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Facebook-Fragerunde: EZB-Bazooka oder 3400 Euro für jeden EU-Bürger?

Via http: www.facebook.com drastil wurde folgende Frage gestellt: Die EZB kauft mit ihrem Bazooka-Programm im Prinzip alles, das EZB-Stütze verlangt, vor allem Staatsanleihen. Man liest, dass das 3400 Euro pro EU-Bürger wären und hört den Vorschlag, dass man diese3400 Euro besser steuerfrei jedem Bürger geben sollte. Meinungen? Hier die Postings: Christian Drastil also ich würde die 3400 euro zurücknehmen als kleine wiedergutmachung für die verschwendung meiner hart erarbeiteten zwangsabgaben für irgendwelchen schrott Michael Gredenberg Sicher wäre das besser - Durch den Kauf von Staatsanleihen übergibt die EZB die Verantwortung für die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in Europa direkt an die Staaten. Die müssen eingr...     » Weiterlesen


 

Warum Europas Reiche immer reicher werden und das Gold-Thema

Man liest viele Begründungen, warum die Schere zwischen Arm und Reich immer mehr auseinandergeht oder auch nicht. Je nach Sichtweise und politischer Heimat ist da viel Platz für Interpretationen. Für mich ist der Hauptgrund ein mehr als banaler: Die mittlerweile als extrem zu bezeichnende Schwäche des Euro. Jeder, der seinem Ersparten in den vergangenen Jahren zB ein wenig USD (meist über Aktien) beigemischt hat, ist automatisch reicher geworden. Auch die Besitzer von Goldmünzen merken das: "Eigentlich ist ja der Goldpreis gar nicht so stark gestiegen. Warum sind dann meine Münzen so massiv im Wert nach oben gegangen? Ist der Philharmoniker besser als normales Gold?". Der Philharmoniker ist für Euro-Anleger zuletzt vor allem ein USD-Gewinn gewesen.      » Weiterlesen


 

Falsches Spiel mit Roger Raiffeisen: US-Häuser haben Spass mit Subordinates

Das Marktgeschehen bei Raiffeisen Subordinated Bonds ist derzeit Tagesthema in der Wiener Börseszene. Man hört, dass dieUmsätze von amerikanischen Investmenthäusern seit Wochenstart um ein Vielfaches höher seien als das Marketmaking der Emittenten. Das Problem ist bekannt: "Selber Kurse stellen" ist fast unmöglich, da die Eigenkapitalvorschriften dies nicht zulassen. Es ist so: Die regulatorischen Vorgaben drängen Handelseinheiten und das Risikomanagement österreichischer Banken in eine extreme Passivhaltung; das wiederum scheinen grosse ausländische Häuser zu antizipieren, da wird Research eingestreut und schon geht es zB nach unten. "Unten"wird dann wie 2007 aufgesammelt und einfach nur auf Eigeninitiative der Emittenten gewartet. Im Händlerdeutsch...     » Weiterlesen


 

Der HM zum 75er als doppelter Grundlagenlauf (Christian Drastil)

Gestern bin ich ganz kurzentschlossen eine - streckentechnisch auf den ersten Blick eher seltsame - Halbmarathonrunde gelaufen, mit www.runplugged.com und der Suunto Movescount. Das Wetter passte, ich hatte gerade einen sehr erfolgreichen Arbeitsvormittag, also Schuhe schnüren und los. Ein Grundlagentraining vom Tempo her. Und vor allem ein Lauf, der die Grundlagen (auch) meines Daseins passierte. Hintergrund: Mein Vater wird heute 75 und ich bin ganz bewusst bei Stationen seines Lebens vorbeigelaufen. Ehemalige Tennisplätze, Schule, auch Friedhof meiner Grosseltern, Elternwohnung bis hin zu seinem Geburtshaus im Goethehof. Exakt Halbmarathon und dabei 1:44 Glücksgefühle pur. Mein Vater ist der ehrlichste Mensch, den ich kenne, einfach grossartig. Meine Eltern - eine brave Arbeiterf...     » Weiterlesen


 

Alexis Tsipras: "Financial Che" oder Würstel?

Die Märkte haben heute - entgegen der Hoffnungen vieler Aktienhasser - den guten Alexis Tsipras eher wie ein Würstel behandelt. Motto: Wenn Du glaubst, Du bist ein Event, dann bist ein Non-Event. Ganz so wird es nicht sein. Aber der "Financial Che", vor dem alle aufgrund seiner Drohungen in die Knie gehen, wird er auch nicht mehr werden. Zu "erwartet" war dieses Szenario. Ich meine: Der Euro war von Anbeginn an der falsche Weg für die Griechen, sie brauchen eine flexible Währung, die tendenziell gegen die Leitwährungen abwertet. Dann kann in der Exportwirtschaft immer wieder was gehen.      » Weiterlesen