal“ ist, ist es für einen Medienbetrieb ein ziemlicher Overkill. Es dauert ewig, bis alles wieder läuft, die laufenden Prozesse wieder hergestellt werden können. Wie auch immer: Hoppalas dieser Art gehören zum Geschäft, viele von Ihnen werden sich ja auch noch an den legendären Bagger erinnern, der vor einigen Jahren ein wichtiges Kabel der Wiener Börse durchtrennte, was zu einem stundenlangen Ausfall der Börsekurse führte. Bei uns hat man „nach aussen“ nichts gemerkt, intern gabs aber g...     » Weiterlesen